1. Petrus (eBook)
252 Seiten
Vandenhoeck und Ruprecht (Verlag)
978-3-647-53974-4 (ISBN)
Andreas Merkt ist Professor für Historische Theologie, Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg und stellvertretender Sprecher der DFG-Kollegforschungsgruppe/Centre for Advanced Studies 'Beyond Canon' an der Universität Regensburg.
Andreas Merkt ist Professor für Historische Theologie, Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg und stellvertretender Sprecher der DFG-Kollegforschungsgruppe/Centre for Advanced Studies "Beyond Canon" an der Universität Regensburg.
Cover 1
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 12
Vorwort 12
Einleitung 16
1. Der Erste Petrusbrief und der „Kanon“ der Katholischen Briefe 16
1.1 Die Anfänge des Corpus der Katholischen Briefe bis etwa 300 17
1.2 Die Durchsetzung des Siebenercorpus ab dem vierten Jahrhundert 21
1.3 Unterschiede in der Reihenfolge 23
1.4 Der syrische Sonderfall 24
1.5 Der Ort der Katholischen Briefe im Neuen Testament 26
1.6 Die Bezeichnung „katholisch“ und die Siebenzahl 27
1.7 Die gemeinsame theologische Tendenz der Katholischen Briefe
30
1.8 Resümee 32
2. Der Erste Petrusbrief in den Handschriften 32
2.1 Gliederungen 33
2.2 Zusammenstellungen mit anderen Texten 34
3. Der Erste Petrusbrief in den antiken Liturgien 37
3.1 Jerusalem sowie die armenische und georgische Tradition 38
3.2 Koptische Traditionen 39
3.3 Byzantinische Tradition 39
3.4 Syrische Traditionen 40
3.5 Lateinische Traditionen 41
3.5.1 Augustinus und die afrikanische Liturgie 41
3.5.2 Rom 42
3.5.3 Die hispanische und gallikanische Tradition 44
3.6 Ein aufschlussreicher Sonderfall: Die agrypnia 45
3.7 Resümee zum liturgischen Gebrauch 46
4. Rezeptions- und Auslegungsgeschichte von 1 Pt: Überblick 47
4.1 Rezeption im zweiten Jahrhundert 47
4.2 Die Kommentare zu 1 Pt 50
Der erste Brief des Petrus 56
Überschrift, Anschrift und Gruß (1 Pt 1,1–2) 58
Inscriptio (bzw. Subscriptio) 58
1 Pt 1,1: Anschrift 58
1. Petrus als Missionar in Kleinasien 59
2. Die Adressaten 60
2.1 Die historischen Adressaten: Judenchristen 60
2.2 Die zeitlosen Adressaten: Die Pilger auf Erden 61
3. Polemisch kontroverstheologischer Gebrauch 63
3.1 Im Ketzertaufstreit 63
3.2 Im Donatistenstreit 63
1 Pt 1,2: Gruß 64
1. Vorauswissen 64
2. Heiligung des Geistes 66
3. Art und Voraussetzung des Gehorsams 67
4. Besprengung mit Blut 67
5. Die Grußformel 68
5.1 Gnade und wachsender Friede 68
5.2 Trinitätstheologische Überlegungen 70
Resümee zum Präskript (1,1–2) 71
Das Ziel des Glaubens (1 Pt 1,3–12) 72
1 Pt 1,3–5: Wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung 72
1. Preis und Segen 73
2. Wiedergeburt 74
2.1. Wiedergeburt – nicht Reinkarnation 74
2.2. Wiedergeburt und Auferstehung Christi 74
3. Lebendige Hoffnung 75
4. Das unzerstörbare Erbe im Himmel 76
5. Die Kraft Gottes 78
6. Schriftbeweise 79
6.1 Christologie und Trinitätstheologie 79
6.2 Kindertaufe und Pelagianismus 80
6.3 Wert der Jungfräulichkeit 80
1 Pt 1,5b–9: Jubel trotz Prüfungen 81
1. Eine „gnostisierende“ Deutung 81
2. Trost im Leiden 82
3. Die Art des Leidens 83
4. Der Sinn des Leidens 84
5. Das Bild vom Gold im Feuer 85
6. Anthropologische Überlegungen zum Heil der Seele 87
1 Pt 1,10–12: Das Suchen der Propheten und das Begehren der Engel 89
1. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Heils 90
1.1 Ist bereits eingetreten, was die Propheten vorausgesagt haben
90
1.2 Sind Heil und Vollkommenheit für die Gerechten des Alten Bundes
91
2. Der Geist Christi 93
2.1 Das Wesen des Heiligen Geistes und sein Verhältnis zu Vater und Sohn 93
2.2 Das Wirken des Geistes: Zum Verhältnis von Natur und Gnade
95
3. Offenbarung und Glaube als dialogisches und unendliches Geschehen 97
4. Suchen und Forschen 97
5. Zeit sowie Art und Weise von Leiden und Herrlichkeiten 98
6. Das Begehren der Engel 99
Resümee zu 1 Pt 1,3–12 103
Der Weg zum Glauben, Wiedergeburt
104
1 Pt 1,13–16: Aufforderung zu einem veränderten Leben 104
1. Die Hüften des Geistes umgürten (V.13) 105
2. Gnade und Gehorsam (V.13–14) 106
3. Heiligkeit Gottes und der Menschen (V.15–16) 107
4. Gegen Gnostiker und Manichäer 108
1 Pt 1,17–21: Der Loskauf vom alten Lebenswandel und
108
1. Der Vater und Richter und das ihm entsprechende
110
1.1 Vater 110
1.2 Ein gottesfürchtiges Leben in der Zeit der Fremdheit 111
