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Reformation als Herausforderung (eBook)

Konflikte und Alltag des Superintendenten Jacob Jovius im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 1569-1585

(Autor)

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2018 | 1. Auflage
494 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-8470-0821-7 (ISBN)

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Reformation als Herausforderung -  Julia Zech
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Ein Jahr nach Einführung der Reformation im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel 1568 wurde Jacob Jovius für das Amt des Superintendenten in Halle (Weserbergland) ordiniert. Als evangelischer Geistlicher der mittleren kirchlichen Leitungsebene war Jovius verpflichtet, die neuen Normen sowie die neue Kirchenordnung zu implementieren. Wie der Superintendent diese Herausforderung bewältigte, offenbaren die während seiner 16-jährigen Amtszeit angelegten Konzeptbücher, die 668 dienstliche und private Schreiben in deutscher und lateinischer Sprache enthalten. Erstmals können mithilfe dieser einzigartigen Quelle das soziale Netzwerk sowie die alltäglichen Schwierigkeiten und Konflikte eines Superintendenten auf dem Land während der Einführung der Reformation analysiert werden. One year after the introduction of the Reformation in the Principality of Braunschweig-Wolfenbüttel in 1568, Jacob Jovius was ordained as Superintendent in Halle (Weserbergland). As an evangelical clergyman of the middle ecclesiastical leadership, Jovius was obliged to implement the new norms as well as the new church order. How the superintendent coped with this challenge is revealed by his conceptuals, written during his 16-year term of office, which contain 668 official and private letters in both, German and Latin. With the help of this unique source, the social network and the daily difficulties and conflicts of a superintendent in the country can be analyzed during the introduction of the reformation.

Dr. Julia Zech hat an der Universität Göttingen Geschichte, Historische Hilfswissenschaften und Philosophie studiert und am Göttinger Institut für Historische Landesforschung promoviert. Derzeit arbeitet sie bei der Inschriftenkommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Dr. Julia Zech hat an der Universität Göttingen Geschichte, Historische Hilfswissenschaften und Philosophie studiert und am Göttinger Institut für Historische Landesforschung promoviert. Derzeit arbeitet sie bei der Inschriftenkommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.

Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 10
Danksagung 10
1. Einleitung 12
1.1. Forschungsmethode 14
1.1.1. Konflikt und Alltag – Forschungsstand 15
1.1.2. Das soziale Netzwerk 19
1.2. Forschungsfragen 21
1.3. Forschungsstand zu Reformation und Landesgeschichte 27
1.4. Rahmenbedingungen 34
1.5. Aufbau der Arbeit 37
2. Überlieferung der zentralen Quelle 38
2.1. Die Schreiberhände der Fortsetzungen, Nachträge und Ergänzungen 39
2.2. Zur Frage der Quellengattung 44
2.2.1. Formale Gestaltung 47
2.2.2. Konzeptbücher und Rechnungsbuch 52
2.3. Vollständigkeit und Kontinuität der Quelle 57
2.3.1. Gegenüberlieferung 60
3. Jacob Jovius' Biografie und das Superintendentenamt 64
3.1. Leben und Familie 65
3.2. Karriere 67
3.3. Die Haller Kirche und die Pfarrgebäude 70
3.4. Individuelle Interessen 73
3.4.1. Literatur 73
3.4.2. Medizin 78
3.5. Jovius' theologische Ansichten 88
3.6. Normative Vorgaben für das Superintendentenamt 89
3.6.1. Visitation 91
3.6.2. Dienstaufsicht über Pfarrer, Küster und Schulpersonal 92
3.6.3. Kirchen- und Ehegerichtsbarkeit 93
3.6.4. Kirchen- und Sittenzucht 94
3.6.5. Weitere Instruktionen 95
4. Konfliktfeld A – Familie 98
4.1. Die Herkunftsfamilie 99
4.1.1. Der Streit um die Mühlennachfolge 100
4.1.2. Der Konflikt um die Erbteiche 107
4.2. Die Pfarrfrau Margaretha Cloth 110
4.3. Die Pastorenkinder 113
4.4. Jacob Jovius' Schwiegervater Heinrich Cloth 115
4.5. Die Schwäger 118
4.5.1. Johannes Cloth 118
4.5.2. Franz Düvel 123
4.5.3. Johannes Tenzelius 126
4.6. Zusammenfassung 127
5. Konfliktfeld B – Freunde 134
5.1. Freunde 135
5.1.1. Heinrich Temme 140
5.1.2. Adam Bissander 143
5.1.3. Empfehlungen für Freunde 144
5.1.3.1. Johannes Köne 145
5.1.3.2. Johannes Corvinus 146
5.2. Die Sterbebegleitung für Hartung Hake 148
5.3. Zusammenfassung 157
6. Konfliktfeld C – Die Haller Gemeinde 164
6.1. Die Gottesdienst- und Abendmahlsverweigerer der Haller Gemeinde 166
6.2. Die Beteiligung der Gemeinde an der Instandhaltung der Pfarrgebäude 174
6.2.1. Die 1. Klageschrift 175
6.2.2. Die 2. Klageschrift 180
6.2.3. Die 3. Klageschrift 183
6.3. Die Lohnverweigerung durch die Haller Gemeinde 190
6.3.1. Der Zehntverweigerer Tile Poitzen d. Ä. 200
6.3.2. Der Konflikt mit dem Haller Pfarrmeier Hermann Spörler 205
6.4. Die Schule in Halle 212
6.5. Zusammenfassung 218
7. Konfliktfeld D – Geistliche Amtsträger 228
7.1. Die Pastoren 230
7.1.1. Johann Ostercamp und die Suche eines Nachfolgers 245
7.1.2. Hildebrand Schmidt und die Pfarrwitwenversorgung 254
7.1.3. Curd Vrithoffs Auseinandersetzungen mit drei Pfarrwitwen und das Problem eines gestohlenen Kelchs 259
7.1.4. Rudolph Vogt und die Annullierung eines Eheversprechens 265
7.1.5. Engelbert Bigenius als Ehebrecher im konsistorialen Zeugenverhör 270
7.1.6. Johannes Bolenius und ein Ehebruch 275
7.1.7. Valentin Schlegels Armut und die mögliche Zusammenlegung zweier Pfarreien 281
7.1.8. Die Beitragszahlungen in die Witwen- und Waisenkasse 288
7.2. Die Küster 294
7.2.1. Der „Küsterstreit” 301
7.3. Die Generalsuperintendenten in Alfeld 304
7.3.1. Nicolaus Erbenius 306
7.3.2. Esaias Krüger 311
7.3.3. Nikolaus Groscurdt 315
7.4. Das Konsistorium 317
7.5. Zusammenfassung 331
8. Konfliktfeld E – Weltliche Amtsträger 338
8.1. Die Rezeption der Mandate des Herzogs Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel 339
8.2. Die Amtmänner im herzoglichen Amt Wickensen 343
8.2.1. Normative Vorgaben 344
8.2.2. Die Kooperation zwischen dem Superintendenten und den Amtmännern 353
8.3. Die Patrone 360
8.3.1. Das Patronat in Hunzen 362
8.3.2. Das Patronat in Kirchbrak 366
8.4. Zusammenfassung 370
9. Schluss 376
10. Verzeichnisse 386
10.1. Abkürzungsverzeichnis 386
10.2. Quellenverzeichnis 387
10.2.1. Archivalische Quellen 387
10.2.2. Gedruckte und edierte Quellen 394
10.3. Literaturverzeichnis 398
10.4. Abbildungsverzeichnis 436
11. Anhang 438
11.1. Karten 439
11.1.1. Übersichtskarte des Amts Wickensen 439
11.1.2. Gottfried Mascops Karte des Amts Wickensen 1574 440
11.2. Die Quelle 441
11.2.1. Die Beschreibung der Handschriften 441
11.2.2. Die Schreiberhand des Superintendenten Jacob Jovius 446
11.2.3. Abbildung einiger Konzepte aus den Konzeptbüchern 450
11.3. Der transkribierte Pachtvertrag der Flarichsmühle 457
11.4. Die Synopse 459
11.5. Tabellen 464
11.6. Diagramme 469
11.7. Überblick über die Pastoren, Alfelder Generalsuperintendenten und die Wickensener Amtmänner, die während Jovius' Amtszeit als Superintendent in der Inspektion tätig waren (1569–1585) 473
12. Personen- und Ortsregister 476

Erscheint lt. Verlag 19.2.2018
Reihe/Serie Studien zur Kirchengeschichte Niedersachsens
Studien zur Kirchengeschichte Niedersachsens.
Studien zur Kirchengeschichte Niedersachsens.
Zusatzinfo mit 20 Abbildungen
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Neuzeit (bis 1918)
Schlagworte Frühe Neuzeit • Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel • Kirche • Konfessionalisierung • Konflikt • Landesgeschichte • Normen • Reformation • Superintendent
ISBN-10 3-8470-0821-8 / 3847008218
ISBN-13 978-3-8470-0821-7 / 9783847008217
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