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100 Jahre Arbeitsmarktverwaltung (eBook)

Österreich im internationalen Vergleich
eBook Download: PDF
2017
266 Seiten
V&R unipress (Verlag)
978-3-8470-0744-9 (ISBN)

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100 Jahre Arbeitsmarktverwaltung -
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Since the First World War, in most European countries labor offices have been established. Within a few years they have become indispensable social-political phenomenons of the European welfare states. Later, state-run labor market instruments played a key role in the dictatorships of Austria and other European countries and shaped the social policy of Japan and Brazil. In their overviews and contributions to specific aspects of the labor market, the authors focus on the history of the Austrian employment offices with the aim of placing them in a larger socio-political and international historical context.

MMag. Dr. Mathias Krempl studierte Jura und Geschichte in Wien und ist Assistent am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien.

MMag. Dr. Mathias Krempl studierte Jura und Geschichte in Wien und ist Assistent am Institut für Rechts- und Verfassungsgeschichte der Universität Wien.

Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 8
Vorwort von Bundesminister Alois Stöger 8
Vorwort des Reihenherausgebers 10
Einleitung 14
Verena Pawlowsky / Harald Wendelin: Vom Soldaten zum Arbeiter. Die k.k. Arbeitsvermittlung an Kriegsinvalide im Ersten Weltkrieg 20
I. Das Modell der Reintegration 21
II. Neue Behörden 23
III. Vorbild: Wiener Arbeitsvermittlungsstelle 24
IV. Probleme in der Praxis 26
V. Erfolg und Misserfolg in Zahlen 29
VI. Von der Arbeitsvermittlung zum Invalidenbeschäftigungsgesetz 30
Mathias Krempl: Zäsuren der österreichischen Arbeitsmarktverwaltung 1917–1957 34
Einleitung 34
I. Die Entstehung der Arbeitsmarktverwaltung: Monarchie – Erste Republik – Austrofaschismus 36
II. Skurrile Auswüchse des „Arbeitseinsatzes“ im Nationalsozialismus 47
III. Rückbesinnung auf Sachlichkeitsgebote in der Zweiten Republik 59
Zusammenfassung 68
Johannes Thaler: „Kann bleiben, ohne Beförderung“ – Beamte der österreichischen Arbeitsmarktverwaltung und das NS-Regime 70
I. Fallbeispiele zu politisch geprägten Karrieren in der österreichischen Arbeitsmarktverwaltung 70
II. Statistiken zu Personalentwicklung der österreichischen Arbeitsmarktverwaltung 81
III. NSDAP-Mitgliedschaften des Personals der österreichischen Arbeitsmarktverwaltung 84
IV. Schluss 87
Irina Vana: „Eingereiht in die große Schlange “ – Verwaltung von Arbeitslosen und Arbeitssuchenden am öffentlichen Arbeitsamt (Österreich 1918–1934) 90
I. Aufbau einer öffentlichen Arbeitsvermittlung 92
1.1. Ein Netzwerk öffentlicher Arbeitsvermittlungsstellen 93
1.2. Das Arbeitslosengeld 96
II. Beim Arbeitslosenamt 98
2.1. Quellen 98
2.2. Sich verwalten lassen 99
2.3. Stempeln gehen 103
2.4. Vermittelt werden 106
III. Resumée 111
Ilse Reiter-Zatloukal: Ausländische Arbeitskräfte in Österreich – Die rechtsgeschichtliche Entwicklung der Arbeitsmigration seit der Frühen Neuzeit 116
1. Habsburgermonarchie 117
1.1. Migrationsvorgänge 117
1.2. Staatsangehörigkeit 118
1.3. Aufenthaltsrecht 119
1.3.1. Passwesen 119
1.3.2. Ausweisungsrecht 121
1.4. ArbeitsmigrantInnen im Merkantilismus und Wirtschaftsliberalismus 124
1.4.1. Gewerbe 124
1.4.2. Hausierhandel 125
2. Zwischenkriegszeit 126
2.1. Migrationsvorgänge 126
2.2. Staatsangehörigkeit 128
2.3. ArbeitsmigrantInnen und der Schutz des nationalen Arbeitsmarktes 129
2.4. Aufenthalts- und Ausweisungsrecht 132
3. Drittes Reich 133
3.1. Migrationsvorgänge 133
3.2. Staatsangehörigkeit 134
3.3. Aufenthalts- und Ausweisungsrecht 134
3.4. Ausländerbeschäftigung 136
4. Zweite Republik 137
4.1. Migrationsvorgänge 137
4.2. Staatsangehörigkeit 138
4.3. Aufenthaltsrecht 139
4.3.1. Einreiserecht und Fremdenpolizei 139
4.3.2. Ausweisungsrecht 144
4.4. ArbeitsmigrantInnen zwischen Marktliberalisierung und Abschottung 148
4.4.1. Die Zeit der „Gastarbeiter“ 149
