Von den Künsten lernen (eBook)
248 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-62433-4 (ISBN)
Dr. phil. habil. theol. Hans-Martin Dober ist apl. Prof. für Praktische Theologie in Tübingen und Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Tuttlingen.
Dr. phil. habil. theol. Hans-Martin Dober ist apl. Prof. für Praktische Theologie in Tübingen und Pfarrer der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Tuttlingen.
Cover 1
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 8
Body 12
Vorwort 12
1. Einleitung: Die Bedeutung und Funktion der Predigt in der gegenwärtigen Lage der Kirche 14
1.1 Zur kirchlichen Lage der Gegenwart 14
1.2 Reformatorische Weichenstellungen 19
1.3 Ist die Predigt noch zentral? 21
1.4 Die auf die Praxis bezogene Theorie der Predigt 24
1.5 Die Analogie von Predigt und Kunst 26
1.6 Die Grundlegung der Leitfragen und der Gang der Untersuchung 28
2. Grundlegung: Die Vernunft und das Wort 32
2.1 Der fundamentale Rang der Doppelbedeutung des Logos 32
2.2 Denken und Sprechen 34
2.3 Drei Erscheinungsweisen des Wortes als Kerygma, Rede, Schrift 37
2.3.1 Anrede, Ruf und Kerygma 38
2.3.2 Kerygma und Rede (oder: Sprache und Nähe) 41
2.3.3 Rede und Schrift 47
2.4 Die Sprache und das Wort 53
2.4.1 Eine kleine Skizze der semiotischen Theorie 54
2.4.2 Die Rezeption der Semiotik in der Homiletik 59
2.5 Andere verstehen und sich ihnen verständlich machen 62
2.5.1 Die Bedingtheit eigenen Verstehens und des Verstehens der anderen 63
2.5.2 Predigen heißt übersetzen 64
2.5.3 Ausblick auf den Fortgang der Untersuchung 66
3. Was kann die Homiletik von der Rhetorik lernen? 68
3.1 Die Predigt als religiöse Rede 68
3.2 Das umstrittene Verhältnis von Homiletik und Rhetorik 71
3.2.1 Philosophische Kritik 71
3.2.2 Schleiermacher und Achelis 72
3.2.3 Die Position von Achelis im Rückblick 74
3.3 Grundlegung: Die Rhetorik und das Rhetorische 76
3.3.1 Ernes Blumenberg-Rezeption 77
3.3.2 Der rhetorische Umgang des Paulus mit der Rhetorik 81
3.4 Der Garten der Rhetorik 83
3.5 Die Aufgaben des Redners (officia oratoris) 84
3.6 Die klassischen Zweckbestimmungen der Rede und der Zweck der Predigt 87
3.6.1 Wie spricht die Predigt das Gemüt an? 89
3.6.2 Wie den Willen? 93
3.6.3 Wie den Verstand? 95
3.7 Klassische Anlässe der öffentlichen Rede und die Anlässe der Predigt 97
3.7.1 Die unterschiedlichen Kasus der Predigt 98
3.7.2 Die Taufansprache 99
3.7.3 Die Konfirmationspredigt 101
3.7.4 Die Traupredigt 103
3.7.5 Die Bestattungsrede 106
3.8 Wie kann die Predigt unterschiedlichen Milieus in der Kirche gerecht werden? 110
3.8.1 Die neueren Milieu-Studien und ihre Bedeutung für kirchliches Handeln 111
3.8.2 Gemischte Milieus in bestimmten Kasus 116
3.8.3 Der Kasus für bestimmte Milieus 118
3.9 Der Stil der Predigt 119
4. Was ist und wie weit trägt die „ästhetische Wende“ in der Homiletik? 122
4.1 Rezeptionsästhetik und Performanz als Hauptmerkmale 122
4.2 Grundlegung: Das Verhältnis von Kunst und Religion 125
4.2.1 Elementarer Zusammenhang 125
4.2.2 Die Differenz im „Gefühl schlechthinniger Abhängigkeit“ (Schleiermacher) 128
4.2.3 Die Eigenart der Religion (Hermann Cohen) 129
4.2.4 Ästhetisierung der Lebenswelt 132
4.3 Historische Verifikationen 134
4.3.1 Romantik und Deutscher Idealismus (zum „ältesten Systemprogramm“) 134
4.3.2 Unbestimmtheit und Fragmentarität 138
4.3.3 Die in der Kirche heimischen Künste (Franz Rosenzweig) 141
Exkurs: Das Kreuz als Zeichen und Symbol 148
4.3.4 Vermittlung von Kunst und Religion in homiletischer Absicht (Christian von Palmer) 150
4.4 Die „ästhetische Wende“ in homiletischen Konzepten 155
4.4.1 Die Predigt als „offenes Kunstwerk“ (zu Gerhard Marcel Martin) 155
4.4.2 Die dramaturgische Predigt (zu Martin Nicol) 160
4.4.3 Taugt der Film als Modell für die Predigtgestaltung? (zu Jörg Herrmann) 166
4.4.4 Die Mehrdeutigkeit der Performation 170
4.4.5 Welche Bedeutung und Funktion hat die Kunst für die Predigtarbeit? 173
4.5 Die kunstvolle Gestaltung von Predigten: Predigtformen 177
4.5.1 Der Bezug der Predigt auf einen biblischen Text 179
4.5.2 Die Homilie oder dramaturgische Textpredigt 182
4.5.3 Die Bildmeditation 186
4.5.4 Die Narration 188
4.5.5 Die Filmpredigt als Narration und kritische Hermeneutik 190
4.5.6 Die Liedpredigt 194
5. Was unterscheidet die Predigt von einem Kunstwerk, was den Prediger vom Künstler? 198
5.1 Wie lässt die Kunst Wahrheit erkennen? 198
5.1.1 Artisten-Metaphysik 198
5.1.2 Aktive Passivität als Wahrheitsmoment des formalen Wesens der Religion 203
5.1.3 An der Idee als Konstellation ist festzuhalten 205
5.1.4 Die Wahrheit in der Kunst bedarf der Bewährung 208
5.1.5 Die perspektivische Wahrheit in der Kunst und der Begriff der einen Wahrheit 209
5.2 Wem sind Künstler verantwortlich? 211
5.3 Die Verantwortung des Predigers als Redner 214
6. Von den Tugenden des Predigers 218
6.1 Predigt als Handlung 221
6.2 Gibt es spezielle Tugenden des Predigers? 222
6.3 Die auf Dauer gestellte Aufgabe der Predigt 226
Literatur 228
Namensregister 240
Bibelstellen 244
Bilder 246
Filme 248
| Erscheint lt. Verlag | 19.8.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Arbeiten zur Pastoraltheologie, Liturgik und Hymnologie |
| Arbeiten zur Pastoraltheologie, Liturgik und Hymnologie | Arbeiten zur Pastoraltheologie, Liturgik und Hymnologie. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Ästhetik • Homiletik • Praktische Theologie • Predigt • Rhetorik |
| ISBN-10 | 3-647-62433-0 / 3647624330 |
| ISBN-13 | 978-3-647-62433-4 / 9783647624334 |
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