Entzweite Freunde (eBook)
582 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-35122-3 (ISBN)
Dr. Georg Herbstritt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Stasi-Unterlagen-Archiv und beschäftigt sich vor allem mit der »Westarbeit« des früheren Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
Dr. Georg Herbstritt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Stasi-Unterlagen-Archiv und beschäftigt sich vor allem mit der »Westarbeit« des früheren Ministeriums für Staatssicherheit (MfS).
Cover 1
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 14
Vorwort 14
Einleitung 16
Fragestellung und Quellenbasis 20
1.»Bruderorgane«: Die Zusammenarbeit zwischen Stasi und Securitate 26
1.1Anfänge: die Securitate etabliert sich in Berlin 26
1.2Die geheimdienstliche Zusammenarbeit gegen die rumänische Emigration 42
1.2.1Die »Balkan-Akte« des MfS: eine Dokumentation der Zusammenarbeit 42
1.2.2Eine Reaktion auf den Ungarnaufstand 1956: MfS und Securitate bekämpfen die rumänische Emigration intensiver 46
1.2.3Die Securitate sucht Spuren ehemals internierter Legionäre auf dem Gebiet der DDR 52
1.2.4Die geplante Entführung des ehemaligen Legionärskommandanten Ilie Gârnea?? aus München 55
1.2.5Entführung oder Anwerbung und die Ratschläge des KGB: ein Westberliner Polizist im Visier von Securitate und MfS 57
1.2.5.1Die Bearbeitung eines Westberliner Polizisten von 1955 bis 1959 57
1.2.5.2Die Securitate lässt das MfS im Unklaren: der vermeintliche Überläufer Gheorghe Mandache aliasRudolf Baumann 64
1.3Die »Rumänische Kolonie Berlin« und die gemeinsamen Menschenraubaktionen von Securitate und MfS in den 1950er-Jahren 67
1.3.1Die »Rumänische Kolonie Berlin« im Visier von Securitate und MfS 67
1.3.2Die Entführung des Emigranten Vergiliu Eftimie in Berlin, Herbst 1956 72
1.3.3Theodor Bucur und Petre Tonegaru: Ein Informant wird entführt, ein Informant wird geschont, Frühjahr 1953 76
1.3.4Ungeklärte Entführungsfälle in Berlin 1950/51: Eugen Luca (alias Panaitescu) und Eugen Bisoc 85
1.3.5Ein Mitglied der »Rumänischen Kolonie« in DDR-Haft und als Händler zwischen West und Ost 88
1.3.6»Gerda«: von der Hermannstädter Metzgerei-Verkäuferin zum Securitate-Lockvogel in Berlin 89
1.3.7MfS-Informanten in der »Rumänischen Kolonie« 94
1.3.8Eine Rufmordkampagne gegen den Vorsitzenden der »Rumänischen Kolonie« 1956/57 98
1.3.9»Gerda« und die Entführung des Legionärs Traian Puiu, Januar 1958 99
1.3.10Von der Waffen-SS zur Securitate: »Gerhard« und »Gerda« und die Entführung des Emigranten Oliviu Beldeanu 100
1.3.11»Gerda« in den Fängen der amerikanischen Spionageabwehr, Herbst 1958 106
1.4Rumänische Emigranten werden in Berlin auch ohne MfS-Beteiligung entführt 111
1.5Zwischenbetrachtung 114
1.6Rumäniendeutsche Verbände in Berlin 115
1.7Der Kronstädter Schriftstellerprozess 1959 in den Akten des MfS 118
1.8Probleme, Spannungen und Grenzen in der geheimdienstlichen Zusammenarbeit 125
2.Unterbrechung der Zusammenarbeit und Versuche der Wiederannäherung 128
2.11964 – Die Zusammenarbeit wird unterbrochen 128
2.2Die rumänische Autonomiepolitik 134
2.2.1Die April-Deklaration 1964 135
2.2.2Zum Rückzug der sowjetischen Truppen 1958 139
2.2.3SED-Kritik an rumänischen Sonderpositionen, 1963 144
2.2.4Rumänische Alleingänge 1965 bis 1969 und zunehmende Differenzen zwischen Rumänien und der DDR 151
