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Katholische Dogmatik (eBook)

Für Studium und Praxis der Theologie
eBook Download: PDF
2016 | 1. Auflage
928 Seiten
Verlag Herder GmbH
978-3-451-84979-4 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Katholische Dogmatik -  Gerhard Ludwig Müller
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Das in viele Sprachen übersetzte Standardwerk der Theologie erscheint nun in einer durchgesehenen und mit einem neuen Vorwort versehenen 10. Auflage. Gerhard Kardinal Müller führt in seinem Lehrbuch die zwölf Traktate der Dogmatik zu einer Einheit zusammen. Er verknüpft die speziellen Elemente der traditionellen Dogmatik mit der Fragestellung einer Vermittlung des Glaubens und seiner Inhalte in der modernen Welt und weist damit die wechselseitigen Abhängigkeiten und Ergänzungen auf. Dies geschieht in einer Sprache, die Studierende, Lehrende und an der Theologie Interessierte einlädt, sich ansprechen zu lassen von den Inhalten des katholischen Glaubens.

Gerhard Kardinal Müller, geb. 1947; 1986-2002 Professor für Dogmatik an der Universität München; 2002-2012 Bischof von Regensburg; seit 2012 Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre sowie Präsident der Päpstlichen Bibelkommission, der Internationalen Theologischen Kommission und der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei in Rom; 2014 zum Kardinal erhoben.

Gerhard Kardinal Müller, geb. 1947; 1986-2002 Professor für Dogmatik an der Universität München; 2002-2012 Bischof von Regensburg; seit 2012 Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre sowie Präsident der Päpstlichen Bibelkommission, der Internationalen Theologischen Kommission und der Päpstlichen Kommission Ecclesia Dei in Rom; 2014 zum Kardinal erhoben.

Zur zehnten Auflage 6
Vorwort zur sechsten Auflage 8
Abkürzungsverzeichnis 9
Inhaltsverzeichnis 14
ERSTES KAPITEL - OFFENBARUNGSTHEOLOGISCHE ERKENNTNISLEHRE 36
I. Themen und Perspektiven 37
1. Ziel und Programm des „Studienbuchs Dogmatik“ 37
2. Theologie - die Wissenschaft von Bekenntnis und Praxis des christlichen Glaubens 39
a) Die Notwendigkeit einer wissenschaftlichen Grundlagenreflexion 39
b) Zur Geschichte der „theologischen Einleitungslehre“ 41
c) Aufgaben der theologischen Erkenntnislehre in der Gegenwart 47
3. Die Theologie als Wissenschaft 47
a) Begriff und Ziel der christlichen Theologie 47
b) Die Einheit der Theologie im Formalobjekt 50
c) Die Einheit der Theologie in der Zuordnung ihrer Einzeldisziplinen 54
d) Die Frage nach dem Wissenschaftscharakter der Theologie 56
e) Die Analogie als theologisches Erkenntnisprinzip 61
f) Das dialogische Verhältnis der Theologie zur Philosophie und den Wissenschaften 67
g) Die Kirchlichkeit der Theologie 69
II. Die Dogmatik als theologische Fachdisziplin 70
1. Definition 70
2. Ist die dogmatische Methode heute noch wissenschaftlich und moralisch legitimierbar? 70
3. Der geschichtliche Wahrheitsbegriff der Dogmatik 72
4. Der Aufbau der Dogmatik 73
5. Strukturplan der Dogmatik 78
III. Die Bezugsrealität der Theologie: Die Selbstoffenbarung Gottes in Jesus Christus 79
1. Begriff und Konzeption von „Offenbarung“ 79
2. Offenbarung als Selbstmitteilung des dreifaltigen Gottes 81
3. Jesus von Nazaret: Die Offenbarung des „einzigen Sohnes vom Vater“ und des Mittlers des neuen Bundes 83
4. Die Sendung des Heiligen Geistes als Ursprung des Glaubens der Kirche 84
5. Die Gegenwart der Christus-Offenbarung im Medium des apostolischen Zeugnisses 85
IV. Das Medium der Theologie: Der Glaube der Kirche 87
1. Die Lehre von der Heiligen Schrift 88
a) Die Schriftwerdung des Wortes Gottes als Folge der inkarnatorischen Offenbarung 88
b) Die geschichtlich-theologische Interpretation des „Gotteswortes im Menschenwort“ 90
c) Die Kanonbildung 92
d) Die Inspiration der Schrift 94
e) Die Normativität der Heiligen Schrift für die Theologie 96
2. Die Lehre von der Tradition 98
a) Tradition - ein anthropologisches Grundphänomen 98
b) Der theologische Begriff von Tradition 99
c) Tradition als Erkenntnisprinzip der nachapostolischen Kirche 100
d) Die Formulierung des Traditionsprinzips in der Theologiegeschichte 101
e) Schrift und Tradition als Thema des Konzils von Trient 105
f) Die Lehre des II. Vatikanums 106
g) Die apostolisch-kirchliche Tradition in ihren Vollzugsformen 107
h) Das Dogma im Horizont eines geschichtlichen Wahrheitsbegriffs 115
3. Lehrverkündigung und Lehramt der Kirche 122
a) Die Gemeinschaft der Gläubigen als Trägerin der Verkündigung 122
b) Die Autorität der Kirchenlehrer 123
c) Das bischöfliche Lehramt der Kirche (magisterium ecclesiasticum) 125
d) Die Infallibilität der Kirche in der Annahme und in der Verkündigung der Offenbarung 126
V. Übersicht über grosse Epochen der Theologiegeschichte 128
1. Die Patristik 128
2. Die Theologie des Mittelalters (Scholastik) 129
a) Die Vorscholastik (700-1100) 129
b) Die Frühscholastik (1000-1200) 130
c) Die Hochscholastik (1200-1350) 130
d) Die Spätscholastik (1350-1500) 131
3. Reformation und katholisch-tridentinische Scholastik 131
4. Die Umbrüche der Aufklärungszeit 133
5. Tübinger Schule und Neuscholastik 134
6. Die Theologie im 20. Jahrhundert 135
ZWEITES KAPITEL - DER MENSCH ALS ADRESSAT DER SELBSTMITTEILUNG GOTTES 138
