Hans Kelsens Politische Philosophie
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"Er ist ein Mensch wie ich, wir sind gleich! Wo ist also sein Recht, mich zu beherrschen?" Hans Kelsen (1881-1973) hat der Beantwortung dieser Frage eine Reihe von Abhandlungen zur Staats-, Rechts- und Demokratietheorie und ihren erkenntnistheoretischen, ethischen und sozialen Grundlagen gewidmet, die in diesem Band interdisziplinär und kritisch evaluiert werden.
Hans Kelsens Abhandlungen zur Staats-, Rechts- und Demokratietheorie und deren erkenntnistheoretische, ethische und soziale Grundlagen werden in der Rechtswissenschaft, aber auch in den Sozialwissenschaften und der Philosophie weitgehend marginalisiert. Dabei sind die Analysen dieses "Jahrhundertjuristen" zum Wesen und Wert, zur Verortung und Verteidigung der Demokratie als Herrschafts- und Lebensform von großer Originalität und Aktualität. Kelsen argumentiert für einen normativistischen Rechtspositivismus, ein Recht ohne Gerechtigkeit, eine Theorie des Staates ohne Staat, eine Demokratie ohne Demos, eine Gesellschaft ohne Gemein- oder Volkswillen - und beharrt zugleich auf der Verbindlichkeit demokratischer Entscheidungen im Bewusstsein eines unüberwindbaren Werte-Relativismus. Die interdisziplinären Beiträge in diesem Band widmen sich den Grundlagen und Potentialen dieser Politischen Philosophie Kelsens, nicht zuletzt mit Blick auf ihre Anschlussfähigkeit an zeitgenössische Diskussionen.
Hans Kelsens Abhandlungen zur Staats-, Rechts- und Demokratietheorie und deren erkenntnistheoretische, ethische und soziale Grundlagen werden in der Rechtswissenschaft, aber auch in den Sozialwissenschaften und der Philosophie weitgehend marginalisiert. Dabei sind die Analysen dieses "Jahrhundertjuristen" zum Wesen und Wert, zur Verortung und Verteidigung der Demokratie als Herrschafts- und Lebensform von großer Originalität und Aktualität. Kelsen argumentiert für einen normativistischen Rechtspositivismus, ein Recht ohne Gerechtigkeit, eine Theorie des Staates ohne Staat, eine Demokratie ohne Demos, eine Gesellschaft ohne Gemein- oder Volkswillen - und beharrt zugleich auf der Verbindlichkeit demokratischer Entscheidungen im Bewusstsein eines unüberwindbaren Werte-Relativismus. Die interdisziplinären Beiträge in diesem Band widmen sich den Grundlagen und Potentialen dieser Politischen Philosophie Kelsens, nicht zuletzt mit Blick auf ihre Anschlussfähigkeit an zeitgenössische Diskussionen.
ist Inhaberin des Lehrstuhls für Philosophie mit den Schwerpunkten theoretische Ethik und Politische Philosophie an der Justus-Liebig-Universität GieÃen.
| Erscheinungsdatum | 30.05.2017 |
|---|---|
| Verlagsort | Tübingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 233 mm |
| Gewicht | 297 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Militärgeschichte |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Recht / Steuern ► Öffentliches Recht | |
| Recht / Steuern ► Rechtsgeschichte | |
| Schlagworte | (Anti)Szientismus • Demokratie • Hans • Hans Kelsen • Kelsen • Kelsen, Hans • Pluralismus • Politische Philosophie • Rechtslehre • Rechtspositivismus • Reine • Reine Rechtslehre |
| ISBN-10 | 3-16-155350-0 / 3161553500 |
| ISBN-13 | 978-3-16-155350-9 / 9783161553509 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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