2.2.5Eine Zwischenbilanz des MfS: die Lageanalyse zuRumänien 1969 und Vergleiche mit Polen und Ungarn 161
2.2.6Sowjetische Einmarschpläne 166
2.2.7Strategie: Rumänien trotz allem einbinden 168
2.3Abgrenzung und Wiederannäherung zwischen Securitate und MfS, 1964 bis 1973 173
2.3.1Wechselhaft: der Austausch geheimdienstlicher Informationen 1964 bis 1973 174
2.3.2Unergiebig: die Zusammenarbeit im Bereich der operativen Technik 179
2.3.3Beständige Kontakte:Eine Chronik der Zusammenarbeit aus Sicht der Securitate 182
2.3.4MfS-Maßnahmen gegen Rumänien, 1968 183
2.3.5Spionageabwehr Ost:die Anti-KGB-Abteilung der Securitate, 1968/69 185
2.3.6Die Securitate-Führung gibt sich kooperationsbereit: Einladungen an Erich Mielke und der Überraschungsbesuch von Spionagechef Nicolae Doicaru in Ostberlin, 1971 187
2.3.7Letzte Kooperationsangebote aus Bukarest, 1972 bis 1973 195
2.3.7.1Das MfS wahrt Distanz gegenüber den Offerten der Securitate 195
2.3.7.2Noch einmal gemeinsam:Aktionen gegen westdeutsche Fluchthelfer, September 1973 197
2.3.8Multilaterale Aspekte: die Beziehungen der Securitate zu anderen sozialistischen Geheimdiensten 202
2.3.9Zwischenbetrachtung: kein »Eiserner Vorhang«, aber kaum Kontakte und keine regulären Arbeitsbeziehungen 208
2.4Die geheimdienstlichen Beziehungen in den 1970er- und 1980er-Jahren 210
2.4.1Glückwunschtelegramme dokumentieren Distanz 210
2.4.2Die geheimen Regierungsfernschreibverbindungen 212
2.4.3Staatsbesuche 214
2.4.4Rüstungsimporte aus Rumänien 216
2.4.5Dienstreisen: nur wenige MfS-Mitarbeiter reisen nach Rumänien 217
2.4.6Ansprechpartner des MfS in der rumänischen Botschaft in Ostberlin 219
2.4.7Zwischenbetrachtung: Die Securitate mutiert aus MfS-Perspektive zum Außenseiter 220
2.4.8Ausdrückliche Belege für nicht mehr existierende Arbeitsbeziehungen 222
2.4.9Außenseiter MfS: der geheimdienstliche Urlauberaustausch 227
2.4.10Die sozialistischen Geheimdienste und derTop-Terrorist Carlos 228
2.4.11Fluchthilfe und Schmuggel:die (Parallel-)Vorgänge »Emigrant« und »Detectivul« 234
2.5MfS-Chef Mielke berät sich mit der KGB-Führung 239
2.6Die politische Wiederannäherung Rumäniens und der DDR in den 1980er-Jahren 245
2.7Die Zusammenarbeit anderer Sicherheitsbehörden Rumäniens und der DDR 249
3.Ein feindliches Bruderland:Das MfS in Rumänien seit 1968 254
3.1Die DDR-Botschaft in Bukarest als Spionagestützpunkt des MfS seit 1968/69 254
3.2Die deutsche Minderheit in Rumänien:Nutzen und Ärgernis für das MfS 270
3.2.1Die deutsch-deutsche Konkurrenz in Rumänien 270
3.2.2Nützlich für das MfS:die Spitzenfunktionäre der deutschen Minderheit 278
3.2.3Ein Ärgernis für das MfS: rumäniendeutsche Schriftsteller 291
3.2.3.1Junge Schriftsteller als »reaktionäre Gruppe«: Klausenburg (Cluj), 1972 291
3.2.3.2Das MfS beargwöhnt Schriftstellerkontakte zwischen der DDR und Rumänien 300
3.2.3.3Temeswar (Timi?oara) 1982: die deutschsprachige Literaturszene im Banat aus einer MfS-Perspektive 305
3.2.3.4Zwischenbetrachtung:Das MfS beobachtet, greift in Rumänien aber nicht ein 323
3.3DDR-Bürger in Rumänien:Touristen, Studenten, Flüchtlinge 324
3.3.1Tourismus 324
3.3.2Studenten 335
3.3.3Flucht über Rumänien in den Westen 338
3.3.3.1Die Folgen ausbleibender Kooperation:DDR-Flüchtlinge werden doppelt verurteilt,das MfS beklagt Überwachungslücken 341
