Die Vita Pauli des Hieronymus
Darstellung und Etablierung eines Heiligen im hagiographischen Diskurs der Spätantike
Seiten
Der erste christliche Eremit war Paulus von Theben - mit dieser These bringt sich Hieronymus in den Diskurs um religiöse Leitbilder in der Spätantike ein. Yorick Schulz-Wackerbarth untersucht, welche Vorstellungen von Heiligkeit die Vita Pauli bietet und wie sie ihren Heiligen im hagiographischen Diskurs etabliert.
Paulus von Theben war der erste Mönch, der in der Wüste lebte - so behauptete es der Kirchenvater Hieronymus in einem kleinen Werk, das mit fantastischen Begebenheiten und literarischer Brillanz Leser und Leserinnen seither sowohl fasziniert als auch irritiert hat. Die Vita Pauli ist in der Forschung bisher überwiegend als Produkt der literarischen Ambitionen eines jungen Autors gedeutet und mit Blick auf Form und Gestalt eingehend untersucht worden. Auch ob es Paulus überhaupt gegeben habe, wurde ausführlich diskutiert. Vielfach ist dabei der religiöse Aspekt der Schrift aus dem Blick geraten. In der Vita Pauli wird aber dezidiert ein Heiliger dargestellt und im hagiographischen Diskurs der Spätantike als solcher etabliert. Yorick Schulz-Wackerbarth geht dieser Spur nach und zeigt auf, welche Vorstellungen von Heiligkeit der von Hieronymus gezeichnete Heilige vermittelt.
Paulus von Theben war der erste Mönch, der in der Wüste lebte - so behauptete es der Kirchenvater Hieronymus in einem kleinen Werk, das mit fantastischen Begebenheiten und literarischer Brillanz Leser und Leserinnen seither sowohl fasziniert als auch irritiert hat. Die Vita Pauli ist in der Forschung bisher überwiegend als Produkt der literarischen Ambitionen eines jungen Autors gedeutet und mit Blick auf Form und Gestalt eingehend untersucht worden. Auch ob es Paulus überhaupt gegeben habe, wurde ausführlich diskutiert. Vielfach ist dabei der religiöse Aspekt der Schrift aus dem Blick geraten. In der Vita Pauli wird aber dezidiert ein Heiliger dargestellt und im hagiographischen Diskurs der Spätantike als solcher etabliert. Yorick Schulz-Wackerbarth geht dieser Spur nach und zeigt auf, welche Vorstellungen von Heiligkeit der von Hieronymus gezeichnete Heilige vermittelt.
Geboren 1977; Studium der Musik und Kirchenmusik am King's University College in Edmonton, Kanada; Master der Philosophie am Institute for Christian Studies der University of Toronto; Theologiestudium in Marburg und Göttingen; Promotion an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen; derzeit Pastor.
| Erscheinungsdatum | 02.01.2018 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien und Texte zu Antike und Christentum / Studies and Texts in Antiquity and Christianity |
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 157 x 230 mm |
| Gewicht | 457 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte |
| Schlagworte | Anachorese • Christentum • Christliche • christliche Leitbilder • Eremitentum • Hagiographie • Heilige / Hagiografie • Heiligenviten • Hieronymus (Heiliger) • Leitbilder • Mönchtum • Patristik • Religiöse • religiöse Leitbilder • Spätantike; Religion |
| ISBN-10 | 3-16-155100-1 / 3161551001 |
| ISBN-13 | 978-3-16-155100-0 / 9783161551000 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Mehr entdecken
aus dem Bereich
aus dem Bereich
eine andere Geschichte der Papststadt
Buch | Softcover (2024)
C.H.Beck (Verlag)
CHF 25,20
die Macht des Dunklen in unserer Zeit und wie wir ihr entgegentreten
Buch | Hardcover (2025)
Verlag Herder
CHF 27,90