Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Oberfeldwebel Helmuth Valtiner

Vom Ritterkreuzträger des Griechenlandfeldzuges zum Landesobmann der ehemaligen Gebirgstruppe Südtirols
Buch | Hardcover
160 Seiten
2018 | 1. Auflage 2018
Flechsig (Verlag)
978-3-8035-0090-8 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Oberfeldwebel Helmuth Valtiner - Roland Kaltenegger
CHF 18,10 inkl. MwSt
  • Titel nicht im Sortiment
  • Artikel merken
Dies ist die Geschichte von Oberfeldwebel Helmuth Valtiner. Am 7. Oktober 1919 im Südtiroler Ort Lana bei Meran geboren, wurde er im Dezember 1939 nach Abschluss seiner Lehre zum Gebirgsjägerersatzregiment 2 in Innsbruck einberufen, wo er seinen ersten militärischen Schliff erhielt. Nach mehreren Versetzungen landete er bei der 1. Kompanie des Gebirgsjägerregiments 143, mit der er im Verband der 6. Gebirgsdivision des späteren Generalfeldmarschalls Ferdinand Schörner am Frankreich- und Balkanfeldzug teilnahm und als Spähtruppführer mit den Eisernen Kreuzen I. und II. Klasse ausgezeichnet wurde.Während der Kämpfe auf dem griechischen Festland erzwang er im Juni 1941 auf eigene Faust für das I. Bataillon des Gebirgsjägerregiments 143 am Fuße des Olymps den Übergang über den durch die Tempischlucht zum Meer strömenden Fluss Pinios. Damit war der Weg für den weiteren Vorstoß der 6. Gebirgsdivision in Richtung Athen frei. Für diesen großen taktischen Erfolg wurde Helmuth Valtiner am 13. Juni 1941 als Gefreiter und Spähtruppführer mit dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ausgezeichnet.Im weiteren Verlauf des Zweiten Weltkrieges war er als Oberfeldwebel und Zugführer an den harten Kämpfen an der Eismeerfront beteiligt, die den Gebirgsjägern das allerletzte an physischer und psychischer Kraft abverlangte und nahm an der Rückzugsoperation "Nordlicht" der 20. Gebirgsarmee aus Finnland teil.Nach Kriegsende kehrte Valtiner in seine Südtiroler Heimat zurück, wo er bis zu seiner Pensionierung als Landesbeamter tätig war und die heimgekehrten Gebirgsjäger fast dreißig Jahre lang bis zu seinem Tod am 4. März 1987 in Lana als Landesobmann der Südtiroler Gebirgsjäger um sich sammelte.

Roland Kaltenegger, Jahrgang 1941, war als Zeitsoldat Angehöriger der 1. Gebirgsdivision. Der Diplom-Bibliothekar, Schriftsteller und Publizist gilt als Nestor der Geschichtsschreibung der deutschen Gebirgstruppe. Er veröffentlichte über vierzig Bücher in mehreren Auflagen und Sprachen sowie Hunderte von Artikeln und Beiträgen zu diesem Thema. Im Verlagshaus Würzburg erschien unter anderem sein Standartwerk "Deutsche Gebirgsjäger im Zweiten Weltkrieg", das als Klassiker der Militärliteratur gilt (Erstauflage 1977).

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Ritterkreuzträger
Zusatzinfo Karten, Faksimile und S/W-Fotos
Verlagsort Würzburg
Sprache deutsch
Maße 170 x 240 mm
Gewicht 560 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Sachbuch/Ratgeber Geschichte / Politik 20. Jahrhundert bis 1945
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Militärgeschichte
Schlagworte 20. Gebirgsarmee • 6. Gebirgsdivision • Athen • babarossa • Balkanfeldzug • Barbarossa • Eismeer • Eismeerfront • Ferdinand Schörner • Finnland • Frankreichfeldzug • Gebirgsarmeekorps • Gebirgsjäger • Gebirgsjägerbrigade • Generalfeldmarschall Schörner • Griechenland • Lana • Lapplandarmee • Meran • Metaxaslinie • oberfeldwebel • Olymp • Polenfeldzug • Reichswehr • Ritterkreuz • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes • Russlandfeldzug • Spähtruppführer • Südtirol • Waldkaukasus • Wehrmacht • Westfeldzug • Zweiter Weltkrieg
ISBN-10 3-8035-0090-7 / 3803500907
ISBN-13 978-3-8035-0090-8 / 9783803500908
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
Mehr entdecken
aus dem Bereich
von der Wiederbewaffnung bis zur Zeitenwende

von Sönke Neitzel

Buch | Softcover (2025)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 16,80
Deutschlands großer Volksaufstand

von Christian Pantle

Buch | Softcover (2024)
Propyläen Verlag
CHF 30,80