Ethik als praktische Philosophie der Veränderung
Erster Teil: Die systematische Argumentation
Seiten
2018
|
200. Auflage
Verein z. Förd. d. dialekt. Denkens (Verlag)
978-3-929245-13-4 (ISBN)
Verein z. Förd. d. dialekt. Denkens (Verlag)
978-3-929245-13-4 (ISBN)
Diese Ethik geht von der Alternative aus, langfristig einem Untergang der Menschheit entgegenzugehen, weil Kriege zum Wesen des kapitalistischen Sys-tems gehören und die Produktivkräfte regelmäßig in Destruktivkräfte umschlagen bis hin zu einem Konflikt mit Atomwaffen, oder die Weltgemeinschaft schafft diese Produktionsweise ab und errichtet eine vernünftige Gesellschaft, die nicht ohne eine Moralisierung der Menschen auskommt.
Wurden in der antiken Polis die autarken Bürger allein durch Moral zusammengehalten, so ist heute der Tauschwert der nexus rerum et hominum, dessen Moral ist dann mehr oder weniger bloß die ideelle Existenzbedingung der herrschenden Klasse. Dagegen steht die Vernunftmoral, die allein ein friedliches Zusammenleben garantieren könnte, indem sie alle Menschen als Selbstzweck ansieht, die niemals bloß als Mittel wie in der Ausbeutung und Verdinglichung durch das Kapital behandelt werden sollten.
Dieses Werk kritisiert deshalb die heutige Abwertung der Moral, die selbst die Gegner des Kapitalismus erfasst hat. Ist aber eine Vernunftmoral die notwendige Bedingung der Existenz der Menschheit, dann kann sie nicht bloß ein fernes Ideal sein, sondern muss wie pragmatisch vermittelt auch immer in die mögliche aktuelle Veränderung eingehen, auf jeden Fall als Maßstab der Kritik.
Eine Gesellschaftsordnung jenseits der bestehenden Ökonomie des Werts, die nicht auf moralischer Vernunft gründet, würde nur neuen entfremdeten Mecha-nismen unterliegen, ein neues Herrschaftssystem etablieren, wie die Geschichte des Sowjetkommunismus brutal gezeigt hat - und jede Veränderung wäre um-sonst.
Der Autor entwickelt aus diesen Grundgedanken mit systematischer Strenge die Ethik der Veränderung, die rationale Metaphysik, Ökonomie, Recht, Staat und die Triebstruktur der Gesellschaft in die Reflexion einbezieht.
Wurden in der antiken Polis die autarken Bürger allein durch Moral zusammengehalten, so ist heute der Tauschwert der nexus rerum et hominum, dessen Moral ist dann mehr oder weniger bloß die ideelle Existenzbedingung der herrschenden Klasse. Dagegen steht die Vernunftmoral, die allein ein friedliches Zusammenleben garantieren könnte, indem sie alle Menschen als Selbstzweck ansieht, die niemals bloß als Mittel wie in der Ausbeutung und Verdinglichung durch das Kapital behandelt werden sollten.
Dieses Werk kritisiert deshalb die heutige Abwertung der Moral, die selbst die Gegner des Kapitalismus erfasst hat. Ist aber eine Vernunftmoral die notwendige Bedingung der Existenz der Menschheit, dann kann sie nicht bloß ein fernes Ideal sein, sondern muss wie pragmatisch vermittelt auch immer in die mögliche aktuelle Veränderung eingehen, auf jeden Fall als Maßstab der Kritik.
Eine Gesellschaftsordnung jenseits der bestehenden Ökonomie des Werts, die nicht auf moralischer Vernunft gründet, würde nur neuen entfremdeten Mecha-nismen unterliegen, ein neues Herrschaftssystem etablieren, wie die Geschichte des Sowjetkommunismus brutal gezeigt hat - und jede Veränderung wäre um-sonst.
Der Autor entwickelt aus diesen Grundgedanken mit systematischer Strenge die Ethik der Veränderung, die rationale Metaphysik, Ökonomie, Recht, Staat und die Triebstruktur der Gesellschaft in die Reflexion einbezieht.
Bodo Gaßmann, Jg. 1947, ist Herausgeber der „Erinnyen. Zeitschrift für materialisti-sche Ethik“ und Vorsitzender des „Vereins zur Förderung des dialektischen Den-kens“. Er war jahrelang Philosophielehrer und ist jetzt Privatgelehrter. Seine Spezial-gebiete sind Ethik bzw. Moralphilosophie sowie Gesellschaftstheorie. Er war Schüler von Peter Bulthaup und Günther Mensching. Bisherige Veröffentlichungen sind u. a.: „Logik. Kleines Lehrbuch des menschlichen Denkens“; „Ethik des Widerstandes. Abriß einer materialistischen Moralphilosophie“, „Die metaphysischen und ontologischen Grundlagen des menschlichen Denkens. Resultate der kritischen Philosophie“ und „Kritik der Wertphilosophie“.
| Erscheinungsdatum | 15.06.2018 |
|---|---|
| Verlagsort | Garbsen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 1394 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie | |
| Schlagworte | Autonomie • Demokratietheorie • Ethik • Gesellschaftstheorie • Kapitalismuskritik • kategoirischer Imperativ • Kritik der Unmoral • Moral • Moralisisierung der Gesellschaft • Pragmatik • Sozialismus • Vernunft und Sinnlichkeit |
| ISBN-10 | 3-929245-13-2 / 3929245132 |
| ISBN-13 | 978-3-929245-13-4 / 9783929245134 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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