4.4.2. Ausländerbeschäftigung 1975 bis 1995 150
4.4.3. Ausländerbeschäftigung seit dem EU-Beitritt 152
4.4.4. Handel und Gewerbe 155
Schlussbemerkung 156
Emmerich Tálos: Sozialpartnerschaft: Ein zentraler Gestaltungsfaktor im Österreich der Zweiten Republik 160
1. Einleitung 160
2. Entwicklung der Sozialpartnerschaft 162
3. Einfluss der Sozialpartnerschaft in der Phase der Hochblüte (1960er–1980er Jahre) 164
4. Veränderungen 168
4.1 Veränderungen im Bereich der Interessenvertretung 168
4.2 Neue Akteure im Feld der Interessenpolitik 172
4.3 Veränderungen der politischen Rahmenbedingungen 173
4.4 Änderungen bei Zielsetzungen und politischen Orientierungen 174
4.5 EU-Beitritt als veränderter Rahmen für Interessenvermittlung 175
5. Sozialpartnerschaftliche Kontinuitäten 177
5.1 Politischer Grundkonsens und öffentliche Akzeptanz 178
5.2 Sozialpartnerschaftliche Zusammenarbeit und Interessenabstimmung 179
5.3 Einbindung in Regierungsvorhaben 181
5.4 Erfolge der Sozialpartnerschaft 181
5.5 Eigeninteresse der Akteure 181
Abschluss 182
Ulrike Schulz: „Österreich als Modellfall.“ Die Überleitung der Sozial- und Arbeitsverwaltung in Österreich durch das Reichsarbeitsministerium 1938/39 184
Martin Münzel: Das Führungspersonal des deutschen Bundesministeriums für Arbeit und seiner Vorgängerbehörden 1945–1960 194
– Abstract – 194
I. Behördliche Kontinuitätslinien 195
II. Personelle Strukturen 195
III. Das Führungspersonal und die NS-Vergangenheit 197
IV. Fazit 198
Zentrale Quellenbestände 199
Bundesarchiv Koblenz 199
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Berlin 199
Landesarchiv NRW, Abt. Rheinland, Duisburg 199
Archiv der sozialen Demokratie, Bonn 199
Literaturauswahl 199
Silvia Spattini: The Historical Evolution of Public Employment Services in Italy From a Comparative Perspective 202
I. Introduction: Job Placement Models 202
II. Job Placement Regulation in Early Capitalism 203
III. The Strategic Importance of Job Placement Control 205
IV. The Emergence of the Public Job Placement Monopoly Model in International Law 207
V. The Establishment of Public Job Placement Monopolies in Italy 208
VI. Overcoming the Job Placement Monopoly Model 211
VII. A New Governance of Public Employment Services 212
VIII. Conclusions 213
David Chiavacci: Staat und Arbeitsmarkt im modernen Japan: Transformation vom liberalen zum produktivistischen Wohlfahrtsregime 216
I. Einleitung 216
II. Industrialisierung Japans als liberaler Spätentwickler 220
III. Transformationsphase im Totalen Krieg und der Besatzungszeit 224
IV. Beschäftigungsmodell und produktivistisches Wohlfahrtsregime 227
V. Jenseits des Wachstumsmodells? 233
VI. Fazit 235
Ursula Prutsch: Arbeiterpolitik in Brasilien unter Getúlio Vargas (1930–1945) 238
I. Arbeitsmärkte, Migration und Gesellschaft in der „Alten Republik“ 241
II. Die Weltwirtschaftskrise und die Folgen für den Arbeitsmarkt 245
III. Das Zwei-Drittel-Gesetz und die Beschränkung der transatlantischen Migration 247
IV. Sozial- und Gewerkschaftspolitik 251
V. Europäische Einflüsse auf Sozialpolitik und Korporatismus 255
VI. Beschäftigungspolitik im Krieg 258
VII. Resümee 261
Autorenverzeichnis 264

Erscheint lt. Verlag 17.7.2017
Reihe/Serie Zeitgeschichte im Kontext
Zeitgeschichte im Kontext
Zeitgeschichte im Kontext.
Zeitgeschichte im Kontext.
Co-Autor David Chiavacci, Silvia Spattini, Martin Münzel, Verena Pawlowsky, Ilse Reiter-Zatloukal, Ursula Prutsch, Ulrike Schulz, Emmerich Tálos, Irina Vana, Johannes Thaler, Mathias Krempl, Harald Wendelin, Bundesministerium für Arbeit Soziales und Konsumentenschutz z.Hd. Bundesminister Alois Stöger, Oliver Rathkolb
Mitarbeit Berater: Heinz Fassmann
Vorwort Oliver Rathkolb, Bundesministerium für Arbeit Soziales und Konsumentenschutz z.Hd. Bundesminister Alois Stöger
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Schlagworte Arbeitsmarktpolitik • Brasilien • Italien • Japan • Österreich
ISBN-10 3-8470-0744-0 / 3847007440
ISBN-13 978-3-8470-0744-9 / 9783847007449
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