I. Themen und Perspektiven einer theologischen Anthropologie 139
1. Begriff 139
2. Der konkrete Mensch als Subjekt und Thema der Theologie 139
3. Der transzendentale Horizont jeder Anthropologie 141
4. Lehramtliche Dokumente zur Anthropologie 141
II. Wesentliche Perspektiven einer transzendentalen Anthropologie 143
1. Die Kreatürlichkeit des Menschen 143
2. Die Gottebenbildlichkeit des Menschen 144
a) Eine Kernaussage theologischer Anthropologie 144
b) Interpretationen der Gottebenbildlichkeit in der Theologiegeschichte 145
3. Die Personeinheit des Menschen und seine geist-leibliche Natur 147
a) Die Glaubensaussage 147
b) Das biblische Zeugnis 148
c) Die theologiegeschichtliche Entwicklung des Themas 149
d) Lehramtliche Entscheidungen 152
e) Theorien vom Ursprung der individuellen Menschenseele 153
4. Die Geschlechtlichkeit des Menschen oder die personale Existenz als Mann und Frau 154
5. Die Engel als personale Mitgeschöpfe des Menschen 155
a) Biblische Hinweise 155
b) Aussagen des kirchlichen Lehramtes 155
c) Ein systematischer Ansatz zum Verständnis 156
d) Teufel, Dämonen und ihre Verstrickung in die Unheilsgeschichte 157
III. Die menschliche Kreatürlichkeit in ihrer geschichtlichen Verwirklichung 157
1. Die geschichtliche Situiertheit des Gott-Mensch-Verhältnisses 157
2. Die Lebensgemeinschaft mit Gott als einziges Ziel der menschlichen Geschichte 158
3. Zur Hermeneutik protologischer Aussagen 160
4. Die Konstitution des Menschen in „Gerechtigkeit und Heiligkeit“ 161
IV. Die menschliche Existenz zwischen Sünde und Gnade 165
1. Unter der Herrschaft von Sünde und Tod 165
a) Die Sünde als Widerspruch zur Kreatürlichkeit des Menschen 165
b) Die Lehre von der Erbsünde 167
c) Historische Konflikte um das Erbsündendogma 171
d) Theologiegeschichtliche Stationen 176
2. Der Mensch unter der Verheißung von Gnade und Leben 186
a) Die bleibende Hinordnung des Menschen auf Gottes Heil oder die Christofinalität des Schöpfungsaktes 186
b) Die Vollendung der Kreatur in der ewigen Gemeinschaft mit Gott und der Mitvollzug seiner dreifaltigen Liebe 187
DRITTES KAPITEL - GOTTES SELBSTOFFENBARUNG ALS SCHÖPFER DER WELT 188
I. Themen und Perspektiven einer Theologie der Schöpfung 189
1. „Schöpfung“ - ein theologischer Begriff 189
2. Schöpfung als ursprüngliche Selbstoffenbarung Gottes 190
3. Wichtige lehramtliche Stellungnahmen zur Schöpfungslehre 191
4. Das Schöpfungsdogma in seinen konstitutiven Elementen 194
5. Die Schöpfungstheologie im Aufbau der Dogmatik 196
a) Strukturprobleme der Schöpfungstheologie 196
b) Die Spannung von heilsgeschichtlicher und systematischer Sicht 197
c) Die Partikularität des Christentums und sein universaler Anspruch 197
d) Die innere Zuordnung von Schöpfungs- und Erlösungsordnung 198
6. Die Schöpfungstheologie in Unterscheidung von religiösen und wissenschaftlichen Weltentstehungslehren 198
a) Mythische Weltentstehungslehren 199
b) Philosophische Kosmologien 200
c) Die natürliche Theologie der Philosophie 200
d) Das Weltbild der modernen Naturwissenschaft 203
II. Der Glaube an Gott den Schöpfer im biblischen Zeugnis 205
1. Der Schöpfungsglaube im Alten Testament 205
a) Vorexilische Zeugnisse 205
b) Die israelitische Schöpfungstheologie nach P und Deuterojesaja 206
c) Die Schöpfung in der Weisheitsliteratur 210
2. Schöpfungsaussagen im Neuen Testament 210
a) Der Schöpfungsglaube im Leben des irdischen Jesus 210
b) Die Theozentrik der Schöpfung 211
c) Jesus Christus als der Schöpfungs- und Erlösungsmittler 211
d) Die pneumatologische Vermittlung des Schöpfungsglaubens 212
e) Die Eschatologie der Schöpfung 212
III. Die Ausformung der Schöpfungslehre in der Theologiegeschichte 213
1. In der Patristik 213
a) Die Apologeten des 2. Jahrhunderts 213
b) Die heilsgeschichtliche Einheit von Schöpfung und Erlösung nach Irenäus 214
c) Der Versuch einer rationalen Vermittlung des Schöpfungsglaubens mit der metaphysischen Frage nach dem Ursprung (Clemens, Origenes) 215
d) Die Schöpfungstheologie des hl. Augustinus 218
2. Das Schöpfungsthema in der Theologie des frühen Mittelalters 222
a) Die neuplatonische Schöpfungstheologie des Johannes Scotus Eriugena 222
b) Die Spannung von metaphysischer und heilsgeschichtlicher Schöpfungstheologie 224
3. Die Schöpfungstheologie der Hochscholastik 225
a) Die Vorbereitung der hochscholastischen Synthesen durch die Aristoteles-Rezeption 225
b) Die Schöpfungstheologie des hl. Bonaventura 226
c) Die Schöpfungstheologie des hl. Thomas von Aquin 227
d) Entwicklungen im späten Mittelalter 235
4. Im Kontext des neuen Weltbildes der Naturwissenschaft und der Grundlagenkrisis von Metaphysik und philosophischer Theologie 238
a) Allgemeine Zusammenhänge 238
b) Die Physiko-Theologie als Antwort auf die neue Physik 239
c) Die philosophische Tendenz zum Naturalismus 239
d) Die subjektphilosophische Neukonstitution der Metaphysik und der philosophischen Theologie 241
5. Die neuere katholisch-reformatorische Kontroverse um die philosophische Theologie als Zugang zur geschichtlichen Offenbarung 243
IV. Systematische Erschliessung 245
1. Die Verwirklichung nichtgöttlichen Seins durch die Aktualität Gottes 245
2. Schöpfung im Medium der Evolution und menschlichen Freiheitsgeschichte 247
