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Medien und Diskurs (eBook)

Zur Skandalisierung von Privatheit in der Geschichte des Fernsehens
eBook Download: PDF
2008 | 1. Auflage
410 Seiten
Transcript Verlag
978-3-8394-0994-7 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Medien und Diskurs -  Christian Pundt
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Medien sind die zentrale Schnittstelle der kulturellen Transformation moderner Gesellschaften. Sie produzieren einen stetigen Fluss der Festschreibung und Auflösung von Weltbildern und Verhaltensweisen. Aber wie kann man diesen Prozess lesbar und verständlich machen? Aufbauend auf Foucaults Idee des Diskurses entwirft dieses Buch eine Programmatik, mit der die konstitutive Rolle der Massenmedien ins Zentrum der Analyse tritt. Dieses Modell einer »medienwissenschaftlichen Diskursanalyse« wird am printmedialen Skandal-Diskurs über die Inszenierung von Privatheit in 40 Jahren Fernsehgeschichte erläutert.

Christian Pundt (Dr. phil.) lehrt Medienwissenschaft an der Universität Hamburg.

INHALT 5
Einleitung 9
TEIL 1. DISKURS UND DISKURSANALYSE 17
Vorbemerkung 19
Michel Foucault 23
Archäologie 24
Theorie des Diskurses 29
Aussage 31
Diskursive Formation 34
Diskurs 37
Historisches Apriori und Archiv 38
Genealogische Modellierungen 39
Genealogie als Kritik 42
Macht und Praktiken 43
Dispositiv 45
Diskurs und Genealogie 46
Foucault als Ausgangspunkt 50
‚Starker‘ Diskursbegriff 50
Diskurse als Kommunikationsprozesse 51
Norman Fairclough 55
Text – Diskurs – Gesellschaft 55
Vom Text zum Diskurs: Intertextualität 57
Prinzip des Dialogischen 58
Muster massenmedialer Kommunikation 59
Vom Diskurs zur Gesellschaft: Macht 63
Ideologie 64
Hegemonie 67
Vertikales Diskursmodell 69
Diskursordnung 69
Analysepraxis 73
Siegfried Jäger 79
Kritische Diskursanalyse 79
Thematische Formation 80
Interdiskursive Ordnung 82
Flussmodell 85
Ereigniszentrierte Analyse 88
Analysestrategie 88
Analysepraxis 91
Martin Wengeler 97
Von der Sprach- zur Diskursgeschichte 99
Diskurssemantik 99
Topoi als Zugriffsobjekte auf Diskurse 103
Toposanalyse 104
Toposanalyse als Argumentationsanalyse 104
Argumentative und nicht-argumentative Topoi 107
Allgemeine und besondere Topoi 109
Historiografie von Argumentationsmustern 111
Analysestrategie 112
Analysepraxis 114
Zur Analytik medialer Diskurse 119
Mediale Konstitution 121
Topoi als Grundelemente 124
TEIL 2. MEDIEN UND KOMMUNIKATION 129
Vorbemerkung 131
Institutionalisierte Kommunikation 135
Massenmedien 135
Direkte und vermittelte Kommunikation 135
Massenkommunikation 137
Printmedien 139
Das Informativ 139
Informationsstruktur 141
Schrift als Medium 145
Prozessualisierte Kommunikation 151
Intermedialität 151
Transkribieren 154
Kommunikation als mediales Verfahren 154
Selektieren 157
Adressieren 159
Normalisieren 162
‚Normalismus‘ und Massenmedien 162
Performatives Normalisieren 166
Evidentes Normalisieren 167
Sozialisierte Kommunikation 171
Öffentlichkeit 172
Kommunikationsraum 172
Funktionszusammenhang 178
Öffentlicher Diskurs 181
Sprechen 182
Thematisieren 183
Meinen 195
Spezifizierte Kommunikation 201
Fernsehkritik 201
Kritik 202
Fernsehkritik in Printmedien 206
Skandal 211
Charakteristika des Skandals 211
Klatsch, Skandal, Moral Panic 217
TEIL 3. EIN MEDIENDISKURS: ZUR SKANDALISIERUNG VON PRIVATHEIT IN DER GESCHICHTE DES FERNSEHENS 223
Vorbemerkung 225
Privatheit im Fernsehen 229
Privatheit 230
‚Great dichotomy‘ 230
Privatheit und Soziokultur 232
Medialisierte Privatheit 234
Die Inszenierung des Privaten vs. das Private in der Inszenierung 235
Privatheit und Fernsehen 237
Methodisches Vorgehen 239
Korpusbildung 239
Recherche 240
Zusammenstellung 241
Auswertung 244
Erschließung 245
Transkonstruktion 247
Analyse 249
1960/1961: DIE SENDUNG DER LYSISTRATA 250
Ereignisbezug 250
Grenzsetzungen 251
Diskursivierung der Kritik – der zurückgewiesene Skandal 252
Wert des Privaten – paternalistischer Moralbegriff 254
Fernsehen und Öffentlichkeit – das überschaubare Medium 256
1970–1982: Von MILLIONENSPIEL zu ARENA: DIE NEUEN NACKTEN 258
Ereignisbezüge 258
Grenzsetzungen 262
Diskursivierung der Kritik – Zuschauer als Skandalmesser 268
Wert des Privaten – gesellschaftliche Konfliktlinie 273
Fernsehen und Öffentlichkeit – Kritik des Fernsehens als Kritik des Zuschauens 276
1986–1995: Von DONNERLIPPCHEN zu DAS WAHRE LEBEN 280
Ereignisbezüge 280
Grenzsetzungen 285
Diskursivierung der Kritik – zwischen Skandal und Moral Panic 293
Wert des Privaten – schleichende Adaption durch das Medium 301
Fernsehen und Öffentlichkeit – Verschwinden der Realität im Medium 307
1996–2000: Von HANS MEISER zu BIG BROTHER 314
Ereignisbezüge 314
Grenzsetzungen 315
Diskursivierung der Kritik – Inszenierung von Konflikten 319
Wert des Privaten – Adaption durch Medium und Kritik 327
Fernsehen und Öffentlichkeit – Verschwinden des Mediums in der Realität 333
Privatheit im Diskurs der Fernsehkritik 341
Resümee: Medien und Diskurs 353
ANHANG 367
Siglen 369
Abbildungen und Tabellen 371
Literatur 373
Sendungen und Artikel 395
Wortstämme 405

Erscheint lt. Verlag 16.6.2008
Reihe/Serie Kultur- und Medientheorie
Kultur- und Medientheorie
Kultur- und Medientheorie
Kultur- und Medientheorie
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 140 x 140 mm
Gewicht 575000 g
Themenwelt Kunst / Musik / Theater Film / TV
Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Medienwissenschaft
Sozialwissenschaften Politik / Verwaltung
Schlagworte Analoge Medien • Analogue Media • Bundesrepublik • Diskursanalyse • Fernsehen • media • media history • Media Studies • Medien • Mediengeschichte • Mediensoziologie • Medienwissenschaft • Öffentlichkeit • Privatheit • Sociology of Media • Television
ISBN-10 3-8394-0994-2 / 3839409942
ISBN-13 978-3-8394-0994-7 / 9783839409947
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