2. Der sinnlose, von den Vätern überlieferte Lebenswandel 112
3. Der Freikauf 113
3.1 Der rechtlich-soziale Vorstellungshintergrund:
113
3.2 Die Überlistung des Satan:
115
3.3 Der Kauf mit dem Blutgeld des Judas als Allegorie der Erlösung 116
4. Das kostbare Blut Christi 117
4.1 Eine liturgische Formel? 117
4.2 Der Kaufgegenstand: Die Seelen der Menschen 118
4.3 Das Blut des Lammes: Zum Opfermotiv 119
4.4 Christologische Auslegungen des Blutes 121
5. Die „Schulden“ des freigekauften Menschen:
121
6. Vorausgewusst und offenbart für euch (V.20) 124
6.1 Vorausgewusst vor der Erschaffung der Welt 124
6.2 Für euch offenbart am Ende der Zeiten 124
6.3 Die lateinische Glosse vor V.20 125
7. Der Glaube an die Auferstehung (V.21) 125
1 Pt 1,22–25: Reinigung der Seele für die Liebe und
127
1. Das Verhältnis des Gehorsams zur Reinigung (V.22) 127
2. Die Reinigung (V.22) 128
3. Liebe (V.22) 130
4. Wiedergeburt (V.23) 130
5. Gottes lebendiges und in Ewigkeit bleibendes Wort (V.23 und 25) 133
6. Paränetische, konsolatorische und polemische Verwendung
135
1 Pt 2,1–3: Mahnung zum neuen Leben 137
1. Die Adressaten: Neugetaufte, Büßer und/oder Halbchristen 137
2. Die Weisungen von V.1 139
3. Milch für Neugeborene 140
3.1 Die Milchmetapher 140
3.2 Neugeborene 144
3.3 Christologische Verwendung von V.2 147
4. Das Psalmzitat in V.3 147
Resümee zu 1 Pt 1,13–2,3 149
Geistiges Haus, heilige Priesterschaft,
150
1. Abgrenzung und Einbettung 151
2. Der innere Zusammenhang 151
3. Übersetzungs- und Verständnisprobleme 152
4. Liturgische Verwendung 153
5. Intertextuelle Verknüpfungen 155
1. Stein und Haus 158
1.1 Die Kirche als geistiges Haus 158
1.1.1 Christus als Grund und Gründer 158
1.1.2 Die Apostel und Propheten als Fundament 160
1.1.3 Das harmonische Gefüge der lebendigen Steine 160
1.2 Die Kirche und die Juden 161
1.2.1 Ein Eckstein zweier Wände: Die eine Kirche aus Heiden und Juden 161
1.2.2 Die Bauleute, die den Eckstein verworfen haben 162
1.3 Variationen der Hausmetapher 163
1.3.1 Das eine Haus und die vielen Häuser:
163
1.3.2 Der Einzelne als geistiges Haus 164
1.3.3 Der Unterschied zu den heidnischen Tempeln 165
1.3.4 Ein Haus für Menschen und Engel:
166
1.3.5 Die Unabgeschlossenheit des Hausbaus 167
1.3.6 Die monastische Gemeinschaft als geistiges Haus 168
1.4 Das Bild des Anstoßens 169
1.4.1 Christus, christliche Lehren und das Christentum
169
1.4.2 „Anstößige“ Schriftstellen 169
1.4.3 Verbindung mit Lichtmetaphorik 170
2. Priesterschaft (V.9) und geistige Opfer (V.5) 170
2.1 Das Priestertum des neuen und des alten Bundes 171
2.1.1 Aaron und seine Söhne als Präfigurationen 172
2.1.2 Die geistigen Opfer des Neuen Bundes 174
2.2 Das Verhältnis zum Priestertum Christi 179
2.2.1 Differenz und Zusammenhang: Melchisedek- und Aaron-Typologie 179
2.2.2 Priesterschaft durch Inkorporation in den einen Priester 181
2.2.3 Christologische und trinitätstheologische Klärungen 182
2.3 Der primäre Vergleichspunkt: die Nichtchristen,
184
2.3.1 Die besondere Würde der Christen im Unterschied
185
2.3.2 Gleichheit und Differenz unter den Christen:
187
2.4 Individuelle oder kollektiv-korporative Kategorie? 193
3. Königtum (V.9) 195
4. Volk (V.9–10) 198
4.1 Das alte und das neue Volk 198
4.2 Erwerb, Adoption und Eigentum des Volkes 200
Resümee zu 1 Pt 2,4–10 202
Zwischenfazit: Der erste Petrusbrief
205
Literatur 210
Quellen und Übersetzungen 210
Bibel, speziell 1 Petrus (mit textgeschichtlichen Studien) 210
Griechisch 210
Lateinisch 210
Koptisch 210
Syrisch 211
Armenisch 211
Antike nichtchristliche Autoren und Schriften 211
Antike und mittelalterliche christliche Autoren und Schriften 211
Sekundärliteratur 224
Register 240
Bibelstellen 240
Antike griechische und römische Autoren 245
Frühjüdische Autoren 245
Antike christliche Autoren und Schriften 245
Moderne Autoren 249
Sachregister 253
| Erscheint lt. Verlag | 16.9.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Novum Testamentum Patristicum |
| Novum Testamentum Patristicum | Novum Testamentum Patristicum. |
| Mitarbeit |
Herausgeber (Serie): Tobias Nicklas |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Alte Kirche • Neues Testament • Neues Testament/Kommentar |
| ISBN-10 | 3-647-53974-0 / 3647539740 |
| ISBN-13 | 978-3-647-53974-4 / 9783647539744 |
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