Stapellauf für ein neues Zeitalter (eBook)
439 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-30086-3 (ISBN)
Tobias Gerstung studierte Geschichte und Germanistik in Tübingen und Amherst, Massachusetts. Er arbeitet als Redakteur beim Ravensburger Buchverlag.
Tobias Gerstung studierte Geschichte und Germanistik in Tübingen und Amherst, Massachusetts. Er arbeitet als Redakteur beim Ravensburger Buchverlag.
Cover 1
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 10
Einleitung 10
Thema, Fragestellung und Gegenstand 22
Historische und Sozialwissenschaftliche Forschung in der Zeitgeschichte 24
Theoretischer und methodischer Zugriff 26
Forschungsstand und Quellen 30
Aufbau und Gliederung 43
Erster Teil: Die Industriehafenstadt Glasgow – Entstehung und Charakteristika 46
1. Die Problemanalyse des Clyde Valley Regional Plans von 1949: Industrialisierung und Urbanisierung 49
1.1 Glasgows Entwicklung zur Industriemetropole 50
1.1.1 Vom Tabakhandel zur Textilindustrie 51
1.1.2 Eisen, Kohle und Stahl: Ein schwerindustrielles Cluster entsteht 57
1.2 Bevölkerungswachstum und Urban Crisis 67
1.2.1 Die demographische Entwicklung 67
1.2.2 Arbeit, Armut und Elend 71
1.2.3 Räumliche und städtebauliche Entwicklung 75
1.3 Der Ausbau des Clyde und die Entstehung des Glasgower Hafens 81
2. Magere Jahre: Stagnation und Krise in der Zwischenkriegszeit 89
2.1 Schiffsbaukrise und Stagnation 90
2.2 Staatliche Strukturförderung: Die Anfänge umfassender Planungs- und Steuerungsversuche 95
2.3 Wohnungsnot, Kriminalität und Imageprobleme 98
3. Glasgow nach dem Zweiten Weltkrieg: Fortsetzung der wirtschaftlichen Entwicklung und Planungsboom 107
3.1 Nachkriegsboom und ökonomischer Wandel 110
3.2 A great Adventure in applied Sociology: Dezentralisierung, Diversifikation und Stadterneuerung als planerische Leitbilder des Booms 131
3.3 Vom Verschwinden des Hafens aus der Stadt 151
4. Zwischenfazit: Industrie- und Hafenstadt von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre 164
Zweiter Teil: Vom Industriemoloch zur Kreativen Stadt? Wandlungen Glasgows nach dem Boom 166
1. Rahmenbedingungen und Kontexte im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts 168
1.1 Wachsende Divergenz: Großbritannien und Schottland ab Mitte der 1970er Jahre 168
1.2 Zwischen Silicon Glen, Ölboom und Dienstleistungswirtschaft: Konjunkturen schottischer Wirtschaftsförderung 178
1.3 Institutionelle Rahmenbedingungen und Akteure 186
1.4 Glasgow 1970–2000: Arbeitslosigkeit und Bevölkerungsverlust 198
2. Die Stadt der Steine: Die Erneuerung der materiellen Infrastruktur und die Umgestaltung der Uferzone 205
2.1 Das Glasgow Eastern Renewal Projekt: Am Übergang zu einem neuen Plangungsdenken 205
2.2 Vom Parkplatz zum Park: Die provisorische Nutzung von Industrie- und Hafenbrachen. 218
2.3 Vom Queen’s Dock zum Scottish Exhibition and Conference Centre 224
2.4 Vom Prince’s Dock zum Glasgow Garden Festival 1988 240
2.5 Büros als Bausteine einer neuen Infrastruktur: Der International Finance and Service District und die Merchant City 258
2.6 Ein Gürteltier als globale Ikone? Fosters Clyde-Auditorium und die Bedeutung der Iconic Architecture für Glasgow 284
2.6.1 Ein World Trade Centre für Glasgow? 286
2.6.2 Der Bau des Clyde-Auditoriums und die frühe Rezeption 289
2.6.3 Städtebau zwischen ästhetischer Inszenierung und marktgerechter Präsentation 297
2.7 Fazit: Die neue Stadt bauen 301
3. Die Stadt der Bilder: Neue Repräsentationen des urbanen Selbst 305
3.1 Die Aufweichung der Kategorie Raum 306
3.2 Die Etablierung des Stadtmarketings und die Ursprünge der »Glasgow’s Miles Better«-Kampagne 310
3.2.1 »Selling Siberia in a kilt« oder die Anfänge des professionellen Stadtmarketings in Glasgow 311
3.2.2 No Mean City: Das Negativbild Glasgows in den 1970er und 1980er Jahren 317
3.2.3 Neue Impulse in den frühen 1980er Jahren 322
3.3 Der Schamane, die Strohlokomotive und das Papierschiff: George Wyllie und die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Wandel 333
3.4 Kulturhauptstadt Glasgow 1990: Die Entdeckung einer neuen Wachstumsbranche 341
3.4.1 Die Bewerbung 342
3.4.2 Programmgestaltung und Umsetzung 350
3.4.3 The Happy-land of Yuppiedom? Kritik an der kulturorientierten Erneuerungsstrategie von Glasgow 1990 356
3.4.4 Die zeitgenössische Evaluation der Kulturhauptstadt und Bewertung aus heutiger Sicht 365
3.5 Creative City? Glasgow seit 1990 370
3.5.1 Die Glasgower-DNS der Kreativen Stadt 371
3.5.2 Charles Landrys Strategie für Glasgow 372
3.5.3 Die Netzwerker der Kreativen Stadt 379
3.6 Fazit: Die Erneuerung der Soft City 389
Ausblick: Glasgow heute 392
Dank 396
Quellen- und Literaturverzeichnis 398
Abkürzungen 428
Personen- und Sachregister 430
| Erscheint lt. Verlag | 11.7.2016 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Nach dem Boom |
| Nach dem Boom | Nach dem Boom. |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Lutz Raphael |
| Zusatzinfo | mit 15 Abb., 5 Grafiken und 5 Tab. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Schlagworte | Geschichte /Zeitgeschichte • Industrie • Schottland • Wirtschaftsgeschichte • Zeitgeschichte |
| ISBN-10 | 3-647-30086-1 / 3647300861 |
| ISBN-13 | 978-3-647-30086-3 / 9783647300863 |
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