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Der Jurist in der industriellen Gesellschaft (eBook)

Ernst Forsthoff und seine Zeit

(Autor)

eBook Download: PDF
2011
571 Seiten
De Gruyter (Verlag)
978-3-05-005639-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Der Jurist in der industriellen Gesellschaft - Florian Meinel
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Ernst Forsthoff zählt zweifellos zu den bedeutendsten deutschen Juristen und Staatsdenkern des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Entdecker der 'Daseinsvorsorge' und als Theoretiker des Rechtsstaats. Aber über alles Dogmengeschichtliche hinaus bietet Forsthoffs Werk einen Schlüssel zur politischen Ideen- und Verfassungsgeschichte seiner Zeit. Florian Meinel unternimmt in seiner grundlegenden werkgeschichtlichen Untersuchung auf der Basis einer Fülle unbekannter Quellen eine systematische Rekonstruktion. Die Epochenschwelle zum 'Leistungsstaat' war für Forsthoff die Kehrseite der strukturellen Auflösung der bürgerlichen Distanz zwischen Individuum und Staat in der modernen industriellen Gesellschaft. Um diese Aufhebung der Subjektivität im Recht kreist sein gesamtes Werk. Forsthoffs Frage war die ungelöste Verfassungsfrage des 20. Jahrhunderts.

„Die umfangreiche, nicht ohne Grund bereits nach kurzer Zeit in zweiter Auflage vorgelegte Biografie, für die Florian Meinel erstmals ohne Vorbedingung den wissenschaftlichen Nachlass Ernst Forsthoffs auswerten durfte, gibt ein eindrucksvolles Bild über dessen Leben und Werk. [...] ein hoffnungsvolles Zeichen dafür, dass […] auch heute noch wie früher an deutschen Universitäten erstklassige, originär erarbeitete, die Wissenschaft voranbringende Doktorarbeiten entstehen.“ Herman Weber in: NvwZ 20 (2012), S. 1301f. „[…] Meinel [ist] seinem Gegenstand auf eine Weise gerecht geworden, wie das bisher noch nirgends zu lesen war. Wer sich für die Geistes- und Wissenschaftsgeschichte Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, müsste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs 'nur' von einem Juristen.“ Michael Stolleis in: Juristen Zeitung, 66 (2011) 22, S. 1111 "Man darf das Buch guten Gewissens als Standardwerk und bleibende Leistung bezeichnen." Hans-Christof Kraus in: Die öffentliche Verwaltung, 20 (2012), S. 809-812 „Insgesamt handelt es sich bei dem Band um einen großen Wurf. Ausgehend von Forsthoffs Biografie entwirft Florian Meinel ein weites Panorama der Fach- und Ideengeschichte des Öffentlichen Rechts von den 1920er bis zum Beginn der 1970er Jahre, das auf dem Gebiet der juristischen Zeitgeschichte seinesgleichen sucht. Auch in sprachlicher Hinsicht bewegt sich die Studie auf höchstem Niveau. Wer also über einen ‚lästigen Juristen‘ mehr erfahren will, dessen Werk die Brüche, Widersprüche sowie die ungemeine Dynamik des „Zeitalters der Extreme“ (Eric Hobsbawm) wie kaum ein anderes widerspiegelt, dem kann Florian Meinels Buch nur mit Nachdruck empfohlen werden.“ Frieder Günther in: Neue politische Literatur, 56 (2011) 3, S. 516f. „Florian Meinel ist eine glänzende intellektuelle Biographie gelungen. Sein „Forsthoff“ wird nicht nur mit allen Details des OEuvres, sondern auch mit seinem Netzwerk, seinen legendären Ebracher Seminaren, seinen Idealen und Obsessionen kritisch, aber nicht ohne Sympathie gezeichnet. Mit dieser Arbeit sollten die gängigen Schwarzweißbilder von Forsthoff endgültig verschwinden.“ Michael Stolleis in: Historische Zeitschrift, 294 (2012) 3, S. 824f. "Wenn Meinel seine Abhandlung nicht mit polemischen Attacken des Juristen schließt [...] sondern mit nachdenklichen Erinnerungen des späten Forsthoff, so spricht daraus gewiss auch Respekt des Doktoranden Meinel für den "in seiner Generation ... bedeutendste(n) Vertreter des öffentlichen Rechts in Deutschland". Vor allem aber wird in den fast elegischen Schlussakkorden Meinels noch einmal deutlich, wie ernst es dem Autor damit ist, Forsthoffs staats- und verwaltungsrechtlichen Auseinandersetzungen mit den Umbrüchen im 20. jahrhundert zu durchdringen und dabei auch Bedeutungsschichten unter der Oberfläche polemischer Tiraden des Rechtsprofessors freizulegen." Katja Gelinsky in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. Februar 2012, S. 34. "Wenn man diesem Buch einen Vorwurf machen will, so allenfalls den, dass es für eine Dissertation fast schon zu gut ist; [...] Es zeigt, was junge Wissenschaftler auch heute noch leisten können - wenn man sie nur lässt. [...] Ein Stück Wissenschaftsgeschichte des 20. Jahrhunderts, glänzend geschrieben und für den, der nur das geringste Interesse aufbringt für die Fragen, die dort behandelt werden, spannend wie ein Kriminalroman." Reinhard Zimmermann, Neue Juristische Wochenschrift, 3557 (2011) "Wer sich für die Geistes- und Wissenschaftsgeschichtee Deutschlands im 20. Jahrhundert interessiert, müsste dieses Buch studieren; denn es handelt keineswegs "nur" von einem Juristen." Michael Stolleis, JuristenZeitung, 22 (2011) "[...] eine eindringliche und überzeugende Charakterisierung eines der bedeutendsten deutschen Öffentlichkeitsrechtler des 20. Jahrhunderts [...]" Gerhard Köbler in: Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte, 129 (2012) 72 "Der Jurist Florian Meinel hat nun eine gewichtige und in jeder Hinsicht imponierende Werkdeutung dieses bedeutendsten Schülers von Carl Schmitt veröffentlicht." Jens Hacke, Süddeutsche Zeitung, 08.09.2011 "Insofern dürfen wir nach der Lektüre von Meinels einfühlsamem, gedankenreichem und bisweilen auch bedrückendem Buch, reich beschenkt, die Akte Forsthoff schließen. Nach diesem Buch ist zu Forsthoff alles gesagt." Oliver Lepsius, Die Verwaltung. Zeitschrift für Verwaltungsrecht und Verwaltungswissenschaften, Bd. 45, Heft 4 2012, S. 610-612.

Erscheint lt. Verlag 10.3.2015
Verlagsort Berlin/Boston
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte Neuzeit (bis 1918)
Recht / Steuern Öffentliches Recht
ISBN-10 3-05-005639-8 / 3050056398
ISBN-13 978-3-05-005639-5 / 9783050056395
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