Prüfungsangst in der Schule (eBook)
376 Seiten
Waxmann Verlag GmbH
978-3-8309-8398-9 (ISBN)
Diese Studie analysiert, wie Lernende die zentrale Abschlussprüfung Mathematik am Ende der Sekundarstufe I wahrnehmen, welche Umweltbedingungen und Persönlichkeitsvariablen ihre Prüfungsangst und ihre Copingstrategien vor und während der Prüfungssituation beeinflussen und wie sich diese Faktoren auf die Leistungsperformanz auswirken. Hierzu wird ein kognitionstheoretisches Prozessmodell schulischer Prüfungsangst entwickelt und empirisch überprüft. Abschließend werden schulpraktische, bildungspolitische und modelltheoretische Implikationen diskutiert.
Die Arbeit richtet sich an Lehrende und Forschende aus Psychologie und Erziehungswissenschaft sowie an Akteure aus Schule und Bildungspolitik.
Dr. Christine Schumacher war vier Jahre als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Wissenschaftlichen Einrichtung Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld sowie als Lehrende der Fakultät für Erziehungswissenschaft, AG 'Schulentwicklung und Schulforschung' tätig. Seit November 2014 ist sie Studienreferendarin für das Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen am Oberstufen-Kolleg. Ihre Forschungsinteressen liegen im Bereich der Prüfungsangst- und Stressforschung sowie in der Analyse riskanter Bildungsbiografien in der Sekundarstufe.
Buchtitel 1
Danksagung 5
Zusammenfassung 6
Inhalt 7
1. Einleitung 11
2. Prüfungsangst – Definitionen, begriffliche Abgrenzungen und historische Rahmung 24
2.1 Emotionen aus kognitionstheoretischer Perspektive 24
2.2 Das Konstrukt Prüfungsangst – definitorische Rahmung 28
2.3 Prüfungsangst und verwandte Konstrukte – begriffliche Abgrenzungen 32
2.4 Komponenten von Prüfungsangst 34
2.5 Nachzeichnung zentraler historischer Entwicklungslinien der Prüfungsangstforschung 38
3. Das transaktionale Stressmodell und das kognitiv-motivational-relationale Emotionsmodell 51
3.1 Das transaktionale Stressmodell 51
3.1.1 Coping-Prozesse 53
3.1.2 Schematische Darstellung des Stressprozesses 54
3.2 Das kognitiv-motivational-relationale Emotionsmodell 56
3.3 Empirische Evidenz 59
3.4 Kritische Diskussion der Prozessmodelle von Lazarus 66
4. Das Trait-State-Modell der Angst und das transaktionale Prozessmodell der Prüfungsangst 70
4.1 Das Trait-State-Modell der Angst 70
4.1.1 Angst als Trait versus State 70
4.1.2 Struktur des Trait-State-Modells der Angst 73
4.2 Das transaktionale Prozessmodell der Prüfungsangst 75
4.3 Empirische Evidenz 78
4.4 Kritische Diskussion des Trait-State-Modells der Angst und des transaktionalen Prozessmodells der Prüfungsangst 80
5. Das Selbstwertmodell der Prüfungsangst 85
5.1 Zentrale Annahmen der Selbstwerttheorie 85
5.2 Das Selbstwertmodell und sein phasenspezifischer Verlauf im Leistungszyklus 87
5.3 Selbstwertschutz und Folgen für die Klassenraumdynamik 93
5.4 Empirische Evidenz 95
5.5 Kritische Diskussion des Selbstwertmodells 99
6. Das Kontroll-Wert-Modell der Leistungsemotionen 103
6.1 Definition von Leistungsemotionen 103
6.2 Struktur des Kontroll-Wert-Modells 105
6.3 Empirische Evidenz 115
6.4 Kritische Diskussion des Kontroll-Wert-Modells der Leistungsemotionen 122
7. Synopse und Entwicklung des Prozessmodells schulischer Prüfungsangst 126
7.1 Zentrale Gemeinsamkeiten kognitionstheoretischer Prüfungsangst-, Stress- und Emotionsmodelle 126
7.2 Synopse des empirischen Forschungsstandes 140
7.3 Entwicklung und inhaltliche Spezifikation des Prozessmodells schulischer Prüfungsangst 148
8. Studiendesign 163
8.1 Kontext und pädagogische Relevanz der Arbeit 163
8.2 Durchführung der Studie 166
8.3 Beschreibung der Stichprobe 170
9. Methodische Konzeption 173
9.1 Methodologische Überlegungen 173
9.2 Methodische Umsetzung 176
9.3 Datenüberprüfung, Datenaufbereitung und Designeffekt 180
9.4 Datenausschöpfung, Teilnahmemuster und die Problematik fehlender Werte 181
9.4.1 Ausschöpfungsquoten und fehlende Werte im Querschnitt 183