3. Die Selbstoffenbarung Gottes als Schöpfer und Erlöser 249
4. Gottes universale Weltregierung und Handlungspräsenz in der Welt 251
5. Schöpfung und Gnade als Prinzipien geschaffener Freiheit oder das Geheimnis der Vorsehung 253
VIERTES KAPITEL - DIE SELBSTOFFENBARUNG DES SCHÖPFERS ALS GOTT ISRAELS UND VATER JESU CHRISTI 256
I. Der Ursprung des christlichen Gottesglaubens in der Selbstoffenbarung Gottes, des Vaters 257
1. Die Offenbarung des relationalen Wesens Gottes 257
2. Die Mitte des AT: Das Bundesverhältnis Jahwes zu Israel 260
a) Das hermeneutische Prinzip 260
b) Die Namensoffenbarung 261
3. Jahwe, der Gott, Herr, Schöpfer und Vater Israels 263
a) Die Alleinzigkeit Jahwes (der Offenbarungs-Monotheismus) 263
b) Die Person-Wirklichkeit Jahwes 265
c) Die Wesensoffenbarung Gottes in seinem Wirken (Gottes Eigenschaften) 268
d) Einzelne Missverständnisse (Allmacht und Vatersein Gottes) 271
e) Die Eschatologie von Jahwes „Da-Sein-für“ und die Universalität der Herrschaft des Vaters 272
II. Die unmittelbarkeit Jahwes zu seinem Volk und die Selbstvermittlung in Wort und Geist 274
III. Die eschatologische Selbstoffenbarung im „Sohn Gottes“ und die Verheissung des messianischen Heilsmittlers 277
1. Himmlische Heilsmittlergestalten 278
a) Der Jahwe-Engel 278
b) Die Weisheit 278
c) Der Menschensohn 278
2. Irdische Heilsmittlergestalten 279
a) Der königlich-messianische Mittler 279
b) Der Priester als Mittler 280
c) Der Prophet als Heilsmittler 280
d) Israel und der Knecht Gottes 281
IV. Systematischer Durchblick 281
1. Die eschatologische Gemeinschaft mit Gott im Heiligen Geist 281
2. Die Offenbarung Jahwes als Vater Jesu und die Offenbarung Jesu als fleischgewordenes WORT im GEIST 282
FÜNFTES KAPITEL - DIE OFFENBARUNG JESU ALS „SOHN DES VATERS“ UND ALS MITTLER DER GOTTESHERRSCHAFT 284
I. Themen und Horizonte der Christologie 285
1. Die geschichtliche Vollendung der Selbstoffenbarung Jahwes in Jesus von Nazaret 285
2. Die Aufgabenstellung im Traktat Christologie 287
3. Das christologisch-soteriologische Dogma 289
a) Übersicht über die wichtigsten lehramtlichen Dokumente 289
b) Wesentliche Aspekte des Christusglaubens der Kirche 291
c) Christologische Häresien 293
4. Die neuzeitliche Christologie in der Spannung von Dogma und Geschichte („Jesus der Historie contra Christus des Dogmas“) 294
a) Die Christologie unter den Voraussetzungen der anthropologischen Wende der neuzeitlichen Philosophie 294
b) Der Ursprung der Diastase von historischem Jesus und Christus des Glaubens im neuzeitlichen Erkenntnisdualismus 295
c) Rationalistische Rekonstruktionen der Christologie 296
d) Die Destruktion des Christusdogmas unter dem Einfluss von Empirismus und Positivismus 299
e) Die Entdeckung des Christus-Kerygmas 301
f) Die Neubegegnung von historischer und dogmatischer Fragestellung und der Ansatz einer Christologie „von unten“ 303
5. Die christologische Ursynthese: Der gekreuzigte Jesus ist der vom Vater auferweckte Christus 304
a) Das Osterereignis als Ursprung des Osterzeugnisses 304
b) Die Einheit des Osterbekenntnisses in der Vielfalt der biblischen Zeugnisse 305
c) Die Umsetzung der Ostererfahrung in die Sprachgestalt des Osterzeugnisses 306
II. Das Ur-Zeugnis der Kirche von Jesus, dem Christus 307
1. Ursprung und Überlieferung des Christus-Bekenntnisses 307
a) Jesus von Nazaret - eine historische Gestalt 307
b) Jesu jüdische Herkunft und Glaubensanschauungen 309
c) Das Osterereignis als „Initialzündung“ der Wirkungsgeschichte Jesu von Nazaret 309
2. Die öffentliche Wirksamkeit Jesu bis zu seinem Tod am Kreuz 311
a) Die Mitte seiner Verkündigung: Die Proklamation der eschatologischen Gottesherrschaft 311
b) Theozentrik der Basileia 312
c) Die Reich-Gottes-Praxis Jesu 314
d) Die Sohnesrelation Jesu zu Gott als Ursprung der Basileia-Proklamation 316
e) Die Messianität Jesu 320
f) Die Erfüllung der Proexistenz Jesu im Kreuzestod 323
3. Die Auferweckung Jesu von den Toten als Bekenntnis des Vaters zu „seinem Sohn“ 327
a) Das Osterkerygma (Zeugnis und Bekenntnis) 327
b) Die Historizität der Ostererfahrung und die Transzendenz des Osterereignisses 330
c) Der theozentrische Verstehenshorizont des Osterglaubens 332
d) Die Auferstehung Jesu als Erhöhung zur „Rechten des Vaters“ 335
e) Die Aktualpräsenz des erhöhten Herrn im Heiligen Geist 335
f) Der Abstieg Jesu in das Reich der Toten 336
g) Die volle Offenbarung der Gottesherrschaft bei der Wiederkunft Jesu zum Endgericht 337
4. Jesu Ursprung in Gott 339
a) Das Persongeheimnis Jesu: Die Gottessohnschaft 339
b) Drei Grundkonzeptionen der gottmenschlichen Einheit Christi: Präexistenz, Inkarnation, pneumatische Empfängnis 342
aa) Was bedeutet Präexistenz des Sohnes? 343
Jesus und die präexistente Weisheit 343
Die Präexistenz des Sohnes bei Paulus 343
Präexistenz im Hebräerbrief 344
Die direkte Bezeichnung Jesu als Gott 345
bb) Die Inkarnation des Logos 345
cc) Die geistgewirkte Empfängnis des Menschen Jesus und seine Geburt aus der Jungfrau Maria 347
Die christologische Aussage 348
Die Verbindung von Präexistenz- und Pneuma-Christologie 350
Das Bekenntnis der Kirche 350
III. Das Christusbekenntnis in der Glaubensgeschichte 351
1. Überblick über Themen und Stationen der christologischen Dogmengeschichte 351
a) Das Christusbekenntnis in der Zeit der Kirchenväter 351
b) Christologie in der Scholastik 353
c) Krisis und Bewährung der Christologie in der europäischen Aufklärung 353
2. Die Formation des christologischen Dogmas in den ersten sieben Jahrhunderten 354
a) Erste christologische Reflexionen 354
b) Die Leugnung der Gottheit Christi (Adoptianismus) 355
c) Die Leugnung der wahren Menschheit Christi (Doketismus und Gnosis) 356
d) Philosophische Kritik an der Inkarnation 357
e) Die kirchliche Christologie bis zum Konzil von Nicäa 357
f) Der Streit um die Gottheit des Logos und Sohnes des Vaters 361
aa) Die Lehre des Arius 361
bb) Die Zerstörung des Christus-Bekenntnisses durch Arius 363
cc) Das Konzil von Nicäa 325 364
g) Die Selbstbehauptung des nicänischen Katholizismus gegen die Arianer 366
aa) Die Häresien des Markell von Ancyra und des Photinus von Sirmium 367
bb) Der Streit um die Vollständigkeit der menschlichen Natur (Apollinarismus) 367
h) Der Streit um die Subjekteinheit Christi (Hypostatische Union) 369
aa) Übersicht über die Entwicklung 369
bb) Theodor von Mopsuestia 370
cc) Der Nestorianismus 372
dd) Cyrill von Alexandrien 373
ee) Das Konzil von Ephesus 431 374
ff) Die Union des Jahres 433 375
gg) Die Entstehung des Monophysitismus 376
i) Das Konzil von Chalcedon 451 376
aa) Die Definition von Chalcedon 376
bb) Die Idiomenkommunikation 379
j) Der Abschluss der christologischen Dogmenbildung 380
aa) Der Monophysitismus nach dem Chalcedonense 380
bb) Die Lehre von der Enhypostasie 380
cc) Die Formel: „Einer aus der Trinität hat gelitten“ 381
dd) Der Neuchalcedonismus auf dem II. Konzil von Konstantinopel 553 381
ee) Das III. Konzil von Konstantinopel (680/81) und die Überwindung des Monotheletismus 382
3. Christologie in der Scholastik 385
a) Wichtige Glaubensbekenntnisse 385
b) Die Zurückweisung des Adoptianismus 386
c) Gegensätzliche Meinungen über die hypostatische Union im 12. Jh. 386
d) Lehramtliche Kritik an der Habitus-Theorie 388
e) Die thomanische Christologie 388
f) Die Lehre des Duns Scotus von der hypostatischen Union 391
g) Die Frage nach dem Motiv der Inkarnation 392
4. Christologische Fragen in der Reformation 394
5. Die lutherischen Kenotiker 396
6. Die Christologie unter dem Einfluss der psychologischen Anthropologie der Neuzeit 396
7. Christologische Konzeptionen in der Gegenwart 398
a) Perspektiven der Christologie in der Gegenwart 398
b) Transzendental-anthropologische Zugänge zum Christusgeheimnis 399
c) Jesus Christus im Horizont der Universalgeschichte 400
d) Politisch-eschatologische Aspekte 400
e) Trinitätstheologische Ansätze 401
IV. Jesus Christus - Der Mittler des Heiles 402
1. Die Aufgabenstellung der Soteriologie 402
2. Das biblische Zeugnis vom Heil und vom Heilsmittler 403
3. Das soteriologische Dogma 406
4. Soteriologische Konzeptionen in der Theologiegeschichte 408
a) Die Vergöttlichung des Menschen (Patristik) 408
b) Die Lehre von der stellvertretenden Genugtuung (Satisfaktionstheorie) 410
c) Erlösung im Kontext neuzeitlicher Emanzipationsgeschichte 413
d) Jesus als Träger eines integralen Befreiungsprozesses 414
5. Erlösung im Horizont einer gott-menschlichen Kommunikation der Liebe 415
SECHSTES KAPITEL - DIE OFFENBARUNG DES GEISTES VOM VATER UND VOM SOHN 418
I. Themen und Perspektiven der Lehre vom heiligen Geist 419
1. Die Selbstoffenbarung Gottes in seinem Geist 419
2. Die biblische Sprechweise vom Heiligen Geist 420
3. Definition der Pneumatologie und ihre Stellung in der Dogmatik 422
4. Das verbindliche Bekenntnis der Kirche zum Heiligen Geist 423
5. Häretische Gegensätze 424
6. Wichtige Lehrdokumente zur Pneumatologie 425
II. Der heilige Geist im Ereignis der Selbstoffenbarung Gottes 427
1. Der Geist Gottes in der alttestamentlichen Offenbarung 427
2. Der Erweis der messianischen Gottessohnschaft Jesu durch den Geist Gottes 428
3. Der erhöhte Herr als der Mittler des Geistes vom Vater und vom Sohn 429
4. Der Heilige Geist, der andere Paraklet (Johannes) 431
5. Ostern und Pfingsten als Ursprung des Trinitätsglaubens 432
III. Die Erkenntnis der göttlichen Wirksamkeit, Natur und Hypostasie des heiligen Geistes 433
1. Die biblische Grundlage 433
2. Die Thematisierung der Hypostasie des Geistes bei Origenes 434
3. Die Zurückweisung der Pneumatomachen 435
4. Der Abschluss der pneumatologischen Dogmenbildung 437
IV. Systematische Einsichtnahme 438
SIEBTES KAPITEL - DIE SELBSTOFFENBARUNG GOTTES ALS LIEBE VON VATER, SOHN UND GEIST 444
I. Themen und Horizonte der Trinitätstheologie 445
1. Definition und Stellung des Trinitätstraktates in der Dogmatik 445
2. Das systematische Problem der Trinitätstheologie 447
3. Die Originalität der christlichen Trinitätslehre 447
4. Die Trinität im Credo und in der Liturgie 448
5. Die wichtigsten Lehrdokumente zum Trinitätsglauben 450
6. Die Lehraussagen des trinitätstheologischen Dogmas 450
7. Häretische Gegensätze zum Trinitätsdogma 451
a) Der gnostische Dualismus und Plotinismus 451
b) Der Modalismus 452
c) Der Tritheismus 453
d) Die Leugnung der Trinität durch die Arianer 455
e) Die Kritik am Trinitätsglauben in den monotheistischen Religionen 456
8. Der Antitrinitarismus seit dem 16. Jahrhundert 457
9. Die Erneuerung des Trinitätsdenkens 461
a) Die spekulative Trinitätsphilosophie Hegels 461
b) Die Trinität als specificum christianum 462
II. Der Trinitätsglaube im biblischen Zeugnis 463
III. Theologiegeschichtliche Perspektiven 466
1. Die heilsgeschichtliche Sicht bei Irenäus von Lyon 467
2. Tertullians Beitrag zur Trinitätslehre 468
3. Origenes als der erste Trinitätstheologe 469
a) Der Vater ist die Quelle der Gottheit 469
b) Der Logos ist der ewige und inkarnierte Sohn Gottes 470
c) Der Heilige Geist als Spender göttlichen Lebens 471
4. Die soteriologische Trinitätslehre des Athanasius 471
5. Die Trinitätslehre der Kappadozier 472
6. Die Trinitätslehre des hl. Augustinus 474
7. Der Übergang zur Scholastik 476
8. Die Trinitätslehre des Richard von St. Victor 477
9. Die Trinitätslehre des hl. Bonaventura 478
a) Die innergöttlichen Hervorgänge 478
b) Der menschgewordene Gottessohn als Mittler 479
c) Der Geist als eschatologische Gabe 479
10. Die Trinitätstheologie des hl. Thomas von Aquin 480
a) Thomas von Aquin in der Tradition der augustinischen Trinitätslehre 480
b) Die Hervorgänge in Gott 481
c) Die Personbildung durch die Relationen 483
d) Die göttlichen Sendungen (missiones) 486
11. Exkurs: Das Problem des Filioque 487
IV. Systematische Konzeptionen gegenwärtiger Trinitätstheologie 490
1. Die Trinität als Ursprung und Vollzug einer Theologie des Wortes Gottes (Karl Barth) 490
2. Die Trinität als Inhalt der Selbstmitteilung Gottes (Karl Rahner) 492
3. Die kreuzestheologische Vermittlung des Trinitätsglaubens (Eberhard Jüngel) 495
4. Eine soziale Trinitätslehre (Jürgen Moltmann) 497
5. Die Trinität in der universalgeschichtlichen Offenbarung (Wolfhart Pannenberg) 499
6. Theodramatische Trinitätslehre (Hans Urs von Balthasar) 501
7. Zusammenschau: Vollendung des Menschen im trinitarischen Geheimnis der Liebe 503
ACHTES KAPITEL - DIE MUTTER CHRISTI - URBILD CHRISTLICHER EXISTENZ UND TYPUS DER KIRCHE 506
I. Themen und Horizonte der Mariologie 507
1. Mariologie als konkrete Anthropologie und ihr Ort in der Dogmatik 507
2. Die dogmatischen Hauptaussagen über Maria 508
3. Das mariologische Fundamentalprinzip 509
4. Die mariologischen Lehraussagen im Gesamtkontext des christlichen Glaubensbekenntnisses 510
5. Wahrnehmungsperspektiven 511
a) Die Mariologie als ökumenisches Thema 511
b) Maria in der feministischen Theologie 511
c) Maria in der Befreiungstheologie 512
d) Maria als positive oder negative Symbolfigur in innerkirchlichen Bewegungen 512
e) Tendenzen in der neueren wissenschaftlichen Mariologie 512
II. Maria im biblischen Offenbarungszeugnis 513
1. Maria, die Gebärerin des Sohnes Gottes als Mensch (Paulus) 513
2. Der „Sohn Gottes“ als „Sohn der Maria“ (Markus) 513
3. Die geistgewirkte Empfängnis Jesu von der Jungfrau Maria (Matthäus, Lukas) 514
a) Das biblische Zeugnis 514
b) Die theologische Bedeutung 516
c) Der Israelhorizont und das „semantische Universum“ der Verkündigungsperikope 517
d) Religionsgeschichtliche Unvergleichbarkeit 518
4. Maria - Typus des Glaubens (Lukas) 519
5. Maria - Zeugin der göttlichen Herrlichkeit (Johannes) 520
6. Grundzüge des neutestamentlichen Marienbildes 521
7. Das Marienbild der Apokryphen 522
III. Die glaubensgeschichtliche Entfaltung mariologischer Aussagen 522
1. Der heilsgeschichtliche Themenkreis: Die Antithetik des Unglaubens Evas und des Glaubens Marias 522
2. Der christologische Verständnishorizont der Jungfräulichkeit und Gottesmutterschaft Marias 524
a) Die Jungfräulichkeit Marias 524
b) Die Gottesmutterschaft Marias als Folge der hypostatischen Union 530
3. Der anthropologisch-gnadentheologische Fragenkreis: Die theologische Betrachtung des Anfangs und der Vollendung Marias 531
a) Die Bewahrung Marias vor der Erbschuld 532
b) Die Vollendung Marias in der Gnade des auferstandenen Christus (Aufnahme Mariens in den Himmel) 534
4. Maria in der Gemeinschaft der Kirche 537
a) Die Kirche als Heilsgemeinschaft 537
b) Die Verehrung Marias und ihre Anrufung um Fürbitte 538
IV. Systematische Einsicht: Mariologie - Paradigma einer trinitarisch erschlossenen Anthropologie (LG 53) 540
1. Der Mensch als Adressat der Gnade 540
2. Die Berufung zur Mit-Wirkung in Freiheit 541
3. Gemeinschaft als Ort und Ziel des Heils 542
4. Der Sieg der Gnade 543
NEUNTES KAPITEL - DIE SELBSTOFFENBARUNG DES DREIFALTIGEN GOTTES IN DER VOLLENDUNG DES MENSCHEN 544
I. Horizonte und Perspektiven der Eschatologie 545
1. Thematik und Stellung der Eschatologie im Ganzen der Dogmatik 545
2. Fragestellungen der Eschatologie 546
3. Die Hermeneutik eschatologischer Aussagen 547
4. Wichtige kirchliche Lehraussagen zur Eschatologie 548
a) Zum Schicksal des Einzelmenschen 548
b) Zur Gemeinschaft der Lebenden und Toten in Christus 550
c) Zur universalen Eschatologie 550
5. Unterschiede zum orthodoxen und zum reformatorischen Bekenntnis 551
6. Christliche Eschatologie in Anknüpfung und Widerspruch 552
a) Der Unsterblichkeitsglaube in der griechischen Philosophie 553
b) Die Destruktion der Eschatologie in der neuzeitlichen Christentumkritik 554
7. Die Wiederentdeckung der Eschatologie als christlicher Grundbestimmung 558
8. Denkkategorien gegenwärtiger Eschatologie 561
a) Theozentrik, Christozentrik, Anthropozentrik 561
b) Dialogische Gottbegegnung 561
c) Leibhaft-weltliche Verfassung der Heilsvermittlung 562
