Dem Göttlichen ganz nah
"Muße" und Theoria in der spätantiken Philosophie und Theologie
Seiten
2018
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-155950-1 (ISBN)
Mohr Siebeck (Verlag)
978-3-16-155950-1 (ISBN)
Andreas Kirchner untersucht in dieser Studie erstmals die spätantiken Konzepte von "Muße" und "Theoria" in der Philosophie des Neuplatonismus einerseits und der christlichen Theologie des Marius Victorinus, des Ambrosius und des Augustinus andererseits im jeweiligen Kontext und in ihren konkreten Verortungen.
Was ist "Muße"? Was ist "Theorie"? Und wie hängen beide zusammen? Andreas Kirchner erläutert, dass sie nach den grundlegenden Bestimmungen der Konzepte der "theoría" und der "scholê" durch Aristoteles beide in der weiteren Geschichte charakteristische Entwicklungen durchlaufen und dass die spätantike Philosophie und Theologie in dieser Entwicklung einen entscheidenden Beitrag leisten. So erweitert der Neuplatonismus des Plotin beide Konzepte in ihren wesentlichen Bezügen entscheidend, und die aufkommende christliche Theologie, welche der Autor am Beispiel des Marius Victorinus, des Ambrosius und vor allem des Augustinus betrachtet, baut in ihrer Bestimmung von "Muße" und "Theorie" dann zwar einerseits wieder auf den philosophischen Grundlegungen auf, entwickelt aber andererseits doch eigene charakteristische Konzepte, die dem personalen Gottesbegriff und den christlichen Annahmen folgen. Andreas Kirchner zeigt, wie grundlegend sich die Denksysteme sowie der jeweilige Gottesbegriff auf die konzeptionellen Ausgestaltungen auswirken.
Was ist "Muße"? Was ist "Theorie"? Und wie hängen beide zusammen? Andreas Kirchner erläutert, dass sie nach den grundlegenden Bestimmungen der Konzepte der "theoría" und der "scholê" durch Aristoteles beide in der weiteren Geschichte charakteristische Entwicklungen durchlaufen und dass die spätantike Philosophie und Theologie in dieser Entwicklung einen entscheidenden Beitrag leisten. So erweitert der Neuplatonismus des Plotin beide Konzepte in ihren wesentlichen Bezügen entscheidend, und die aufkommende christliche Theologie, welche der Autor am Beispiel des Marius Victorinus, des Ambrosius und vor allem des Augustinus betrachtet, baut in ihrer Bestimmung von "Muße" und "Theorie" dann zwar einerseits wieder auf den philosophischen Grundlegungen auf, entwickelt aber andererseits doch eigene charakteristische Konzepte, die dem personalen Gottesbegriff und den christlichen Annahmen folgen. Andreas Kirchner zeigt, wie grundlegend sich die Denksysteme sowie der jeweilige Gottesbegriff auf die konzeptionellen Ausgestaltungen auswirken.
Geboren 1983; Studium der Philosophie und Katholischen Theologie/Religionsgeschichte in Dresden und Freiburg; Doktorand im Sonderforschungsbereich 1015 Muße an der Universität Freiburg i.Br.; 2017-22 Postdoktorand an der Universität Freiburg i.Br.
| Erscheinungsdatum | 15.06.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Otium |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 164 x 238 mm |
| Gewicht | 706 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum | |
| Schlagworte | Ambrosius • Aristoteles • Augustinus • Marius • Marius Victorinus • Neuplatonismus • Plotin • Victorinus |
| ISBN-10 | 3-16-155950-9 / 3161559509 |
| ISBN-13 | 978-3-16-155950-1 / 9783161559501 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
wenn Kirche Spaß macht, entsteht ein Ort der Begeisterung
Buch | Softcover (2025)
Kösel (Verlag)
CHF 28,90
und was sie über die Kirche verraten
Buch | Hardcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 39,90