Hamanns Briefwechsel (eBook)
366 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-8470-0404-2 (ISBN)
Dr. Manfred Beetz ist seit 1994 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Halle-Wittenberg.
Dr. Manfred Beetz ist seit 1994 Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Halle-Wittenberg.
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 8
Vorwort 8
Siglen und Abkürzungen 12
I. Briefstil. Hamanns Briefe in der Tradition der Rhetorik 14
Manfred Beetz (Halle): Freundschaftliche Strafgerichte 16
1. Hamanns Korrespondenz im Rahmen der Briefkultur des 18. Jahrhunderts 18
1.1 Freundeskreise Hamanns 18
1.2 „Haß gegen die Berliner” und interne Freundlichkeiten 22
1.3 Empfindsamer Briefverkehr 25
2. Hamann im Pantheismusstreit 32
Ulrich Gaier (Konstanz): Dialogische Vernunft. Hamanns Briefe und Briefpublikationen 42
Die „Schalkheit” der Vernunft 44
Denkungsarten 47
Rezipienten im Dialog 49
Produzenten im Dialog 50
Verdichtung und Steigerung 53
Eric Achermann (Münster): Verbriefte Freiheiten. Zu Epistolarität und Essay bei Hamann 58
Empfindsame Leutseligkeit 58
Gepflegte Lässigkeit 66
Vergesellschaftete Natur 73
Denkwürdiger Sokrates 80
Stylus atrox 85
Das Drama des Pädagogen 94
Ildikó Pataky (Szentendre): „So verrathen Sie mich an keinen Fremden”. Der Brief als Gattung und Hamanns Briefwechsel auf dem Grenzgebiet zwischen Öffentlichkeit und Privatheit in den 1760er Jahren 104
Anja Kalkbrenner (Münster): Selbstdarstellung und Verstellung in Hamanns Briefen 116
I. ‚Verbergen? als Teil der Autoridentität 118
II. Verbergen und Zeigen in der Entstehung von Konxompax 123
III. Verstellung als ethisches Problem 126
IV. Zusammenfassung 129
Kai Hendrik Patri (Göttingen): Zur Metaphorik des Feuchten und Flüssigen in Hamanns Briefen 130
„Beständig nur in einer Wanne”: Hamann als Baderssohn 131
Konvention, Entfaltung, Reaktualisierung 134
Metapher und Kontext 137
Metapher und Lebenswirklichkeit 140
In Sümpfen und andernorts 142
II. Briefgespräche. Hamann und seine Briefpartner 146
Thomas Brose (Berlin): „Ich war von Hume voll, wie ich die Sokr. Denkw. schrieb”. Der frühe Hamann und die Genese seiner Beziehung zu D. Hume im erhellenden Spiegel seiner Briefe 148
1. Hamanns Hume: Tragende Elemente eines hermeneutischen Konzepts 152
1.1 Hume-Kenntnis als Kapital: Hamann besetzt ein intellektuelles Feld 153
1.2 „Tiefsinnig” und „giftig”: Hamann bändigt Humes gefährlichen Genius 155
1.3 „Aneignung” statt „Rezeption”: Hamann im „Wortwechsel” mit Hume 156
2. Hamanns „Aneignung” David Humes im Spiegel seiner Briefe: Schlüssel zur Lösung eines ungeklärten Problems der Forschung 157
2.1 Zum Kontext der Hume-„Aneignung” 157
2.2 Ein Desiderat der Forschung: Zur Hume-Kenntnis des jungen Hamann 159
2.2.1 Zur Identifizierung des Problems: Hamann schreibt 1759 „Ich war von Hume voll” 159
2.2.2 Zur Identifizierung der Hume-Lektüre in der Lesebiografie des jungen Hamann 160
2.2.3 Zur Identifizierung eines verschlüsselten Zusammenhangs: „Ich bin mit Humes zweyten Theil fertig, die ich ohne Sulzer gelesen.” 163
2.3 Die Identifizierung: Hume-Zitate aus den von Johann Georg Sulzer herausgegebenen Philosophischen Versuchen (Enquiry) 164
3. Hamann deutet Hume theologisch 166
3.1 Die „gesetzliche” Logik der Vernunft: Von der Skepsis zur Glaubensgewissheit 167
3.2 Der tiefere Sinn von „Glaube”: eine paulinisch-lutherische Perspektive 169
Harald Steffes (Düsseldorf): Der Genius aus der Wolke. Hamanns Brief an Kant vom 27.7.1759 als Keimzelle der Sokratischen Denkwürdigkeiten 174
1. Ein erster Blick auf den Brief vom 27. Juli 1759 175
2. Der Schlusscento 184
3. Schreibhaltungen 196
3.1 Kondeszendenz 198
3.2 Mimesis 199
Frank-Joachim Simon (Lüdinghausen): Der Schrei des Laokoon. Sein Echo im Briefwechsel Hamanns mit Herder 202
