Friedrich Dürrenmatt - Visionen und Experimente (eBook)
391 Seiten
Wallstein Verlag
978-3-8353-4160-9 (ISBN)
Peter André Bloch, geb. 1936, em. Professor für Germanistik der Université de Haute-Alsace. Er ist Leiter des Nietzsche-Hauses in Sils-Maria, Gründer der internationalen Nietzsche-Kolloquien sowie Mitbegründer und Präsident des Institut d´Etudes Helvétiques in Mulhouse für französisch-schweizerische sowie europäische Kulturbeziehungen. 1990 wurde er ausgezeichnet mit dem Kultur- und Kunstpreis der Stadt Olten, 1991 mit dem des Kantons Solothurn.
Peter André Bloch, geb. 1936, em. Professor für Germanistik der Université de Haute-Alsace. Er ist Leiter des Nietzsche-Hauses in Sils-Maria, Gründer der internationalen Nietzsche-Kolloquien sowie Mitbegründer und Präsident des Institut d´Etudes Helvétiques in Mulhouse für französisch-schweizerische sowie europäische Kulturbeziehungen. 1990 wurde er ausgezeichnet mit dem Kultur- und Kunstpreis der Stadt Olten, 1991 mit dem des Kantons Solothurn.
Umschlag 1
Titel 4
Inhalt 6
Einleitung 10
Werkstattgespräche mit Friedrich Du?rrenmatt 20
I. Gespräch 1969 mit Peter André Bloch und Rudolf Bussmann 26
Über das Verhältnis zur Sprache, dargestellt am Problem der Tempuswahl 29
Der weitere Verlauf des Gesprächs 42
20 Jahre später: Du?rrenmatts Versuch einer neuen Erzähldramaturgie 61
II. Gespräch 1970 mit Peter André Bloch und Rudolf Bussmann 66
Über das Engagement als Schriftsteller 67
Die Fortsetzung des Gesprächs 85
III. Gespräch 1974 mit Peter André Bloch und Herbert Tiefenbacher 87
Über »Gegenwartsliteratur – Mittel und Bedingungen ihrer Produktion« 87
Die Fortsetzung des Gesprächs 102
Du?rrenmatts Vereinsamung 104
Analysen und Interpretationen 106
I. Max Frisch und Friedrich Du?rrenmatt: Schriftsteller und Staatsbu?rger 108
Max Frisch: »Es gibt nur einen einzigen Frieden, den Frieden fu?r alle« 111
Friedrich Du?rrenmatt: »Was zum Teufel soll ich mit diesem Land anfangen?« 119
II. Du?rrenmatts Dramaturgie der Verkehrung in seinen Kriminalgeschichten und fru?hen dramatischen Kompositionen 136
Spiel mit einer bru?chig gewordenen Idyllik: Das Faszinosum des perfekten Verbrechens in den Kriminalromanen Der Richter und sein Henker und Der Verdacht 137
Der Kommissär als Opfer seiner Vorstellungen – Was stimmt nun: die Welt oder die Vorstellungen, die man von ihr hat? Eine Analyse und deren Gegenprobe (Das Versprechen) 146
Ablauf und Gegenläufigkeit im Besuch der alten Dame und in den Physikern 152
III. Die Panne als Theaterstu?ck oder Die Frage nach Recht, Gerechtigkeit und Schuld 168
Du?rrenmatt als Zeichner und Maler 180
I. Gespräch mit Friedrich Du?rrenmatt zum Thema »Bild und Gedanke« in Neuenburg, 18. Februar 1980 182
Fortsetzung des Gesprächs: Privates und Kulturpolitisches. Was heißt ›schöpferisch sein‹? Du?rrenmatts Mitmenschlichkeit 198
II. Friedrich Du?rrenmatts serielle Bilderfolgen 213
III. Du?rrenmatt als Satiriker, Karikaturist, Parodist, Selbstironiker: Ein Panoptikum von Einfällen, Gedanken-, Form- und Farbspielen 244