9.4.2 Teilnahmemuster und fehlende Werte im Längsschnitt 185
9.4.3 Umgang mit fehlenden Werten 186
9.5 Subgruppenbildung 188
10. Operationalisierung und Skalenqualität 190
10.1 Fit-Indizes bei ordinalem und bei metrischem Skalenniveau 193
10.2 Operationalisierung der Personendeterminanten 196
10.3 Operationalisierung der Umweltdeterminanten 198
10.4 Operationalisierung der zentralen Prozesskomponenten 200
10.4.1 Operationalisierung der Appraisaldimensionen 201
10.4.2 Operationalisierung der Prüfungsangst 202
10.4.3 Operationalisierung der Copingstrategien 205
10.5 Operationalisierung der Konsequenzen und der Kontrollvariablen 210
10.6 Multigruppenanalyse 210
10.6.1 Methodisches Vorgehen 211
10.6.2 Ergebnisse 213
11. Empirische Ergebnisse I: Das Erleben der ZP Mathematik im Prüfungsverlauf – Mittelwerts- und Korrelationsanalysen 215
11.1 Appraisal, Prüfungsangst und Coping im Prüfungsverlauf 215
11.2 Zusammenhänge der Prozesskomponenten mit den Prädiktorvariablen 224
11.2.1 Zusammenhänge zwischen Appraisal, Prüfungsangst und Umwelt- und Personendeterminanten 225
11.2.2 Zusammenhänge zwischen Copingstrategien und Umwelt- und Personendeterminanten 228
11.3 Überprüfung des Einflusses von Drittvariablen 233
12. Empirische Ergebnisse II: Zentrale Prädiktoren der einzelnen Prozesskomponenten – regressionsanalytische Befunde 238
12.1 Zentrale Prädiktoren der Appraisalkomponenten 239
12.1.1 Zentrale Prädiktoren des Valenzappraisals 239
12.1.2 Zentrale Prädiktoren des Kontrollappraisals 240
12.2 Zentrale Prädiktoren der Prüfungsangst 244
12.3 Zentrale Prädiktoren der Copingstrategien 246
12.3.1 Zentrale Prädiktoren des problemorientierten Copings 246
12.3.2 Zentrale Prädiktoren des emotionsorientierten Copings 250
12.3.3 Zentrale Prädiktoren des vermeidungsorientierten Copings 252
12.4 Zusammenfassung der Befunde und Schlussfolgerungen für die Modellüberprüfung 255
13. Empirische Ergebnisse III: Überprüfung des Prozessmodells schulischer Prüfungsangst – Pfadmodellierung im quer- und längsschnittlichen Design 258
13.1 Der Prüfungsangstprozess in der Vorbereitungsphase – Modellüberprüfung im Querschnitt 258
13.1.1 Ergebnisse der Modellüberprüfung an der Kalibrierungsstichprobe 260
13.1.2 Ergebnisse der Modellüberprüfung an der Validierungsstichprobe 267
13.1.3 Kreuzvalidierung der Modellstruktur 269
13.1.4 Einfluss des Geschlechts auf die Struktur des Prüfungsangstmodells 270
13.2 Der Prüfungsangstprozess im Verlauf der Vorbereitungs- und Durchführungsphase – Modellüberprüfung imLängsschnitt 272
13.2.1 Modellierung des Prozessmodells schulischer Prüfungsangst im Längsschnitt 272
13.2.2 Ergebnisse der Modellüberprüfung im Längsschnitt 274
14. Diskussion, Implikationen und Ausblick 286
14.1 Zusammenfassung und Diskussion zentraler Befunde 288
14.1.1 Zu Frage I – Die Wahrnehmung der ZP Mathematik 288
14.1.2 Zu Frage II – Risikokonstellationen für die Aktualgenese von Prüfungsangst 290
14.1.3 Zu Frage III – Der phasenspezifische Einsatz von Copingstrategien und dessen Beeinflussung durch personale und situative Ressourcen 294
14.1.4 Zu Frage IV – Veränderungen von Appraisal, Prüfungsangst und Coping im Prüfungsverlauf 297
14.1.5 Zu Frage V – Wechselwirkungen zwischen den Modellkomponenten und Eignung des Prozessmodells schulischer Prüfungsangst 298
14.2 Kritische Diskussion der Arbeit und Explikation weiterer modelltheoretischer Forschungs- und Entwicklungsbedarfe 303
14.3 Prüfen ohne Angst? – Schlussfolgerungen für eine theoriegeleitete Prüfungsangstprävention in der Schule 311
14.4 Schlussbetrachtungen 316
15. Literatur 319
16. Abbildungsverzeichnis 339
17. Tabellenverzeichnis 340
18. Anhang 342
| Erscheint lt. Verlag | 1.1.2016 |
|---|---|
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| ISBN-10 | 3-8309-8398-0 / 3830983980 |
| ISBN-13 | 978-3-8309-8398-9 / 9783830983989 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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