68
Aisthesis (Verlag)
978-3-8498-1168-6 (ISBN)
Karin Wetterau, Jahrgang 1945, studierte Germanistik und Geschichte an den Universitäten Kiel und Berlin und erlebte den studentischen Aufbruch als beteiligte Zeitzeugin an der Freien Universität. Nach dem Ersten und Zweiten Staatsexamen arbeitete sie zunächst als Lehrerin in der ErzieherInnen-Ausbildung in Berlin, danach viele Jahre als Lehrerin im Zweiten Bildungsweg und am Gymnasium in Bielefeld. Seit Anfang der 1990er Jahre war sie an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld als Lehrbeauftragte und als Lehrerin im Hochschuldienst in den Lehramtsstudiengängen Sozialwissenschaften tätig mit den Schwerpunkten Politische Bildung und Geschlechterverhältnisse. Sie lebt in Bielefeld und Italien.
Einleitung
Ein Mythos wird besichtigt – 68 im Spiegel der Erinnerungen
Das 40. Dienstjubiläum
Rechtskurven – ein Exkurs
Aktion und Erinnerung – die ZeitzeugInnen
Kriegskinder – Eine vergessene Generation?
Eine ganz eigene Art der Entfremdung
Der Ausgangspunkt aller Fragen
Give me chocolate – Feinde, Freunde und Folklore
Kindheit im Zeitalter der Extreme
Täterkinder – Stille Post und Stolpersteine. Nationalsozialismus als unbewältigte Familiengeschichte
Hannah Arendt trifft Heidegger. Ambivalenzen im Schatten der Schuld
Wir besitzen keine Vergangenheit, die lebendig zu uns gehörte. Leerstellen im Familienalbum
Er ist nicht abtransportiert worden, das steht schon mal fest. Plädoyer für einen verlorenen Vater
Retter in der Nacht. Eine widersprüchliche Familiengeschichte
Es war ja viel einfacher über die Guerilla in Lateinamerika zu reden. Die vertagte Aufarbeitung
Fanatische Söhne, fanatische Väter. Die doppelte Aufkündigung des Generationenvertrags
Erinnerungssplitter. Der unvollendete Familienroman
Wir haben mit Nazitum nichts zu tun, der Zigarettenmilliardär war’s. Die Entsorgung der Vergangenheit von links
Suchbewegung und Konfrontation – Die doppelte Vergegenwärtigung des Vergangenen
Man tastete sich an das Ungeheure heran. Erkundungen auf vermintem Gelände
Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen. Eine theoretische Annäherung
Wir standen mit dem Rücken zur Wand. Erinnerungen an einen Polizeistaatsbesuch
Neue Väter, neue Menschen – Der kurze Sommer der Euphorie
Ein Großereignis der Theorie oder die Geburt des revolutionären Subjekts aus dem Geist der Utopie
Die Pflicht jedes Revolutionärs ist es, die Revolution zu machen. Eine Mission im Dickicht der Städte
Ideologische Chiffren oder die falschen Fährten der Theorie
Linke Identität und nationale Frage – Anmerkungen zur Renaissance eines Auslaufmodells
Linker Antisemitismus und die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus. Sackgassen der Eindeutigkeit
Kollektive Verzweiflung und neue Horizonte – Die Revolte entlässt ihre Kinder
Was tun? Proletarisches Kostümfest oder die Wiederholung der Tragödie als Farce
Wir waren die klügsten Studenten und hatten die schönsten Frauen. Ein Männerprojekt gerät unter Beschuss oder der Beginn der Neuen Frauenbewegung
Und alle Fragen offen? – Eine Schlussbetrachtung
Interview-TeilnehmerInnen
Bildnachweis
Literaturverzeichnis
„Man nimmt teil an einer geistigen Reise in die Vergangenheit und wieder zurück. Ein gedankenreiches Buch, vielschichtig und spannend dazu.“ (Rüdiger Safranski)
| Erscheinungsdatum | 20.12.2016 |
|---|---|
| Verlagsort | Bielefeld |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 135 x 210 mm |
| Gewicht | 443 g |
| Einbandart | geklebt |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte | |
| Schlagworte | 1968 • 68er-Generation • Achtundsechziger Generation • APO • Berlin • Geschichte: Ereignisse und Themen • Kriegskinder • Rudi Dutscke • Rüdiger Safranski • SDS • Tätergeneration |
| ISBN-10 | 3-8498-1168-9 / 3849811689 |
| ISBN-13 | 978-3-8498-1168-6 / 9783849811686 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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