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Paulinische Schriftrezeption (eBook)

Grundlagen - Ausprägungen - Wirkungen - Wertungen
eBook Download: PDF
2017 | 1. Auflage
365 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-54060-3 (ISBN)

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Paulinische Schriftrezeption -
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Die paulinische Rezeption der Heiligen Schrift stellt die Forschung bis heute vor ein Grundproblem: Wie lassen sich ihre unterschiedlichen Ausprägungen in den Texten des Paulus und seiner Schüler erklären? Um diese Frage einer Antwort zuzuführen, vereint der vorliegende Band Studien zu den traditionsgeschichtlichen und biographischen Grundlagen des paulinischen Schriftgebrauchs, zu seinen vielfältigen brieflichen Ausprägungen und zu seinen Wirkungen in späteren Schriften des Neuen Testaments. Den analytischen Rahmen bilden Beiträge zur Methodik der paulinischen Schriftrezeption sowie zur Reflexion ihrer hermeneutischen Implikationen. Mit Beiträgen von Stefan Alkier, Lukas Bormann, Jan Dochhorn, Jörg Frey, Richard B. Hays, Bart J. Koet, Markus Lang, David Lincicum, Markus Öhler, Stanley E. Porter, Mark A. Seifried, J. Ross Wagner und Florian Wilk.

Dr. theol. Florian Wilk ist Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.

Dr. theol. Florian Wilk ist Professor für Neues Testament an der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen.

