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Teufel, Tod und Trauer (eBook)

Der Satan im Johannesevangelium und seine Vorgeschichte
eBook Download: PDF
2015 | 1. Auflage
323 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-59367-8 (ISBN)

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Teufel, Tod und Trauer -  Florian Theobald
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Florian Theobald discusses the understanding of the devil in the gospel of John and deals firstly with the representation of the devil in the early Judaic and Christian periods. In the first part ('The history of the representation of the devil from its beginnings to the New Testament') particular attention is paid to the theory of Henry Ansgar Kelly that in the writings of the early Judaic period and of the New Testament, the devil is to be understood not as an adversary but as a functionary of the Divine Government. The work also shows that the role of the devil in the early Judaic and New Testament texts is not clearly defined. He can appear in the same text as both an officer and an adversary of God.The second, main part of the work ('The devil in the Gospel of John') is concerned with the devil's nature and workings and his fall and loss of power in John's Gospel. The author shows how the devil in the fourth gospel is thought of as an objective figure outside of man but at the same time is clearly linked with psychological effects. Three dimensions of his psychological workings are apparent: 1. A cognitive dimension: the devil influences man's consciousness through the power of the lie so that people perceive and judge from worldly standpoints; 2. An ethical dimension: through his cognitive workings, the devil produces in man inappropriate behaviour. People carry out the will of the devil in the belief that they are doing God's will; 3. An emotional dimension: John's devil produces hatred and aggression, fear of death and - in accordance with a common tradition from the early Judaic period - sadness.Thus, the devil in the fourth gospel can be active in the world, even after his fall: after his loss of power on the cosmic level which occurred in the hour of Jesus there is also a need for his power to be destroyed on an anthropological level. This is achieved through the Paraclete and allows the disciples to participate in Jesus' victory over the devil.

Dr. theol. Florian Theobald ist Studienrat am Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch.

Dr. theol. Florian Theobald ist Studienrat am Hannah-Arendt-Gymnasium in Haßloch.