d) Die Zukunft als Dimension der Heilsgegenwart 562
II. Die Eschatologie der Selbstoffenbarung Gottes im biblischen Zeugnis 562
1. Adventliche Eschatologie im Alten Testament 562
a) Jahwe, der Gott des Heiles 563
b) Die Transposition der Jahwe-Hoffnung in der prophetischen Theologie 563
c) Die Dramatisierung der Jahwe-Hoffnung in der Apokalyptik 564
d) Die Hoffnung auf eine postmortale Existenz 565
2. Die Mitte der neutestamentlichen Eschatologie in der Reich-Gottes-Verkündigung Jesu 568
a) Die Proklamation der Gottesherrschaft als der zentrierende neue Ansatz 568
b) Eschatologie bei den Synoptikern 570
c) Eschatologische Aussagen in den paulinischen Briefen 570
d) Eschatologie in den Deuteropaulinen (Universalität, Parusieverzögerung) 572
e) Weitere Briefliteratur 572
f) Die eschatologische Dimension bei Johannes 573
g) Die Offenbarung des Johannes 574
III. Aspekte aus der Theologiegeschichte 575
1. Probleme in der Patristik 575
a) Eschatologie und Geschichtstheologie 575
b) Die Spannung von individueller und allgemeiner Eschatologie (Zwischenzustand) 575
c) Gebet für die Verstorbenen, Gemeinschaft der Heiligen, Läuterung (Fegfeuer) 577
2. Der Auferstehungstraktat in der Scholastik 579
a) Die künftige Auferstehung 579
b) Die Konditionen der auferstandenen Leiber 580
c) Tod und Gericht 581
IV. Systematische Entfaltung der Eschatologie 582
1. Gott ist Liebe: die Herrschaft des Vaters 582
2. Gott ist unsere Gerechtigkeit: die Herrschaft des Sohnes 584
a) Der trinitarische Gott als Maß der Kreatur 584
b) „Christus, für uns zur Gerechtigkeit, Heiligung und Erlösung gemacht“ (1 Kor 1,30) 585
c) Zur Theologie des Todes 586
3. Gott ist das ewige Leben: die Koinonia im Geist des Vaters und Sohnes 594
a) Was ist ewiges Leben? 594
b) Theologische und naturwissenschaftliche Rede vom „Ende der Welt“ 596
c) Die hochzeitliche Einheit der Welt mit Gott in Jesus Christus 596
ZEHNTES KAPITEL - DIE KIRCHE - DAS NEUE BUNDESVOLK GOTTES 598
I. Themen und Perspektiven der Ekklesiologie 599
1. Begriff und Aufgabenstellung der Ekklesiologie 599
2. Die Kirche als Thema des Glaubensbekenntnisses 600
3. Einzelthemen und wichtige Lehrdokumente der Ekklesiologie 600
4. Wesentliche Lehraussagen im Überblick 602
a) Der Ursprung der Kirche im Heilswillen des dreifaltigen Gottes 602
b) Das sakramentale Wesen der Kirche 602
c) Wesensmerkmale, die sich aus der Sakramentalität der Kirche ergeben 602
d) Kennzeichen der Kirche 603
e) Die Heilsnotwendigkeit der pilgernden Kirche (Kirchengliedschaft) 605
f) Geschichtlichkeit und Eschatologie der Kirche 606
g) Die charismatisch-sakramentale Verfassung der Kirche 606
h) Die marianische Typologie der Kirche 607
5. Der Traktat „Ekklesiologie“ im Ganzen der Dogmatik 608
6. Aktuelle Themen 609
II. Die Kirche im biblischen Zeugnis 611
1. Das erwählte Bundesvolk als Instrument des Heilswillens Jahwes 611
a) Ursprung und Wesen Israels als Bundesvolk 611
b) Der Mittlerdienst Israels 613
c) Das Gottesvolk als Quasi-Person und der individuelle Heilsmittler als sein Repräsentant 613
2. Die Kirche des Sohnes Gottes - das Gottesvolk im Neuen Bund 614
a) Die ekklesiologische Ursynthese: Die Jüngergemeinschaft Jesu ist die Kirche Christi 614
b) Die Neukonstitution des Gottesvolkes durch das Erwählungshandeln Jesu 615
c) Die Offenbarung des Mysteriums der Kirche in der Auferstehung Jesu und in der Sendung des Geistes 616
3. Neutestamentliche Ansätze zur Ekklesiologie 618
a) Die Kirche in der paulinischen Theologie 618
b) Kirche auf apostolischem Grund (Pastoralbriefe) 621
c) Die Kirche als brüderliche Jüngergemeinschaft Jesu (Johannes) 622
d) Das priesterliche Gottesvolk (Erster Petrusbrief) 624
e) Das pilgernde Gottesvolk (Hebräerbrief) 624
f) Die kämpfende und die triumphierende Kirche (Offenbarung des Johannes) 625
4. Zusammenfassung wichtiger biblischer Aussagen zur Kirche 626
III. Ausgewählte Fragestellungen aus der Theologiegeschichte 627
1. Perspektiven in der Patristik 627
2. Die Kirche beim hl. Augustinus 631
3. Zur mittelalterlichen Ekklesiologie 633
4. Das Kirchenverständnis Luthers und Calvins 635
5. Die gegenreformatorische Kirchendefinition Robert Bellarmins 637
6. Die Ekklesiologie unter dem Einfluss von Deismus und Staatskirchentum 638
7. Die Entstehung einer theologischen Ekklesiologie 639
IV. Systematische Ekklesiologie 640
1. Die Kirche als Sakrament der Gemeinschaft mit dem dreifaltigen Gott 640
a) Der Ursprung der Kirche in der Selbstmitteilung Gottes des Vaters 640
b) Der Ursprung der Kirche in Jesus von Nazaret 641
c) Die Gegenwart des Heiligen Geistes in seiner Kirche 642
2. Grundvollzüge der Kirche in Martyria, Leiturgia und Diakonia 643
a) Der prophetische Dienst der Kirche in der Martyria 643
b) Der priesterliche Heilsdienst Christi in der Leiturgia 643
c) Der königliche Heilsdienst Christi in der Diakonia seiner Kirche 644
3. Die sakramental-charismatische Verfassung der Kirche 645
a) Der Ursprung der Kirchenverfassung in ihrem sakramentalen Wesen 645
b) Die Laien als Träger der sakramentalen Sendung der Kirche 645
c) Die kirchliche Hierarchie 646
Die Existenz der Hierarchie kraft göttlichen Rechtes 646
Der Episkopat 649
Der Primat der Kirche und des Bischofs von Rom 650
4. Die eschatologische Vollendung der Kirche 655