Cover 1
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 8
Body 10
Vorwort 6
Markus Öhler / Florian Wilk: Einführung 10
I. Grundlagen 18
David Lincicum: Intertextuality, Effective History, and Memory. Conceptualizing Paul’s Use of Scripture 18
1. Quotations 19
2. Allusions or echoes 22
3. Narrative 25
4. Rhetorical effects 27
5. Conclusion: An Embodied Encounter 29
Stanley E. Porter: Pauline Techniques of Interweaving Scripture into His Letters 32
1. Major Issues in Current Discussion of Paul’s Citation of Scripture 32
1.1 What Do We Call What Paul is Doing? In Other Words, Is Intertextuality the Right Word? 33
1.2 What Are the Forms of Citations Found in Paul? 37
1.2.1 Direct quotation, whether formulaic or not 38
1.2.2 Paraphrase 40
1.2.3 Allusion 41
1.2.4 Echo 43
1.3 Does Citation Rest with the Author or the Audience? 46
2. A Modest Proposal Regarding Pauline Citations and their Several Functions 47
2.1 Intertextual Thematic Formations 52
2.2 Intertextual Relational Formations 56
2.3 Intertextual Textural Formations 60
3. Conclusion 63
Jan Dochhorn: „Denn der Nichtigkeit ist die Schöpfung untergeordnet worden“ (Röm 8,20). Eine kosmologische Aussage des Paulus und ihre exegetischen Hintergründe 66
1. Einleitung 66
2. Der Gehalt von Röm 8,20 68
3. Die exegetischen Hintergründe 77
4. Paulus und die Schrift 86
Jörg Frey: Paulus als Pharisäer und Antiochener. Biographische Grundlagen seiner Schriftrezeption 90
1. Paulus als Antiochener und die Schriftrezeption im frühesten Urchristentum 92
1.1 Paulus als antiochenischer Gemeindemitarbeiter und Missionar 93
1.2 Die Wirksamkeit vor seinem Eintritt an die antiochenische Mission 95
1.3 ‚Vorpaulinische‘ Traditionen und Antiochien 97
1.3.1 Das Profil und die Praxis der antiochenischen Gemeinde 97
1.3.2 Die ‚vorpaulinischen‘ Traditionen, ihr Ursprung und ihre Vermittlung 99
1.4 Die urchristliche Rezeption der Schriften 103
2. Paulus als Pharisäer und seine Schriftauslegung 105
2.1 Die jüdische Identität des Paulus 105
2.2 Paulus als Diasporajude 106
2.3 Paulus als Pharisäer 108
2.3.1 Pharisäische Positionen 109
2.3.2 Die pharisäische Prägung des paulinischen Denkens 110
2.4 Die Rezeption der Schrift und zeitgenössisch-jüdische Methoden der Schriftauslegung 115
2.4.1 Paulus und die jüdische Schriftauslegung im Spiegel von Qumran 115
2.4.2 Methoden der Schriftauslegung 117
2.5 Die schriftgelehrte Ausbildung als biographische Grundlage des paulinischen Denkens 120
II. Ausprägungen 122
Markus Öhler: Rezeption des Alten Testaments im 1.Thessalonicherbrief und im Philipperbrief? 122
1. Der Befund: Das Fehlen von Schriftzitaten und Paraphrasen 123
2. Die Autorperspektive 124
2.1 Erster Erklärungsansatz: Paulus hatte keinen Zugang zu Schriftrollen bzw. zu Testimoniensammlungen oder Notizen 124
2.2 Zweiter Erklärungsansatz: Paulus hielt für die Inhalte seiner Schreiben nach Thessalonich und Philippi eine schriftgelehrte Begründung nicht für sinnvoll 126
2.3 Dritter Erklärungsansatz: Paulus hielt eine Begründung aus der Schrift nicht für nötig 127
3. Die Perspektive der Erstleser und Erstleserinnen 129
3.1 Vierter Erklärungsansatz: Die Adressaten und Adressatinnen kannten die Schrift nicht 129
3.2 Fünfter Erklärungsansatz: Die Schrift besaß bei den Adressaten und Adressatinnen keine Autorität 131
3.3 Sechster Erklärungsansatz: Die Adressaten und Adressatinnen kannten die Schrift so gut, dass Anspielungen und Echos ausreichten 132
4. Anspielungen und Echos 133
4.1 Ausgewählte Anspielungen und Echos im 1. Thessalonicherbrief 133
4.1.1 1Thess 2,4: Gott prüft die Herzen 133
4.1.2 1Thess 3,5: Die Mühe geschieht umsonst 135
4.1.3 1Thess 3,13: Das Kommen des Kyrios mit allen seinen Heiligen 135
4.1.4 1Thess 5,8: Die Waffenrüstung 137
4.1.5 Schriftbezug im 1. Thessalonicherbrief 137
4.2 Ausgewählte Anspielungen und Echos im Philipperbrief 138
4.2.1 Phil 1,19: Das Leiden Hiobs 138
4.2.2 Phil 2,14f: Israel in der Wüste 140
4.2.3 Phil 4,18: Die Gabe als Opfer 142
4.2.4 Schriftbezug im Philipperbrief 143
5. Schluss: Ergebnis und Aufgabe 143
Richard B. Hays: “Scripture Proclaimed the Gospel Beforehand”. Apocalyptic Hermeneutics in Paul’s Letter to the Galatians 146
1. Introduction 146
2. Hermeneutics at the Ends of the Ages 148
2.1 Apocalyptic Perspective 148
2.2 Retrospective and Transformative Hermeneutics 148
2.3 Narrative Interpretation 150
2.4 Ecclesiocentric Hermeneutics 152
2.5 Scripture as a Direct Word of Address 153
2.6 Scripture as an Intertextual Matrix 153
2.6.1 Galatians 1:15 153
