Kulturelle Souveränität (eBook)
287 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-10150-7 (ISBN)
Gregor Feindt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz.
Gregor Feindt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte in Mainz.
Cover 1
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 8
Vorwort 8
Gregor Feindt, Bernhard Gißibl und Johannes Paulmann: Kulturelle Souveränität. Zur historischen Analyse von Deutungs- und Handelsmacht jenseits des Staates 10
1. Krise der Souveränität? Gegenwartsdiagnose und historische Analyse 10
2. Souveränitätskonzepte und verwandte Begriffe in der Diskussion 15
a) Problematisierung der Souveränität in politischer Philosophie, Politikwissenschaft und Geschichte 15
b) Anthropologische Problematisierungen von Souveränität und Selbstbestimmung 21
c) Die Zwickmühle der Kultur und Kultur als separates Handlungsfeld 25
d) Historische Kritik am Identitätsbegriff und Hybridität in der postkolonialen Theorie 28
3. »Kulturelle Souveränität« als heuristisches Konzept: neue Blicke auf das 20. Jahrhundert 32
a) Souveränität zwischen Nation und Staat 34
b) Religion und Selbstbehauptung 37
c) Kultur als internationale Ressource 41
4. Souveränität als geteilter, agonaler Handlungszusammenhang 46
Sektion I: Nationale Selbstentwürfe 48
Jorge Luengo: Postimperiale Selbstbehauptung zwischen Nation und Region. Die Katalonienfrage in Spanien am Anfang des 20. Jahrhunderts 50
1. Das Vermächtnis des Weltreiches: Geteilte Souveränität 54
2. Das Ende des Weltreiches: Wirtschaftliche Interessen, kulturelle Anerkennung und geteilte Souveränität 61
3. Kulturpolitik – Staatspolitik: Antikatalanismus als kulturelle Souveränität 66
3.1 Ungeteilte Souveränität 67
3.2 Das Entstehen des kastilischen Regionalismus 74
4. Schlussbetrachtung 78
Sarah Panter: Zwischen Nationalstaat und multiethnischem Empire. Die Aushandlung jüdischer Selbstverortungen im Ersten Weltkrieg 82
1. »Osteuropa« als Projektionsfläche für deutsch-jüdische Selbstbehauptungsstrategien 86
2. »Eine neue Nation in Österreich«?: Jüdische Selbstbehauptungsstrategien in der Habsburgermonarchie 94
3. Die »Palästinafrage« und die zionistische Deutungshoheit in Großbritannien 99
4. Resümee: »Kulturelle Souveränität« als aktivistische Wende? 106
Gregor Feindt: Eine »ideale Industriestadt« für »neue tschechische Menschen«. Ba?as Zlín zwischen Planung und Alltag, 1925–1945 110
1. Einleitung 110
2. Zlín und Ba?a 113
3. Ba?a-Männer – junge Männer 116
4. Schulen der Arbeit 118
5. Soziale Kontrolle 123
6. Das »neue Zlín« in der Tschechoslowakei 125
7. Schlussbetrachtung: Ein Laboratorium industrieller Moderne 131
Sektion II : Religion und Selbstbehauptung 134
Manfred Sing Pharaonische Hochkultur und islamischer Niedergang. Das Ringen um kulturelle Souveränität im Ägypten des 19. und 20. Jahrhunderts 136
1. Warum »kulturelle Souveränität«? 140
2. Hochkultur- und Niedergangsnarrativ 144
3. Narrative der Differenz: Religion, Kultur und Kolonialismus 151
4. Reformation und Islam 152
5. Renaissance und Islam 158
6. Imperialismuskritik und westliche Niedergangsszenarien 162
7. Ausblick 165
John Carter Wood: »A Fundamental Re-Orientation of Outlook«. Religiöse Intellektuelle und das Ziel einer »christlichen Gesellschaft« in Großbritannien, 1937–1949 168
1. Der Oldham-Kreis 170
2. Das Ziel: Eine »christlichere« Gesellschaft 175
3. Religion und Kultur: Verschieden, aber verwandt 179
4. Strategien: »Revolution von oben« und kultureller »Sauerteig« 186
5. Schlussbetrachtung: Anmerkungen zur »Kulturellen Souveränität« 188
Urszula P?kala: Versöhnung für Europa. Souveränitätsansprüche des katholischen Episkopats Polens im deutsch-polnischen Versöhnungsprozess nach dem Zweiten Weltkrieg 198
1. Souveränität in den Dokumenten der Bischöfe 201
2. Selbstbehauptung des polnischen Episkopats zwischen Kirche, Polen und Europa 207
3. Souveränitätsansprüche der Bischöfe in ihren Dokumenten zur Versöhnung 209
4. Zusammenhänge von Versöhnung und Souveränität 215
a) Mitgestaltung des bilateralen Verhältnisses 215
b) Mitgestaltung Europas über das deutsch-polnische Verhältnis hinaus 218
5. Schlussfolgerungen 221
Sektion III : Kultur als internationale Ressource 226
Bernhard Gißibl: Deutsch-deutsche Nachrichtenwelten. Die Mediendiplomatie von ADN und dpa im frühen Kalten Krieg 228
1. Propagandisten der DDR: Der ADN und das Souveränitätsdefizit der Nachkriegszeit 236
2. Unabhängigkeit auf staatlicher Grundlage: Genese und Expansion der dpa 239
3. Ein »Musterbeispiel der Zusammenarbeit«: Die Praxis der dpa vor Ort 245
4. Fazit und Ausblick 254
Andrea Rehling: Materielles Kultur- und Naturerbe als Objekt und Ressource kultureller Souveränitätsansprüche 258
1. Kultur- und Naturschätze als öffentliche Güter? Internationalisierung, staatliche Souveränität und Privateigentum im Konflikt 264
2. Wer bestimmt das gemeinsame Erbe der Menschheit? Die ökonomische und politische Kultur- und Naturhoheit der Staaten im Konflikt mit der kulturellen Autorität internationaler Experten 270
3. Wem gehört das kulturelle Erbe und wer bestimmt die kulturelle Identität? Lokale Bevölkerung, marginale und hegemoniale Gruppen im Konflikt mit der Kultur- und Naturhoheit der Staaten, der kulturellen Autorität der Experten und den internationalen Organisationen 275
4. Fazit 283
Autorinnen und Autoren 286
| Erscheint lt. Verlag | 5.12.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz |
| Co-Autor | Sarah Panter, Urszula Pekala, Andrea Rehling, Manfred Sing, John Carter Wood, Jorge Luengo Sanchez |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Neuzeit (bis 1918) |
| Schlagworte | Europa /Neuere Geschichte • Souveränität • Staatstheorie |
| ISBN-10 | 3-647-10150-8 / 3647101508 |
| ISBN-13 | 978-3-647-10150-7 / 9783647101507 |
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