Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Das 'Ende des konstantinischen Zeitalters' (eBook)

und die Modelle aus der Geschichte für eine 'neue Christenheit'. Eine religionsgeschichtliche Untersuchung
eBook Download: PDF
2018 | 1. Auflage
280 Seiten
Verlag Herder GmbH
978-3-451-81544-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Das 'Ende des konstantinischen Zeitalters' -  Gianmaria Zamagni
Systemvoraussetzungen
32,00 inkl. MwSt
(CHF 31,25)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
Die Habilitationsschrift beschreibt die Geschichte von zwei unterschiedlichen, aber verbundenen Begriffskomplexen. Im ersten Teil wird die 'kritische' Formel 'Ende des konstantinischen Zeitalters' im Werk von Marie-Dominique Chenu OP am Vorabend des Zweiten Vatikanischen Konzils analysiert und danach in ihrer Genealogie erörtert. Im zweiten Teil wird der 'konstruktive' Begriff 'Neue Christenheit' - tief mit der Formel vom 'Ende des konstantinischen Zeitalters' verflochten - sowohl in seiner Entstehungs- als auch Wirkungsgeschichte betrachtet.

Gianmaria Zamagni, Dr. theol. habil. 2014, Privatdozent 2015, Projektleiter am Exzellenzcluster 'Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne' der Universität Münster, Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte an den Universitäten Frankfurt am Main und Darmstadt.  

Gianmaria Zamagni, Dr. theol. habil. 2014, Privatdozent 2015, Projektleiter am Exzellenzcluster "Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne" der Universität Münster, Lehrbeauftragter für Kirchengeschichte an den Universitäten Frankfurt am Main und Darmstadt.  

Gianmaria Zamagni Das „Ende des konstantinischen Zeitalters“ und die Modelle aus der Geschichte für eine „neue Christenheit" 1
Impressum 5
Inhalt 6
Einleitung 10
1. „Ende des konstantinischen Zeitalters": Genealogische Retrospektive eines kritischen Begriffs 20
1.1. Das „Ende des konstantinischen Zeitalters“ bei Marie-Dominique Chenu 22
1.1.1. Kirche und Welt. Das Ende des konstantinischen Zeitalters bis zum Zweiten Vatikanischen Konzil 22
1.1.2. Paris, 1961. La fin de l’ère constantinienne 25
1.1.3. Chenus Kontext und seine Referenzautoren 32
Mario Gozzini 32
Peter Giloth 34
München, 1960. Der Eucharistische Weltkongress 39
Lorenz Jaeger 41
1.1.4. Die Herausbildung eines Begriffs 44
1.1.5. Ein historisch-theologisches Modell 48
1.2. „Zwischen Konstantin und Hitler“. Das Europa Friedrich Heers 53
1.2.1. Wien, 1952. Das Experiment Europa 53
1.2.2. Aufgang Europas (1949) und Die Tragödie des Heiligen Reiches (1952) 58
Die Privataudienz bei Pius XII. 68
1.2.3. Eine Europäische Geistesgeschichte (1953) 70
1.2.4. Friedrich Heer: ein katholischer Kulturhistoriker 77
1.3. Der „Geist von Paris“: Étienne Gilson, Emmanuel Mounier und Jacques Maritain 80
1.3.1. Der Hirtenbrief von Kardinal Suhard (1947) 80
1.3.2. 1946: Das Christentum und die Kirche nach Étienne Gilson 84
1.3.3. Emmanuel Mounier: Agonie des Christentums? 90
Maurice Montuclard 94
Lyon, 1943: Frankreich als Missionsland 99
1.3.4. Jacques Maritain, Humanisme intégral 101
Gesellschaftsordnung und Freiheit 107
1.4. Der dritte Exodus Ernesto Buonaiutis 110
1.4.1. Die Geschichte des Christentums (1942/XX–1943) 110
1.4.2. Das Schlusskapitel der Geschichte des Christentums 121
1.4.3. Das millenaristische Paradigma Joachims von Fiore 126
1.4.4. Buonaiutis letzter Konstantin (Frühjahr/Sommer 1943) 131
1.4.5. Der dritte Exodus: Pellegrino di Roma (1945) 134
1.5. „Die Unmöglichkeit einer ‚politischen Theologie‘“: Erik Peterson 139
1.5.1. Christus als Imperator (1936) 139
1.5.2. Der Monotheismus als politisches Problem (1935) und die Göttliche Monarchie (1931) 143
1.5.3. Von Heis Theos bis Die Kirche (1920–1929) 155
Bonn, 1924. Was ist Theologie? 157
München, 1929. Die Kirche 159
1.5.4. Carl Schmitt „auf den Kopf gestellt“ 161
2. Modelle aus der Geschichte für eine „neue Christenheit" 164
2.1. Das „versunkene“ Mittelalter Miguel de Unamunos 166
2.1.1. Paris, 1925. L’agonie du christianisme 166
2.1.2. Salamanca, 1912. Das tragische Lebensgefühl 175
2.1.3. Salamanca, 1931. San Manuel Bueno, mártir 183
Zum Schluss 186
2.2. „Das Werk Konstantins ist misslungen" Nikolaj A. Berdjaev: Das neue Mittelalter 188
2.2.1. Berlin, 1924. Das neue Mittelalter 188
2.2.2. Das Ende der Renaissance 190
2.2.3. Die Russische Revolution und Demokratie, Sozialismus und Theokratie 195
Demokratie, Sozialismus und Theokratie 198
2.2.4. Das neue Mittelalter 201
2.3. Hat es je ein „heiliges Reich“ gegeben? Die deutsche Diskussion über das sacrum imperium 211
2.3.1. Vorwort. Noch einmal Paris, 1936 211
2.3.2. Beuron, 1933. Hermann Keller, „Zu uns komme dein Reich" 213
2.3.3. Köln, 1933–1934. Die Beiträge von Robert Grosche Der deutsche Katholik und „der deutsche Christ", Die Grundlagen einer christlichen Politik sowie Reich, Staat und Kirche 218
2.3.4. Rom 1934. Ignatius Theodor Eschmann OP, Der Begriff der „Civitas“ bei Thomas von Aquin 227
2.3.5. Bonn, 1929. Alois Dempfs Sacrum Imperium – ein durch und durch antitotalitäres Buch 231
2.3.6. Die Rezeptionsgeschichte (1929 –1933) und die Frage des Titels 236
2.4. Reprise. Der „Geist“ von Paris: Mounier, Maritain und die Vorschläge für eine neue Christenheit 244
2.4.1. Paris, 1932. Refaire la Renaissance 244
2.4.2. Reprise: Santander 1934. Humanisme intégral (Teil 2) 253
2.4.3. Appendix 1935: Structure de l’action 262
2.4.4. Epilog: Vatikanstadt, 7. Dezember 1965 (und danach) 264
Fazit: Die eschatologische Erwartung und das Christentumin der Geschichte 268
Danksagung 280

Erscheint lt. Verlag 19.2.2018
Verlagsort München
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte Christenheit • Christentum • Eine • Ende • Geschichte • Kirchengeschichte • Macht • Modelle • Religionsgeschichte • Theologie • Untersuchung • zeitalters
ISBN-10 3-451-81544-3 / 3451815443
ISBN-13 978-3-451-81544-7 / 9783451815447
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
PDFPDF (Wasserzeichen)

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seiten­layout eignet sich die PDF besonders für Fach­bücher mit Spalten, Tabellen und Abbild­ungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten ange­zeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smart­phone, eReader) nur einge­schränkt geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich