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Medienkunst als Nebenprodukt (eBook)

Studien zur institutionellen Genealogie neuer künstlerischer Medien, Formen und Praktiken
eBook Download: PDF
2017 | 1. Auflage
328 Seiten
Transcript Verlag
978-3-8394-3573-1 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Medienkunst als Nebenprodukt -  Lioudmila Voropai
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Welche Rolle spielen Kunstinstitutionen und Kulturpolitik für die aktuelle künstlerische Produktion? Wie beeinflussen sie Themen, Inhalte und Strategien der Konzeptualisierung in der zeitgenössischen Kunst? Am Beispiel der Medienkunst, die sich dank einer kulturpolitischen Konjunktur in den 1990er Jahren institutionell etablieren konnte, untersucht Lioudmila Voropai Formen und Mechanismen der Einwirkung gesellschaftlicher, politischer und ökonomischer Faktoren auf die künstlerische Praxis. Die Studie geht damit weit über die Grenzen einer institutionskritischen Arbeit hinaus und bietet eine breitere theoretische Aufarbeitung der institutionellen Problematik in der Kunst an.

Lioudmila Voropai (Dr. phil.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kunstwissenschaft und Medientheorie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung (HfG) in Karlsruhe. Sie studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Medienwissenschaft und Medienkunst in Moskau, Köln und Berlin. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Kunst- und Medientheorie, politischen Ästhetik, kritischen Theorie, Kunstsoziologie und Institutionskritik.

Inhalt 5
Vorwort 9
Einleitung 13
Teil I. Institutionen und Verwaltung Theoretischer Rahmen 31
Institutionskritik als Ressentiment Die Problemstellung 33
Institution versus Organisation Begriffshistorischer Exkurs 47
„Rassenkrieg“ als „Klassenkampf“ Zur sozialhistorischen Genese der Verwaltung 55
Philosophische Genealogie der Bürokratie Von der Verwaltung zum Management 61
Die Triebkräfte der Institutionskritik 113
Institutionalismen und Neo-Institutionalismen in der Soziologie, Politik- und Wirtschaftswissenschaft 123
„Ehernes Gesetz der Oligarchie“ nach Robert Michels 129
Der Neue Institutionalismus im Kunstkontext. Die Taktiken des ewigen „Stellungskrieges“ 135
Teil II. Medienkunst und das Problem der Institutionalisierung Diskurse und Praktiken 153
Medienkunst und soziologische Perspektive 153
Zur ewigen Krise 157
Institutionelles Projekt ‚Medienkunst‘: Gesellschaftliche Zusammenhänge und kulturpolitische Legitimation 165
Dead Media-Art-Institutions 177
Transformationen der transmediale 181
Die Entstehungsgeschichte des ZKM 193
Net Art und Institutionalisierung des Anti-Institutionellen 209
Spezifika der institutionellen Geschichte der Medienkunst in Russland 215
Das Konzept der Interaktivität und die diskursanalytische Perspektive 251
Theorie und Praxis der Art-Science Collaboration Einblicke in die Diskursgeschichte 267
Fallstudie: Leonardo. Journal of the International Society for the Arts, Sciences and Technology 287
Fazit 305
Bibliografie 313

Erscheint lt. Verlag 1.9.2017
Reihe/Serie Edition Medienwissenschaft
Edition Medienwissenschaft
Edition Medienwissenschaft
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 150 x 150 mm
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Malerei / Plastik
Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Sozialwissenschaften Soziologie
Schlagworte ART • Critical theory • Critique of Ideology • Cultural Policy • Discourse analysis • Diskursanalyse • Fine Arts • History of Art In the 20th and 21st Century • Ideologiekritik • Institutional Critique • Institutionskritik • Instrumentalisation • Instrumentalisierung • Kritische Theorie • Kulturpolitik • Kunst • Kunstgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts • künstlerische Praxis • Kunstsoziologie • Kunstwissenschaft • media • media art • Media Studies • Medien • Medienkunst • Medienwissenschaft • Neue Medien • New Media • Sociology of Art
ISBN-10 3-8394-3573-0 / 3839435730
ISBN-13 978-3-8394-3573-1 / 9783839435731
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