1. Die Vorgeschichte 202
1.1 Winckelmanns Laokoon-Deutung 202
1.2 Lessings Laokoon 204
1.3 Herders Beitrag zu der Debatte 204
2. Das Echo: Herders und Hamanns Briefwechsel Rekonstruktion des Briefgesprächs 207
2.1 Hamanns Brief vom 24. Januar 1769 207
2.2 Hamanns Anzeige der Kritischen Wälder im 11. Stück der Königsbergischen Gelehrten und Politischen Zeitungen vom 6.2.1769 208
2.3 Hamanns Brief vom 13./15. März 1769 211
2.4 Herders Brief vom März 1769 212
2.5 Hamanns Brief vom 9. April 1769 214
3. Herders Reaktion auf Hamanns theologische Paränese 217
Oswald Bayer (Hennef): „Geschmack an Zeichen”. Zweifel und Gewissheit im Briefgespräch zwischen Lavater und Hamann 218
I. Die Kernstelle 218
II. Lavaters Brief 220
III. Hamanns Antwortbrief als ganzer 224
IV. Das Mittelstück als ganzes 225
V. Die Kernstelle: Geschmack an Zeichen 228
VI. Verallgemeinerungsfähig? 230
VII. Zusammenfassung 232
Annelen Kranefuss (Köln): „Und ließen sich das Heu und Stroh nicht irren”. Zum Briefwechsel Hamanns mit Claudius 234
I. Anfänge 235
II. Domestica 239
III. Litteraria 240
IV. Heu und Stroh 255
Tim Hagemann (Tübingen): „Zur Strafe meiner bösen Laune”. Hamann als Privatkritiker der zeitgenössischen Literatur für Johann George Scheffner 258
Christian Brouwer (Wuppertal): Sprachprinzip statt Pantheismus. Der Pantheismusstreit im Spiegel des Briefwechsels Hamanns mit Jacobi 270
1. Vorbemerkung 270
2. Die Korrespondenz zum Pantheismusstreit 271
2.1 Quoad formam: Hamanns und Jacobis Rollen 273
2.2 Quoad materiam: Die inhaltliche Auseinandersetzung 278
3. Was heißt: Sprachprinzip statt Pantheismus? 284
III. Der Briefautor. Lebenskontext und regionale Beziehungen 288
Knut-Martin Stünkel (Bochum): Krankheit als Katapher. Briefliche Nosologie bei Johann Georg Hamann 290
I. Einleitung 290
II. Der kommunizierende Hypochonder 291
III. Wider die Krankheit als Metapher 296
IV. Der Kranke als Weiser – Krankheit als Weisung 298
V. Krankheit als Katapher 311
Hans Graubner (Göttingen): Hamanns briefliche Begleitung der Tätigkeit Lindners in Riga 314
1. Zarenlob und Adelsschelte 316
2. Die Freundschaftsprobe 320
3. Lindners Ständepädagogik und Hamanns Entdeckung des Kindes 325
Joseph Kohnen (Luxembourg): Von der Hamann-Forschung zu wenig beachtet: Theodor Gottlieb von Hippel 336
Raivis Bi?evskis (Riga): „Seelenmanumission”. Bemerkungen zur Hamann-Forschung in Riga 348
1. Brechungen zwischen Autor und Leser 348
2. Facetten der Hamann-Forschung in Riga: Umriss der Heterogenität 350
3. Hamann als Vertreter der Dainologie 352
4. Das „Ereignis Riga” für Hamann 354
5. Fazit: Aufgaben 356
6. Perspektiven 357
Personenregister 360
| Erscheint lt. Verlag | 13.6.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Hamann-Studien |
| Hamann-Studien | |
| Hamann-Studien. | Hamann-Studien. |
| Co-Autor | Eric Achermann, Oswald Bayer, Raivis Bicevskis, Thomas Brose, Christian Brouwer, Ulrich Gaier, Hans Graubner, Tim Hagemann, Anja Kalkbrenner, Joseph Kohnen, Annelen Kranefuss, Ildiko Pataky, Kai Hendrik Patri, Frank-Joachim Simon, Harald Steffes, Knut Martin Stünkel, Manfred Beetz, Johannes von Lüpke |
| Vorwort | Manfred Beetz, Johannes von Lüpke |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte |
| Schlagworte | 18. Jahrhundert • Aufklärung • Briefkultur • Briefwechsel • Herder • Herder, Johann Gottfried von • Immanuel • Johann Caspar • Johann Gottfried von • Kant • Kant, Immanuel • Königsberg (Preussen) /Gesellschaft • Königsberg (Preussen) /Gesellschaft, Sozialwissens • Lavater • Lavater, Johann Caspar • Literaturwissenschaft • Philosophie • Sozialwissens • Theologie • Zeitgeist |
| ISBN-10 | 3-8470-0404-2 / 3847004042 |
| ISBN-13 | 978-3-8470-0404-2 / 9783847004042 |
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