Georg Steindorff und die deutsche Ägyptologie im 20. Jahrhundert
Wissenshintergründe und Forschungstransfers
Seiten
| Ausstattung: eBook & Hardcover
2016
De Gruyter
978-3-11-047757-3 (ISBN)
De Gruyter
978-3-11-047757-3 (ISBN)
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The Journal of Egyptian Language and Archeology is the oldest professional journal in Egyptology. Since 1863 it has published articles on language, literature, history, law, religion, science, magic, the economy, everyday experience, and the material culture of ancient Egypt, as well as on the history of Egyptology. The Supplementary Volumes present monographs and anthologies on the same broad spectrum of issues covered by the journal. Die Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde ist das älteste Fachorgan der Ägyptologie. Seit 1863 publiziert sie Beiträge zu Sprache, Geschichte Literatur, Recht, Religion, Wissenschaft, Magie, Wirtschaft und Alltag und zur materiellen Kultur des antiken Ägypten, zu deren Rezeption sowie zur Geschichte der Ägyptologie. Die Beihefte bieten Monographien und Sammelbände aus demselben breiten Themenspektrum wie die Zeitschrift.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der deutschen Ägyptologie das Bild von der wertfreien Wissenschaft etabliert, wonach die Vorgängergenerationen unberührt vom wechselnden Zeitgeist und zeitgenössischen Ideologien „objektiv" geforscht und geurteilt hätten. Erst seit wenigen Jahren hat sich der Blick für die Historisierung des Fachs und seiner Inhalte geöffnet. Die methodische Aufarbeitung des Briefnachlasses Georg Steindorffs in Leipzig soll einen Beitrag zu dieser kritischen Selbstvergewisserung des Fachs leisten. Ihre Ergebnisse erfordern einen Perspektivwechsel. Unter der Fragestellung „Wissenshintergründe und Forschungstransfers am Beispiel des Ägyptologen Georg Steindorff" wurden Motive und Forschungswege, Rahmenbedingungen und interne Verhältnisse ermittelt, die ein neues Licht auf das Fach werfen. In einem nicht erwarteten Umfang stellen sich deutsche Ägyptologen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Vertreter einer Geisteswissenschaft dar, die sich im Spannungsverhältnis dramatischer Zeitgeschehnisse und nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines andauernden Legitimationskampfs geistige und politische Trends zunutze machten.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde in der deutschen Ägyptologie das Bild von der wertfreien Wissenschaft etabliert, wonach die Vorgängergenerationen unberührt vom wechselnden Zeitgeist und zeitgenössischen Ideologien „objektiv" geforscht und geurteilt hätten. Erst seit wenigen Jahren hat sich der Blick für die Historisierung des Fachs und seiner Inhalte geöffnet. Die methodische Aufarbeitung des Briefnachlasses Georg Steindorffs in Leipzig soll einen Beitrag zu dieser kritischen Selbstvergewisserung des Fachs leisten. Ihre Ergebnisse erfordern einen Perspektivwechsel. Unter der Fragestellung „Wissenshintergründe und Forschungstransfers am Beispiel des Ägyptologen Georg Steindorff" wurden Motive und Forschungswege, Rahmenbedingungen und interne Verhältnisse ermittelt, die ein neues Licht auf das Fach werfen. In einem nicht erwarteten Umfang stellen sich deutsche Ägyptologen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Vertreter einer Geisteswissenschaft dar, die sich im Spannungsverhältnis dramatischer Zeitgeschehnisse und nicht zuletzt vor dem Hintergrund eines andauernden Legitimationskampfs geistige und politische Trends zunutze machten.
Susanne Voss, DAI, Abt. Kairo, Berlin; Dietrich Raue, Ägyptisches Museum - Georg Steindorff - und Universität Leipzig.
| Reihe/Serie | Zeitschrift für ägyptische Sprache und Altertumskunde – Beiheft ; 5 |
|---|---|
| Zusatzinfo | Includes a print version and an ebook |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Altertum / Antike |
| Schlagworte | Ägypten • Ausgrabung • Egypt • excavations • Georg Steindorff • spirit of the age • Zeitgeist |
| ISBN-10 | 3-11-047757-2 / 3110477572 |
| ISBN-13 | 978-3-11-047757-3 / 9783110477573 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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