Du?rrenmatts dramaturgisches Inszenieren von Denkprozessen 244
Sich als Ku?nstler den Gleichnissen der Welt stellen 245
Du?rrenmatt als anti-dogmatischer Denker 246
Gegenwelten von Traumphantasien 247
Makabre Plakatentwu?rfe 248
Sinnlichkeit: zwischen Lebensbejahung und Lebenszerstörung 250
Charlotte Kerr als Inspirationsträgerin 252
Gelegenheitsarbeiten: Skizzen und Kommentare 253
IV. Du?rrenmatts Freundesrede auf Hans Liechti als Sammler anlässlich der Kunstausstellung in der Solothurner Galerie Medici »Hommage à Hans Liechti« (24. 6. 1983) 257
V. Du?rrenmatts freundlicher Umgang mit einem mit ihm telefonierenden Gymnasiasten 259
Vom Bild zum Text 264
I. Turmbau und Labyrinth. Zwei Denkmodelle und ihre Darstellungsdimensionen 266
Weltliteratur als Gegenwart 266
Turmbau und Labyrinth: Grundmetaphern der Postmoderne 268
Illustrationen und Kommentare aufgrund von Du?rrenmatts Endzeit-Metaphorik 273
Kunst im Wechselspiel innerer und äußerer Inspirationsquellen, zwischen Innovation und Reproduktion 285
II. Achterloo oder: Das Endspiel des dramatischen Helden 290
Das dramatische Konzept 291
Rezeptions- und Verständnisprobleme 293
Unverständnis gegenu?ber Du?rrenmatts dramaturgischen Experimenten 295
Dialektische Scheineinheitlichkeit 296
Das Bu?hnenbild 298
Der polyvalente Figurant im Welttheater der Verru?cktheit 300
Die Montage des dialektischen »Helden« 302
Die Komödie des Marxismus 305
Die Bu?hne als Labyrinth 308
Der dramaturgische Kunstgriff mit der Gegenläufigkeit der Darstellungsprinzipien 309
III. Rollenspiele? Zu den Protokollen einer fiktiven Inszenierung und Achterloo III 313
Spielebenen und Darstellungskonzepte 314
Du?rrenmatts Zeichnungen zu Achterloo – »Assoziationen mit einem dicken Filzstift« 315
Eine Dramaturgie des Scheiterns: Achterloo III. Ein Rollenspiel 321
IV. Die Metamorphosen des Schulser Filmprojekts im Roman Durcheinandertal: Erzählte Schattenspiele (1989) 325
Erzählformen 325
Der »idyllische« Rahmen und die sich daraus entwickelnden Erzähldimensionen 326
Erzähldurcheinander 328
Informationenpuzzle 329
Ambivalenzen 330
Weihnachten zwischen Tod und Auferstehung 331
Verspiegelungen 332
Schreiben im Baukastensystem 333
Du?rrenmatts Selbstinterpretation 334
Und die Frage nach der literarischen Qualität? 335
Epilog. Erinnerungsperspektiven an einen Freund und Ku?nstler Henrik Rhyn im Gespräch mit zwei Freunden Du?rrenmatts: Hans Liechti und Peter André Bloch 338
Abbildungen 382
Literatur 384
Dank 392
Impressum 393
| Erscheint lt. Verlag | 30.10.2017 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Dürrenmatt Studien |
| Zusatzinfo | z.T. farb. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft |
| Schlagworte | Analyse • Belletristik • Centre Dürrenmatt • Drama • Erzählende Literatur • Friedrich Dürrenmatt • Gespräch • Hans Liechti • Literatur • Literaturwissenschaft • Schweiz • Skandal • Spätwerk • Theater • Werk |
| ISBN-10 | 3-8353-4160-X / 383534160X |
| ISBN-13 | 978-3-8353-4160-9 / 9783835341609 |
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