Cover 1
Title Page 4
Copyright 5
Table of Contents 6
Body 12
Vorwort 12
I. Einleitung 14
II. Die Geschichte der Teufelsvorstellung von ihren Anfängen bis zum Neuen Testament 26
1. Die Wurzeln im Alten Testament 26
1.1 Satan im Alten Testament 27
1.1.1 Etymologie und Belegstellen 27
1.1.2 Satan: Diener Gottes und Kämpfer für die Einhaltung der göttlichen Rechts- und Weltordnung 28
1.2 Belial im Alten Testament 33
1.2.1 Etymologie und Belegstellen 33
1.2.2 Belial: Gegner der göttlichen Urordnung 34
1.3 Ergebnis: Pedanterie und Chaos als alttestamentliche Wurzeln der Teufelsvorstellung 35
2. Die Entwicklung in der testamentarischen Zwischenzeit 36
2.1 Der Sturz der Engel und Azaz’el im Buch der Wächter (ÄthHen 1–36) 36
2.2 Mastema im Jubiläenbuch, ein Fürst mit eigenem Willen 37
2.3 Belial in Qumran und den Testamenten der zwölf Patriarchen 41
2.3.1 Hodayot: Chaosmächte vollziehen Gottes Gericht 43
2.3.2 Kriegsregel: Das Los Belials gegen das Los Gottes 44
2.3.3 Sektenregel 48
2.3.3.1 Zweigeisterlehre 48
2.3.3.2 dxy und Los Belials 54
2.3.4 Die Damaskusschrift und die drei Netze Belials 56
2.3.5 Belial als Verursacher von Trauer im Midrasch zur Eschatologie 60
2.3.6 Beliar und die gottfeindlichen Tendenzen im Menschen (TestXII) 61
2.4 Der Neid des Teufels als Ursache des Todes (SapSal 2,23.f.) 65
2.5 Der Teufel und seine Hybris – wann entstand der Luzifermythos? 68
2.5.1 Satanssturz und Teufelsbild in der Vita Adae und der Apokalypse des Mose 69
2.5.1.1 Der Teufel und die Textkritik 70
2.5.1.2 Urzeitlicher Fall und auftragsloses Handeln des Teufels 72
2.5.1.3 Der Teufel und der böse Trieb 74
2.5.1.4 Der Teufel und die Herrlichkeit Adams 75
2.5.1.5 Die Ankündigung des endzeitlichen Teufelssturzes 75
2.5.1.6 Verwandlung und Betrug als Waffen teuflischen Handelns 76
2.5.2 Der Satanssturz im slavischen Henochbuch 78
2.6 Der Teufel in weiteren Schriften des frühen Judentums 81
2.6.1 Das Testament Hiobs: Satan genießt und fordert göttliche Verehrung auf Erden 81
2.6.2 Die Apokalypse Abrahams: Asasel als personifizierte Gottlosigkeit bevorzugt die Erde 83
2.6.3 Die Bilderreden (ÄthHen 37–71): Satan und seine Satane 85
2.7 Zusammenfassung und Zwischenergebnis 87
2.7.1 Der Teufel im frühen Judentum: Funktionär und Widersacher Gottes 87
2.7.2 Zentrale Aspekte der Entstehung und Weiterentwicklung der Teufelsvorstellung 88
3. Der Teufel bei Paulus und den Synoptikern 91
3.1 Der Teufel bei Paulus 91
3.1.1 Teufelsbelege und -bezeichnungen 91
3.1.2 Der Glaube der Gemeinde und die eschatologischen Heilsgüter des Paulus als Angriffsziele Satans (1Thess) 92
3.1.3 Irrlehrer als Handlanger Satans (Römer 16) 95
3.1.4 Satan in Gestalt eines Lichtengels (2Kor 11,13–15) 97
3.1.5 Satan als Verursacher von Trauer (2Kor 2,5–11) 100
3.1.6 Der Gott der Welt und die Orientierung am Irdischen (2Kor 4,4) 105
3.1.7 Satan als göttliches Züchtigungsinstrument (1Kor 5,5) 109
3.1.8 Der Engel Satans verhindert die Hybris (2Kor 12,7) 113
3.1.9 Der Versucher und die p...e.a (1Kor 7) 114
3.1.10 Zusammenfassung 116
3.2 Der Teufel in den synoptischen Evangelien 118
3.2.1.Markus 119
3.2.1.1 Das Markusevangelium – ein kosmischer Kampf? 119
3.2.1.2 Der markinische Satan als Versucher (Mk1,12.f.) 121
3.2.1.3 Die Exorzismen Jesu und der gebundene Satan (Mk 3,22–30) 123
3.2.1.4 Satan, als ein die Ausbreitung des Wortes verhindernder Faktor (Mk 4,13–20) 126
3.2.1.5 Petrus als menschlich denkender Satan (Mk 8,27–33) 128
3.2.2 Matthäus 131
3.2.2.1 Der Teufel als . pe...... und . p...... 131
3.2.2.2 Der Teufel als Waffe zur Diffamierung der Gegner 133
3.2.2.3 Weitere Aspekte des matthäischen Teufels 136
3.2.3 Lukas 137
3.2.3.1 Verbindung des Teufels mit Krankheit und Dämonen 137
