Von Platon bis Fukuyama
Biologistische und zyklische Konzepte in der Geschichtsphilosophie der Antike und des Abendlandes
Seiten
2015
Peeters Publishers (Verlag)
978-90-429-3274-6 (ISBN)
Peeters Publishers (Verlag)
978-90-429-3274-6 (ISBN)
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Seit Herodot und Thukydides gilt die Annahme, daß die historischen
Strukturen der Vergangenheit früher oder später auch in Gegenwart und
Zukunft wiederkehren, als methodologische Grundlage allen echten
geschichtsphilosophischen Argumentierens und als ultimative
gesellschaftliche Selbstbegründung der historischen Disziplinen. Unter
den verschiedenen diesbezüglichen Denkschulen, welche sich in der Antike
und im Abenland herausgebildet haben, war die Vermutung, politische oder
kulturelle Einheiten könnten sich analog zum Lebenszyklus natürlicher
Körper verhalten und biologistische bzw. zyklische Etappen wie Geburt,
Wachstum, Reife, Alter und Tod bzw. Neubeginn erleben, ganz besonders
wirkmächtig und prägt auch heute noch unter dem Schlagwort vom "Aufstieg
und Niedergang" der großen Hochkulturen unser Verständnis von den
notwendigen Etappen einer jeden Zivilisation. Vorliegender Band
beinhaltet, neben einer breiten methodologischen Einführung in das
Thema, ausgewählte Beiträge zu zyklischen und biologistischen
Denkstrukturen in der Geschichtsphilosophie so unterschiedlicher Denker
wie Platon, Aristoteles, Polybios, Sallust, Vergil, Livius, Seneca,
Orosius, Simplikios, Proklos, Joachim von Fiore, Machiavelli, Vico,
Kant, Hegel, Spengler, Thomas Mann, Toynbee, Huntington und Fukuyama.
Strukturen der Vergangenheit früher oder später auch in Gegenwart und
Zukunft wiederkehren, als methodologische Grundlage allen echten
geschichtsphilosophischen Argumentierens und als ultimative
gesellschaftliche Selbstbegründung der historischen Disziplinen. Unter
den verschiedenen diesbezüglichen Denkschulen, welche sich in der Antike
und im Abenland herausgebildet haben, war die Vermutung, politische oder
kulturelle Einheiten könnten sich analog zum Lebenszyklus natürlicher
Körper verhalten und biologistische bzw. zyklische Etappen wie Geburt,
Wachstum, Reife, Alter und Tod bzw. Neubeginn erleben, ganz besonders
wirkmächtig und prägt auch heute noch unter dem Schlagwort vom "Aufstieg
und Niedergang" der großen Hochkulturen unser Verständnis von den
notwendigen Etappen einer jeden Zivilisation. Vorliegender Band
beinhaltet, neben einer breiten methodologischen Einführung in das
Thema, ausgewählte Beiträge zu zyklischen und biologistischen
Denkstrukturen in der Geschichtsphilosophie so unterschiedlicher Denker
wie Platon, Aristoteles, Polybios, Sallust, Vergil, Livius, Seneca,
Orosius, Simplikios, Proklos, Joachim von Fiore, Machiavelli, Vico,
Kant, Hegel, Spengler, Thomas Mann, Toynbee, Huntington und Fukuyama.
| Reihe/Serie | Collection Latomus ; Volume 349 |
|---|---|
| Verlagsort | Leuven |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Geschichtstheorie / Historik |
| ISBN-10 | 90-429-3274-0 / 9042932740 |
| ISBN-13 | 978-90-429-3274-6 / 9789042932746 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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