Kunstdenkmäler zwischen Antwerpen und Trient
Beschreibungen und Bewertungen des Jesuiten Daniel Papebroch aus dem Jahre 1660. Erstedition, Übersetzung und Kommentar
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Im Jahr 1660 unternimmt der Jesuit Daniel Papebroch eine Bibliotheksreise quer durch Europa. Er sucht Handschriften, wertet sie aus, schreibt sie ab oder lässt sie abschreiben. Nebenbei fertigt er eine große Anzahl - sehr präziser - lateinischer Notizen über den Reisealltag und über das, was ihn künstlerisch beeindruckt, an. Was der Bildungsreisende damals in Worte gefasst hat, hätte ein heutiger Tourist wohl fotografiert: hauptsächlich Gegenstände aus der bildenden Kunst an Rhein und Main, in Franken, Bayern, Tirol und dem Trentino. Hätte Papebroch damals schon über die technischen Mittel der Fotografie verfügt, läge nun eine Fotoserie von einer Reise kurz nach dem Dreißigjähigen Krieg vor, die Historiker, Kunst- und Kulturgeschichtler gleichermaßen begeistert hätte. Aber auch so stellen Papebrochs "Dias in Worten" eine historische Quelle ersten Ranges dar, die hier als komplette Edition mit Einleitung, Kommentar und umfangreichen Registern vorzüglich erschlossen wird.
Udo Kindermann ist emeritierter ordentlicher Professor der lateinischen Philologie des Mittelalters an der Universität zu Köln.
| Erscheint lt. Verlag | 15.6.2002 |
|---|---|
| Verlagsort | Köln |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Kunst / Musik / Theater ► Kunstgeschichte / Kunststile |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte | |
| Schlagworte | Antwerpen • Daniel Papebroch • Kunstdenkmal • Trient |
| ISBN-10 | 3-412-16701-0 / 3412167010 |
| ISBN-13 | 978-3-412-16701-1 / 9783412167011 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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