3.2.3.2 Das Wirken des Versuchers im Rahmen der Passion Jesu 138
3.2.3.3 Satans Verhältnis zu Gott 142
3.3 Zusammenfassung und Zwischenergebnis 146
III. Der Teufel im Johannesevangelium 149
1. Teufelsbelege und -bezeichnungen 149
2. Wesen und Wirken des Teufels nach Joh 8 154
2.1 Sprachliche Probleme in Joh 8,44 155
2.2 Vorbemerkungen zum mörderischen und lügnerischen Wesen des Teufels 157
2.3 Kontext von Joh 8,44 162
2.4 Perikopenabgrenzung und Gliederung 164
2.5 Freiheit, Sünde und der Teufel 166
2.6 Die Sünde in Joh 8 170
2.7 Der Teufel und die Knechtschaft der Menschen 173
2.8 Der Teufel als Menschenmörder 176
2.9 Der Teufel als Lügner 178
2.10 Die Lüge des Teufels 181
2.11 Zwischenergebnis 188
3. Die Überwindung des Teufels 190
3.1 Der mythische Sieg über den Teufel und die ta.a.. Jesu 190
3.1.1 Die Ankündigung des Teufelssturzes (Joh 12,20–36) 191
3.1.1.1 Gliederung der Aussage in Joh 12,31.f. 193
3.1.1.2 Der traditionsgeschichtliche Hintergrund des Teufels­sturzes 195
3.1.1.3 Jesu ta.a.. als Todesangst? 199
3.1.1.4 Die Bedeutung der ta.a.. für das Verständnis der Stunde Jesu 202
3.1.1.5 Die ta.a.. Jesu als Werk des Teufels 205
3.1.1.6 Die Herrlichkeit Gottes und die teuflische Todesangst (Teil 1) 208
Exkurs 1: Der einzigartige Tod Jesu aus Liebe 211
Exkurs 2: Name Gottes im Johannesevangelium 213
3.1.2 Die ta.a.. Jesu und die Ausscheidung des Verräters (Joh 13) 217
3.1.2.1 Die Vorbereitung der Ausscheidung und das Herz des Judas 218
Exkurs 3: Judas als ein Teufel in Joh 6 220
3.1.2.2 Die ta.a.. Jesu in Joh 13,21: Prophetische Erregung oder Todesangst? 224
3.1.2.3 Die Herrlichkeit Gottes und die teuflische Todesangst (Teil 2) 227
3.1.3 Die weitere Konfrontation Jesu mit dem Satan im Rahmen der Passionsgeschichte (Joh 14,27–31 18,1–11)
3.1.3.1 Friede statt Angst (Joh 14,27–31) 230
3.1.3.2 Die Demonstration der Ohnmacht des Teufels (Joh 18,1–11) 233
3.1.4 Fazit 235
3.2 Das Ende der ..p. und die anthropologische Entmachtung des Teufels (Joh 16) 236
3.2.1 Der Teufel und die ..p. in der Tradition des frühen Juden- und Urchristentums 238
3.2.1.1 Der Begriff ..p. und seine Bedeutung 238
3.2.1.2 Die Verteufelung der ..p. 239
3.2.1.3 Der Teufel und die ..p. Adams und Evas 241
3.2.1.4 Die Tradition von der Entmachtung des Teufels und der Verwandlung der ..p. in .a.. 242
3.2.2 Die Tradition von der Entmachtung des Teufels und der Verwandlung der ..p. in .a.. im Johannesevangelium 256
3.2.2.1 Das Motiv der Trauer verursachenden Herrschaft des Teufels 256
3.2.2.2 Das Motiv der Umkehr der gegenwärtigen emotionalen Verhältnisse 260
3.2.2.3 Das Motiv der Umkehr der gegenwärtigen Herrschafts­verhältnisse 261
3.2.2.4 Das Motiv vom Gottesgericht über den Teufel 263
3.2.3 Der Zeitpunkt des Umschlags der Trauer in Freude? 263
3.2.4 Der vierte Parakletspruch 270
3.2.5 Der fünfte Parakletspruch 276
3.2.6 Fazit 280
IV. Auswertung 282
1. Spuren frühjüdisch-urchristlicher Teufelstradition im vierten Evangelium 282
2. Besonderheiten der johanneischen Teufelsvorstellung und ihre Deutung 285
V. Literaturverzeichnis 289
1. Quellen und Übersetzungen 289
2. Hilfsmittel 291
3. Sekundärliteratur 292
Stellenregister 308

Erscheint lt. Verlag 15.7.2015
Reihe/Serie Novum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments
Novum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments
Novum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments.
Zusatzinfo mit 3 Tab. und 2 Grafiken
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte Altes Testament • Dualismus • Frühjudentum • Johannesevangelium • Juden /Schrift • Neues Testament
ISBN-10 3-647-59367-2 / 3647593672
ISBN-13 978-3-647-59367-8 / 9783647593678
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