ELFTES KAPITEL - DAS PRIESTERAMT CHRISTI IN DER LEITURGIA SEINER KIRCHE 656
A. Die sakramentale Heilsvermittlung (die Sakramente im allgemeinen) 657
I. Themen der klassischen Sakramententheologie 657
1. Die Sakramentalität als theologische Kategorie 657
2. Aufbau und Stellung der Sakramententheologie in der Dogmatik 658
3. Die Krise der sakramentalen Idee im modernen Bewusstsein 659
4. Die Herausbildung der klassischen Sakramententheologie 660
a) Die Notwendigkeit einer sakramententheologischen Reflexion 660
b) Die Prägung von „sacramentum“ zum theologischen Fachbegriff 660
c) Die Zuordnung von sacramentum zur Gattung der Zeichen (Augustinus) 661
d) Die scholastische Definition von Sakrament 663
5. Grundbegriffe klassischer Sakramententheologie 664
a) Die Einsetzung der Sakramente durch Jesus Christus 664
b) Das sakramentale Zeichen 665
c) Die Wirkung der Sakramente 665
d) Die Mitteilung heiligmachender Gnade 665
e) Der sakramentale Charakter 666
f) Die objektive Wirksamkeit der Sakramente (ex opere operato) 667
g) Die Wirkungsweise der Sakramente 667
h) Die relative Notwendigkeit der Sakramente 668
i) Der Spender der Sakramente 669
j) Der Empfänger 669
k) Zahl und Ordnung der Sakramente 670
l) Die Sakramentalien 670
6. Wichtige lehramtliche Aussagen zur allgemeinen Sakramentenlehre 671
a) Die objektive Wirksamkeit 671
b) Das Armenierdekret 671
c) Das Konzil von Trient 671
d) Stellungnahme gegen den Modernismus 673
e) Das II. Vatikanum 673
7. Die Sakramente in der reformatorisch-katholischen Kontroverse und als Aufgabe der ökumenischen Theologie 673
8. Neuansätze der Sakramententheologie in der Gegenwart 675
a) Die Neubestimmung des Verhältnisses von Wort und Sakrament 675
b) Die Kirche in Christus als Grundsakrament und ihre Konkretion in den Einzelsakramenten 677
c) Impulse aus der Mysterientheologie 677
d) Die Sakramente im Licht der modernen Kommunikationstheorie 678
e) Das gesellschaftskritische Potential der Sakramente 679
II. Ein anthropologischer Zugang zu den Sakramenten 680
1. Die Wiederentdeckung der Symbole 680
2. Zur Ontologie des Symbols 681
3. Der menschliche Leib als Ursymbol 681
4. Das Symbol im Zeit- und Geschichtshorizont 682
5. Die lebensweltliche Konkretisierung in der Pluralität der Symbole 683
III. Der Ursprung der Sakramente in Wirken und Schicksal Jesu Christi 684
1. Die eschatologischen Symbolhandlungen des vorösterlichen Jesus 684
2. Das Realsymbol der eschatologischen Gottesherrschaft: Kreuz und Auferstehung Christi und die symbolische Vergegenwärtigung dieser Heilsereignisse 685
3. Kultkritik und christlicher Gottesdienst 686
IV. Die ekklesiale Dimension der Sakramente 686
B. Die spezielle Sakramentenlehre 688
I. Die Grundlegung der christlichen Existenz 688
1. Die Taufe - das Sakrament des Glaubens und der kirchlichen Gemeinschaft 688
a) Begriff und Vorgeschichte der christlichen Taufe 688
Die Eingliederung in das Gottesvolk des Alten Bundes im Zeichen der Beschneidung 689
Die Bußtaufe Johannes des Täufers 690
b) Der Ursprung der christlichen Taufe 690
Jesus und die Urkirche 690
Taufe in der paulinischen und deuteropaulinischen Theologie 692
Taufe im Ersten Petrusbrief 692
Taufe im Johannesevangelium und Ersten Johannesbrief 693
Zusammenfassung der Tauftheologie des NT 693
c) Aspekte der Tauftheologie in der Geschichte 694
Die äußere Gestalt der Taufe 694
Patristische Themen: objektive Wirksamkeit der Sakramente, Kindertaufe 695
Scholastische Tauftheologie und das Armenierdekret des Konzils von Florenz 696
Ein neues Bezugsfeld von Rechtfertigung, Glaube und Taufe in der Reformation 697
Die Lehre des Konzils von Trient 698
Neue Akzente des II. Vatikanischen Konzils 700
2. Die Firmung - das Sakrament der Bewährung des christlichen Glaubens 701
a) Begriff und Umschreibung 701
b) Der Ursprung der Firmung 701
c) Die Frage nach der spezifischen Gnade der Firmung 703
d) Die kirchliche Lehre vom Firmsakrament 706
e) Zur Theologie der Initiation in Taufe und Firmung 708
II. Die Sakramentale Feier der Gott-Menschlichen Koinonia 710
3. Die Eucharistie - das Sakrament der Liebe Gottes 710
a) Themen der Eucharistielehre 710
b) Die Eucharistie im biblischen Zeugnis 714
c) Geschichtliche Stationen der Eucharistielehre 716
d) Perspektiven einer Theologie der Eucharistie 738
III. Die Reaktion Christi auf Sünde, Krankheit und Todesnot 742
4. Die Buße - das Sakrament der Wiederversöhnung mit Gott und der Kirche 742
a) Überblick über das Bußsakrament 742
b) Buße in neutestamentlicher Zeit 745
c) Zur Geschichte des Bußsakraments 747
d) Perspektiven einer systematischen Bußtheologie 754
e) Der Ablass als Sonderform abendländischer Bußpraxis 756
5. Das Sakrament der Krankensalbung 763
a) Die Krankensalbung im sakramentalen Leben der Kirche 763
b) Anthropologische Überlegungen 765
c) Das biblische Zeugnis 765
d) Die Krankensalbung in der Theologiegeschichte 767
e) Reformatorische Kritik, die Lehre Trients und die Aussage des II. Vatikanums 769
IV. Aufbau und Gestalt der Kirche 770
6. Das Weihesakrament - die Übertragung geistlicher Vollmacht zum Vollzug des Heilsdienstes Christi in seiner Kirche 770
a) Themen und Perspektiven 770
b) Das biblische Zeugnis von Ursprung und Wesen des Weihesakramentes 773
c) Das Weihesakrament in Theologie- und Dogmengeschichte 775