2.6.2 Galatians 2:16 154
2.6.3 Galatians 3:10 154
2.6.4 Galatians 3:28 154
2.6.5 Galatians 4:4–7 154
2.6.6 Galatians 4:27 155
3. Conclusion 155
Florian Wilk: Bezüge auf „die Schriften“ in den Korintherbriefen 158
1. Einführung 158
2. Zur Kategorisierung von Schriftbezügen 159
3. Der Befund im Überblick 161
4. Zur Adressatenorientierung des Schriftgebrauchs 162
5. Zur Situationsbedingtheit des Schriftgebrauchs 169
6. Zur thematischen Bedingtheit des Schriftgebrauchs 175
Schluss 178
Anhang 1: Liste der Schriftbezüge in den Korintherbriefen 179
Anhang 2: Liste der in den Korintherbriefen beigezogenen Schriftworte (LXX) 181
Mark A. Seifried: Answered Lament: Paul’s Gospel, Israel, and the Scriptures in Romans 184
1. Controversial Reflections on Paul’s Hermeneutic in Romans 186
1.1 The Scriptures as Witness to the Gospel 186
1.2 Paul’s Hermeneutic: Eschatological Christology 192
1.3 Paul’s Hermeneutic: Charismatic Interpretation of Scripture 196
2. Scripture and Lament in Romans 199
2.1 Paul’s First Lament: Romans 7:24 and the Fallen Human Being 199
Excursus: Christian Life and Lament in Romans 8 202
2.2 Paul’s Second Lament: Romans 9–11 and the Failure of Israel 205
3. Summary: Paul’s Interpretation of Scripture as Lament Answered in Christ 223
III. Wirkungen 226
Lukas Bormann: Schriftgebrauch im Kolosser- und im Epheserbrief. Zur Praxis frühchristlicher Text- und Interpretationsgemeinschaften 226
1. Einleitung 226
2. Schriftzitate in Kolosser- und Epheserbrief 230
3. Die Erschließung der Text- und Interpretationsgemeinschaften durch meta- und thematextuelle Verweise 234
4. Allusionen und die Wissenserzählungen des Kolosser und des Epheserbriefs 238
5. Ergebnis 242
Markus Lang: Nützlich in den richtigen Händen. Schriftrezeption in den Pastoralbriefen 244
1. Die Amtsparänese in 2Tim 3,10f.14–17 als hermeneutischer Schlüssel 246
2. Die Bedeutung der Schrift in den Pastoralbriefen 249
3. Nützlich in den richtigen Händen 254
Bart J. Koet: Paul, a Light for the Gentiles. Paul as Interpreter of Scripture in Galatians 1:13–16 and in the Acts of the Apostles 258
1. Introduction 258
2. Paul’s call according to Paul (Gal 1:13–16, 23–24) 261
2.1 Paul’s way of being Jewish before his call (Gal 1:13–14, 23–24): non ut ceteri Iudaei. 262
2.2 Paul’s Jewish mission after his call (Gal 1:15–16a) 265
3. Paul as a light for the Gentiles in Acts 269
3.1 Paul remains Jewish after Damascus 270
3.2 Luke presents Paul as Law-abiding and his mission as in accordance with the Prophets 271
3.3 Paul imprisoned 273
3.3.1 Confusion about Paul’s identity 273
3.3.2 Paul: fidelity to the Law and the Prophets 274
3.3.3 Paul’s arguments in his defense 276
3.4 Paul’s mission in the footsteps of Jesus becoming a light for the non-Jews
3.4.1 Zeal for the Law 278
3.4.2 Luke’s use of Isa 49 280
4. Conclusions 282
IV. Wertungen 284
Stefan Alkier: Positionierung – Transpositionierung – Dialogizität. Zur aktuellen hermeneutischen Relevanz der paulinischen Schriftrezeption 284
1. Intertextuelle Schreibverfahren als Weisen der Positionierung 291
2. Dialogischer oder monologischer Schriftgebrauch 296
3. Kanonische Transpositionen 302
4. Agonaler Schriftgebrauch – ein dialogischer Vorschlag 304
J. Ross Wagner: Epilogue 306
1. Descending the Ivory Tower 306
2. Doing Things with Words 308
3. Situating the Letters 311
4. Locating the Interpreters 313
Literaturverzeichnis 316
1. Textausgaben und Übersetzungen 316
2. Hilfsmittel 316
3. Sekundärliteratur 317
Verzeichnis der Beiträger zu diesem Band 340
Stellenregister 342
Altes Testament / Hebräische Bibel 342
Außerkanonische Schriften und Pseudepigraphen zum AT 345
Qumrantexte 346
Josephus 346
Neues Testament 346
Frühchristliche und Altkirchliche Literatur 356
Griechisch-römische Literatur 356
Rabbinische Schriften 356
Sonstiges 356
Sachregister 358
Autorenregister 362

Erscheint lt. Verlag 13.2.2017
Reihe/Serie Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments
Forschungen zur Religion und Literatur des Alten und Neuen Testaments
Co-Autor Stefan Alkier, Lukas Bormann, Jan Dochhorn, Jörg Frey, Richard B. Hays, Bart J. Koet, David Lincicum, Markus Lang, Markus Öhler, Stanley E. Porter, Mark A. Seifrid, Ross Wagner, Florian Wilk
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte Bibelrezeption • Exegese • Neues Testament • Paulus (Apostel)
ISBN-10 3-647-54060-9 / 3647540609
ISBN-13 978-3-647-54060-3 / 9783647540603
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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