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"Es seye eine Forcht, was sie gestohlen ..." - Silja Kai Foshag

"Es seye eine Forcht, was sie gestohlen ..."

Leben und Persönlichkeit der 1788 zu Oberdischingen hingerichteten "Erzdiebin" und "Landvagantin" Elisabetha Gassnerin, genannt Schwarze Lies
Buch | Hardcover
596 Seiten
2017
Morstadt, A (Verlag)
978-3-88571-382-1 (ISBN)
CHF 95,15 inkl. MwSt
Detaillierte Biografie einer berüchtigten historischen Gaunerin aus dem 18. Jahrhundert.

Vorwort
I. Einleitung
1. Betrachtungsgegenstand und Umriss erster Fragen
2. Literatur und Forschungsstand
2.1 Räuberbräute, Räuberinnen? – Entwicklung und Ergebnisse des Interesses derHistorischen Kriminalitätsforschung an dem Spektrum der mobilen weiblichen
Eigentumskriminalität im 18. Jahrhundert
2.2 Der Fall Elisabetha Gassnerin in Literatur und Forschung
3. Quellen und Methode
3.1 Charakter, Umfang und Fundorte der Quellen
3.2 Methodischer Ansatz, Vorgehensweise und besondere Rücksichten im Umgang mit den Quellen
II. Soziale Hintergründe und Beziehungsnetze
1. Herkunft und Sozialisation: Kindheit und Jugend der Vagantentochter Maria Elisabetha Ebnerin (Gassnerin)
1.1 Spurensuche: Lebensbeginn und familiäre Wurzeln
1.2 Vagantinnenleben: Aufenthalt und Broterwerb
1.3 Soziale Kontakte: Bezugspersonen, Bekanntschaften, Vorbilder
1.4 Familiengründung
2. Sesshafte Jahre in Biberberg (1770–1781)
2.1 Das Dorf Biberberg im 18. Jahrhundert: Topographie – Herrschaft und Untertanen – Wirtschaftliche Grundlagen und ansässige Berufe – Pfarrkirche Sankt Andreas
2.2 Elisabethas Ehemann: Johannes Gassner aus Biberberg
2.2.1 Familiäre Herkunft und sozialer Status im Dorf
2.2.2 Militärzeit als „Contingents Musquetier unter dem löbl. Reichs Stand Kayser-heimb“ und als Grenadier im Kreiskontingent des Fürstlichen Hochstifts Augsburg in Dillingen an der Donau
2.3 Zwischen Delinquenz und dörflicher Ordnung
2.3.1 Wirtschaftliche Verhältnisse: Mobile Kriminalität und Söldenbesitz
2.3.2 Familienleben: Ehe, Kinder, Mutter Ebnerin
2.3.3 Öffentliches Auftreten, soziale Kontakte, Stellung und Ansehen im Dorf
3. Zurück auf der Straße
3.1 Vom Glück der Flucht und dem Unglück der Flüchtigen: Elisabethas notgedrungene Neuorientierung
3.2 Ein neuer Weg- und Lebensgefährte: Matheis Ruttmann aus Munningen im Ries
3.3 Einblicke in das Innenleben einer nichtsesshaften Gaunerbeziehung: wirt- schaftliche Grundlagen, professionelle Betätigung, partnerschaftliche Bindung
3.4 Ludwigsburg, September 1782: ein außergewöhnlicher Diebstahl und seine unerwartet späten Folgen
3.5 Neue Wege, alte Bekannte: Wiedersehen mit der Näslenden Marian
3.6 Innsbruck: Gauner, Spitzel, Militär
3.7 Überraschende Konfrontation mit Johannes Gassner
3.8 Festnahme in Neuhausen a. d. Fildern
4. Letzter Nachklang in Biberberg
III. Entwicklung und Ausprägung des Gassner’schen Kriminalitätsprofils
1. Versuch einer Deliktchronologie
2. Kriminelle Bilanz eines Gaunerinnenlebens
2.1 Die Taten im zeitlichen Überblick
2.2 Tatort Markt: Vorgehensweisen, Opfer und Beute
2.3 Tatschwerpunkte, Mittäter und Aufgabenverteilung
3. Die „Hauptpersohn in Deutschland“?
IV. Überlieferung der Persönlichkeit
1. Im Spiegel der Gerichtsakten
1.1 Umrisse eines Selbstverständnisses
1.2 Elisabethas Verhalten im Angesicht von Obrigkeit und Justiz
1.2.1 Scheinbar leichtes Spiel mit bitterem Ernst
1.2.2 Oberdischingen: zähes Ringen um die Wahrheit mit Oberamtmann Röm
2. Dritte über Elisabetha
3. Das Porträt im Ulmer Museum
3.1 Die Frage seiner Authentizität
3.2 Sein Weg ins Ulmer Museum
3.3 Umstände und Zeit seiner Entstehung
3.4 Bedeutungsanalyse nach Erwin Panofsky
V. Zusammenfassende Schlussbetrachtung
VI.Anhang
A. Deliktchronologie
B. Die Biberberger Anwesen und ihre Bewohner
1. Höfe, Sölden und sonstige Gebäude, die sich seit der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts im Eigentum des Klosters Kaisheim befanden
2. Später hinzugekommene bzw. nicht zu datierende Gebäude
3. Höfe und Sölden aus dem ehemaligen Eigentum der Familie von Ramschwag
C. Verhörabfolge
D. Transkript des Oberdischinger Verhörprotokolls
E. Familien Langenwalder, Gassner und Ebner
F. Abbildungen
G. Abkürzungen, Glossar, Münzen, Längenmaße und Daten der Ostersonntage 1769-1788
H. Quellenverzeichnis
a) handschriftliche Quellen
b) bildliche Quellen
c) gedruckte Quellen
I. Literaturverzeichnis
J. Orts-, Personen- und Sachregister

Erscheinungsdatum
Reihe/Serie Historische Zeitbilder ; 9
Sprache deutsch
Maße 168 x 236 mm
Gewicht 1108 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Neuzeit (bis 1918)
Geisteswissenschaften Geschichte Regional- / Ländergeschichte
Geschichte Teilgebiete der Geschichte Kulturgeschichte
Schlagworte Allgäu • Baden-Württemberg • Bayern • Europäische Geschichte • Gassnerin, Elisabetha, genannt Schwarze Lies • Historische Kriminalitätsforschung • Mikrogeschichte • Räuberinnen • Räuber und Gauner • Schwaben • Schweiz • Sozial- und Kulturgeschichte • Spitzel • Südwestdeutschland • Tirol • Vorarlberg • weibliche Kriminalität
ISBN-10 3-88571-382-9 / 3885713829
ISBN-13 978-3-88571-382-1 / 9783885713821
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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