d) Die systematische Frage nach dem dogmatischen Ansatz des Amtspriestertums in einer „Communio-Ekklesiologie“ 783
7. Das Sakrament der Ehe - Zeichen der Bundesgemeinschaft Christi mit seiner Kirche 786
a) Themen, Perspektiven und Lehraussagen über die Sakramentalität der Ehe 786
b) Wichtige Lehrdokumente 787
c) Die Ehe im biblischen Zeugnis 788
d) Die Sakramentalität der Ehe als theologiegeschichtliches Thema 791
e) Die Bundestheologie als systematischer Ansatz für ein neues Verständnis des Ehesakramentes 796
ZWÖLFTES KAPITEL - LEBENSGEMEINSCHAFT MIT GOTT IM HEILIGEN GEIST 798
I. Themen und Perspektiven 799
1. Aufgaben der Gnadenlehre und ihre Stellung in der Dogmatik 799
2. Wichtige Lehrdokumente 801
3. Wesentliche Lehraussagen über die Gnade 802
II. Das biblische Zeugnis von der Gnade 804
1. Hinweise aus dem Alten Testament 804
a) Zum Begriffsfeld 804
b) Erwählung und Bund 804
c) Die Erschaffung des Menschen auf Gottes Bild hin 804
d) Die prophetische Botschaft: Gott ist Liebe 804
e) Die Verheißung eines universalen Neuen Bundes 805
2. Gnade im Neuen Testament 806
a) Die Gottesherrschaft als Gnade und Jesus als ihr Mittler 806
b) Gnade ist Leben und Gemeinschaft mit Gott (Johannes) 807
c) Gnade als neue Gerechtigkeit und Heiligkeit (Paulus) 807
d) Gnade als Gemeinschaft mit Gott und Teilhabe an seinem Leben 809
III. Geschichtliche Entfaltung der Gnadenlehre 810
1. Die patristische Sicht der Erlösung vor Augustinus 810
2. Im Vorfeld der westlichen Gnadenlehre: Der Kampf gegen den gnostisch-manichäischen Dualismus 811
3. Die augustinisch-pelagianische Kontroverse um die Gnade und die Entstehung eines eigenen Gnadentraktats (Trennung von Soteriologie und Gnadenlehre) 812
4. Augustinus, Lehrer der Gnade (354-430) 814
5. Auseinandersetzung mit dem Semipelagianismus 817
6. Lehramtliche Stellungnahmen 817
a) Die Lehre von der Erbsünde 818
b) Die Lehre von der Wirksamkeit der Gnade Christi 818
c) Die Frage nach dem Anfang des Glaubens 819
7. Die Problementwicklung in der mittelalterlichen Theologie 820
a) Streit um die Prädestination 820
b) Die Vorbereitung auf die Gnade 820
c) Das Problem der geschaffenen und ungeschaffenen Gnade 822
d) Gnade als das Zentralthema der Anthropologie (Thomas von Aquin) 823
8. Spätmittelalterliche Entwicklungen als Hintergrund des reformatorischen Protestes 826
9. Grundzüge lutherischer Auffassung der Rechtfertigung des Sünders 827
10. Die Rechtfertigungslehre des Trienter Konzils 829
11. Aspekte der nachtridentinischen Gnadenlehre 835
a) Allgemeine Charakterisierung 835
b) Der Gnadenstreit und die sogenannten Gnadensysteme 835
c) Der Jansenismus als häretischer Augustinismus 836
12. Mängel in der neuzeitlichen Gnadentheologie und ihre Überwindung 838
IV. Die Gnade des heiligen Geistes - Prinzip christlicher Existenz in Glaube, Hoffnung und Liebe 840
1. Gnade als Summe des Evangeliums 840
2. „... als Glaubende gehen wir unseren Weg, nicht als Schauende“ (2 Kor 5,7) 841
3. „... in Hoffnung auf die Herrlichkeit Gottes“ (Röm 5,2) 842
4. „Doch am größten ist die Liebe“ (1 Kor 13,13) 843
LITERATURVERZEICHNIS 844
I. ZUR OFFENBARUNGSTHEOLOGISCHEN ERKENNTNISLEHRE 844
1. Einführungen in den Glauben 844
2. Einführungen ins Theologiestudium 844
3. Dogmatik-, Hand- und Lehrbücher 844
4. Theologiegeschichte 846
5. Dogmengeschichte 846
6. Zum Einleitungstraktat 847
7. Offenbarung und Theologie 847
II. ZUR THEOLOGISCHEN ANTHROPOLOGIE 848
1. Philosophische Anthropologie 848
2. Theologische Anthropologie 849
3. Zum Thema „Erbsünde“ 849
4. Angelologie 850
5. Dämonen, Teufel, das Böse 850
III. ZUR SCHÖPFUNGSLEHRE 850
IV. ZUR THEO-LOGIE (VIERTES KAPITEL) SIEHE ZUR TRINITARISCHEN GOTTESLEHRE (SIEBTES KAPITEL) 851
V. ZUR CHRISTOLOGIE/SOTERIOLOGIE 851
Zur Methode der Christologie 851
Altes Testament 851
Neues Testament 851
Zur Dogmengeschichte 852
Systematische Entwürfe 853
Soteriologie 853
VI. ZUR PNEUMATOLOGIE 854
VII. ZUR TRINITARISCHEN GOTTESLEHRE 855
Philosophisch 855
Systematisch 856
VIII. ZUR MARIOLOGIE 857
IX. ZUR ESCHATOLOGIE 857
X. ZUR EKKLESIOLOGIE 859
XI. ZUR SAKRAMENTENLEHRE 861
1. Einführungen in die Sakramentenlehre 861
2. Literatur zu den Sakramenten im allgemeinen 861
3. Die ökumenische Diskussion 861
Taufe und Firmung 862
Eucharistie 862
Buße 864
Krankensalbung 865
Ordo 865
Ehe 865
XII. ZUR GNADENLEHRE 866
WEITERFÜHRENDE LITERATUR 868
ZUR OFFENBARUNGS- UND ERKENNTNISLEHRE (KAP. 1) 868
ZUR THEOLOGISCHEN ANTHROPOLOGIE (Kap. 2) 870
Zu „ZUR SCHÖPFUNGSLEHRE (KAP. 3)“ 871
Zu „ZUR THEO-LOGIE (Kap. 4)“ 871
Zu „ZUR CHRISTOLOGIE/SOTERIOLOGIE (Kap. 5)“ 871
Zu „ZUR TRINITARISCHEN GOTTESLEHRE (KAP. 7)“ 873
Zu „ZUR EKKLESIOLOGIE (KAP. 10)“ 874
Zu „ZUR SAKRAMENTENLEHRE (Kap. 11)“ 874
Zu „ZUR GNADENLEHRE (Kap.12)“ 877
REGISTER 878
SCHRIFTSTELLENREGISTER 878
NAMENREGISTER 894
SACHREGISTER 901
Über dieses Buch/Über den Autor 928

Erscheint lt. Verlag 8.11.2016
Verlagsort Freiburg im Breisgau
Sprache deutsch
Themenwelt Religion / Theologie Christentum Dogmatik
Schlagworte Dogmatik • Glaube • Katholik • katholische • Katholische Dogmatik • Katholische Theologie • Praxis • Studium • Theologie
ISBN-10 3-451-84979-8 / 3451849798
ISBN-13 978-3-451-84979-4 / 9783451849794
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