3.3.3.2Doppelt verurteilte Flüchtlinge und die Argumente der DDR-Justiz 348
3.3.3.3Die Überwachung funktioniert auch ohne direkte Beteiligung des MfS 353
3.3.3.4Hafterfahrungen und Misshandlung von Flüchtlingen 357
3.3.3.5Flucht über Rumänien: statistische Übersicht 360
3.3.3.6Fluchtwege und Fluchtmotive 365
3.3.3.7Das MfS kontrolliert die rumänische Grenzsicherung 373
3.3.3.8DDR-Flüchtlinge sterben an der rumänischen Grenze 378
3.3.3.9Exkurs:Flucht und Ausreise aus rumänischer Perspektive 381
4.Der wirtschaftliche Niedergang Rumäniens in den 1980er-Jahren und dieReaktionen des MfS 410
4.11983 – Das MfS und seine Verbündeten sammeln verstärkt Informationen aus Rumänien 410
4.2IM-Berichte aus Rumänien:Alltagsinformationen und Kolportagen,Hungerrevolten und Putschversuche 414
4.3Opposition und Widerstand in Rumänien in denMfS-Akten 422
4.4HVA- und CIA-Analysen über Rumänien 1982/83 433
4.5Der rumänische Sonderweg aus einer sowjetischen Perspektive 435
4.6Der Ostblock in der Krise: Die monatlichen Lageberichte des MfS über Rumänien und andere verbündete Länder seit 1984 438
4.7Der Arbeiteraufstand in Kronstadt (Bra?ov) 1987 441
4.8Die Krise in Rumänien wirkt auf die DDR zurück 443
4.8.1Anti-Ceau?escu-Proteste in der DDR 443
4.8.2Verbot rumänischer Zeitschriften in der DDR 454
4.8.3Das MfS bemüht sich, internationale kirchliche Proteste gegen das Ceau?escu-Regime zu unterbinden 455
5.Im Visier des MfS: Rumänen in der DDR 458
5.1Rumänische Einrichtungen in der DDR werden überwacht 458
5.2Händler und Reisende oder Schmuggler und Spione? 464
5.3Fluchtversuche von Rumänien über die DDR in den Westen 468
5.4Rumäniendeutsche wollen in die DDR übersiedeln 472
5.5Rauschgiftschmuggel 474
6.Nur eine Randerscheinung für das MfS? Emigranten und Ausgewanderte aus Rumänien in den 1970er- und 1980er-Jahren und die »Westarbeit« der Securitate 476
6.1Über Jahrzehnte im Blick der Geheimdienste:der Emigrant Vasile C. Dumitrescu 477
6.2Die jüngere rumänische Emigration,1970er- und 1980er-Jahre 482
6.3Die Flucht des Securitate-Generals Ion Mihai Pacepa in den Westen, 1978 484
6.4Rumäniendeutsche Landsmannschaften 485
6.5Von Temeswar (Timi?oara) nach Berlin: das MfS und die ausgewanderten rumäniendeutschen Schriftsteller, 1986 bis 1989 488
6.6Exkurs: die Westarbeit der Securitate in den Jahresberichten des Bundesamtes für Verfassungsschutz 496
7.Schlussbetrachtung 500
Anhang 506
Dokumente 508
Abkürzungsverzeichnis 530
Literaturverzeichnis 534
Quellen- und Dokumenteneditionen 534
Lexika, Nachschlagewerke, Gesetze 536
Literatur 537
Organisationsstrukturen von Securitate und MfS und Anmerkungen zu übersetzten Begriffen 558
Zuständigkeiten der Securitate- und MfS-Abteilungen 562
Zur Schreibweise von Ortsnamen in Rumänien 566
Personenregister 568
Decknamenregister 576
Ortsregister 578
Dank 580
Angaben zum Autor 581
Quellen der Abbildungen 582
| Erscheint lt. Verlag | 10.10.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Analysen und Dokumente |
| Analysen und Dokumente der BStU. | Analysen und Dokumente des BStU. |
| Zusatzinfo | mit 32 Abb. und 11 Tab. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Schlagworte | Osteuropa /Neuere Geschichte • Rumänien • Staatssicherheit |
| ISBN-10 | 3-647-35122-9 / 3647351229 |
| ISBN-13 | 978-3-647-35122-3 / 9783647351223 |
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