Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Christus interpres (eBook)

Die Einheit von Auslegung und Verkündigung in der Lukaserklärung des Ambrosius von Mailand

(Autor)

eBook Download: PDF
1994 | 1., Reprint 2013
488 Seiten
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-088315-2 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Christus interpres - Thomas Graumann
Systemvoraussetzungen
199,95 inkl. MwSt
(CHF 195,35)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen

Die Reihe Patristische Texte und Studien publiziert seit 1963 Forschungsergebnisse, die durch die Patristische Kommission, heute ein Gemeinschaftsunternehmen aller deutschen Akademien der Wissenschaften, koordiniert werden. In ihr erscheinen Editionen, Kommentare und Monographien zu den Schriften und Lehren der Kirchenväter.

Since 1963 the seriesPatristische Texte und Studienhas been publishing research findings coordinated by the Patristics Commission, which today is a joint venture of all the German Academies. The series is presenting editions, commentaries and monographs on the writings and teachings of the Church Fathers.

Vorwort 5
Einführung 13
1. Die Ambrosianische Schriftauslegung in der Forschung 13
2. Die Problemstellung einer hermeneutischen Grundlegung der Exegese 19
3. Die Expositio Evaiigelii secundum Lucam. Form und literarischer Charakter 28
I. Grundlagen der Evangeliumsauslegung 41
1. Das Lukasevangelium als exegetische Aufgabe. Das Ambrosianische Proömium 41
2. Wahrheit und Wesen des Evangeliums. Der lukanische Prolog (I, 1-14) 59
2.1. Die Lukas-Homilien des Origenes als Vorlage 59
2.2. Das wahre und die falschen Evangelien (I,1-4) 64
2.3. Die Erkenntnis des „Wortes“ und das eigene Handeln (I, 5-9) 79
Exkurs 1: Die Ethik des Hörens. Maria und Martha (VII, 85f.) 94
2.4. Das Wollen des Evangelisten und die Wirkung der göttlichen Gnade (I, 10-11) 97
2.5. Das Verhältnis des Adressaten zum Evangelium (I, 12-14) 101
Zwischenzusammenfassung 105
II. Anwendung und Ausgestaltung der Auslegungsgrundsätze in der lukanischen Vorgeschichte 109
1. Die Ankündigung des Täufers als Begegnung mit der Christusbotschaft 109
1.1. Die Rückbindung der Christusbotschaft an das Alte Testament durch Johannes den Täufer (I, 15-21) 110
1.2. Die Erscheinung des Engels als Paradigma der gnadenhaften Zuwendung Gottes (I,22-28) 116
1.3. Gnadenfülle und Klarheit der Engelbotschaft (I,29-38) 124
1.4. Zacharias’ Bestrafung: Glauben und Reden als geforderte Antwort (I,39-42) 134
1.5. Elisabet als ethisches Beispiel und Vorbild im Glauben (I,43-46) 142
2. Marias Begegnung mit der Christusbotschaft 144
2.1. Jungfräulichkeit und Verlöbnis Marias in heilsgeschichtlicher Erklärungsperspektive 146
2.2. Maria als Modell für Glauben und Gehorsam gegenüber der Christusbotschaft 151
2.3. Die Wirkungen des ankommenden Christus (II, 19-35) 157
3. Zeugen und Zeugnisse für die Glaubwürdigkeit der Inkarnation: fidem adstruere (II, 36-66) 164
III. Zusammenfassung und Ausblick 173
1. Die thematischen und methodischen Schwerpunkte in Ambrosius’ Exegese der lukanischen Vorgeschichte 173
2. Ambrosius als Bearbeiter der Lukas-Homilien des Origenes 178
3. Ausblick und weitere Aufgabenstellung 183
IV. Christus interpres. Die gedankliche Mitte und das strukturgebende Prinzip der Exegese 187
1. Die Abgrenzung von den Prinzipien häretischen Denkens: Füchse und Wölfe (VII, 22-66) 187
1.1. Struktur und ursprüngliche Adressaten der Textstelle 188
1.2. Simplicitas mentis: Geistiger Gehorsam als Forderung an den Menschen (VII, 22-28) 192
1.3. Die falsche Geistesverfassung des Häretikers (VII, 28-43) 198
1.4. Das verfehlte Reden der Häretiker (VII, 44-53) 205
1.5. Erste Hinweise zur kirchlichen Predigt 223
Exkurs 2: Sprache als Konstituens des humanum im rhetorischen Bildungsideal 226
2. Christus-Bindung als Kriterium und Form kirchlicher Verkündigung 229
2.1. Einzug in Jerusalem und Tempelreinigung (IX, 1-22) 229
2.2. Die Brotvermehrung (VI, 63-92) 234
3. „Christliche Beredsamkeit“: Das Selbstverständnis der Ambrosianischen Exegese 236
3.1. Tractatus als Sprach- und Denkform der Exegese 236
3.2. Der rhetorische ductus der Ambrosianischen Exegese (III, 50) 242
Exkurs 3: Lehren aus dem Hören. Der Bischof als Exeget und Prediger (Off. 1, 1-22) 249
Exkurs 4: Ambrosius als Mystagoge? 256
V. Die Christus-Hermeneutik: „Christus“ als Prinzip wahrer Exegese 267
1. „Christus“ als inhaltliche Nonn der Auslegung 268
2. Auslegung als Grundform theologischen Erkennens 273
3. Die gnadenhafte Wirksamkeit des Wortes im Verstehen 274
4. Autorität und Gehorsam 279
5. Die Predigt als Weitergabe der Cliristusbotschaft 280
6. Christus interpres als methodische Anleitung zur Auslegung 283
7. Christus interpres als theologische Entscheidung 284
VI. Die geschichdiche Entfaltung der Wahrheit Christi im Konzept der Verkündigung: Das Petrusbekenntnis (VI, 93-109) 289
1. Der Ort des Petrusbekenntnisses in der Lukaserklärung 290
2. Die Inhalte des Christusbekenntnisses 291
3. Die Bedingungen der Christus-Predigt 295
4. Das Kreuz als Schlüssel der Christusverkündigung 300
VII. Christi Wirken: Die christologische Fundierung der Exegese und die exegetische Erkenntnis Christi 305
1. Christi Versuchung: Der heilsgeschichtliche Deutungshorizont für Christi Wirken 307
1.1 Das Proömium: Der Weg der Kommentierung (IV, 1-3) 307
1.2. Die Verfallenheit des Menschen und der Rückweg in Christus (IV, 4-14) 310
1.3. Die Versuchung: „Anfang“ des Heilshandelns Christi und Paradigma christlicher Existenz (IV, 15-42) 319
2. Der alttestamentliche Rückbezug des Heilshandelns: Jesu Predigt in Nazareth (IV, 43-56) 327
3. Universalität und innere Ordnung des Heilshandelns: Erste Heilungen (IV, 57-67) 333
4. Die kirchliche Fortführung des Heilshandelns: Der Fischfang des Petrus (IV, 68-79) 338
5. Heil als Heilung: Exemplarische Auslegungsmuster (V,1-VI,64*) 342
6. Zusammenfassung 355
VIII. Christi Gleichnisrede: Die bildhafte Darstellung und Deutung des Heilswirkens 361
1. Das Gleichnis als Darstellung der Heilsgeschichte: Der barmherzige Samariter 365
1.1. Traditionelle Auslegungen 365
1.2. Ambrosius’ Auslegung (VII, 69-84) 366
2. Kirche und Syngoge: Das Gleichnis vom Feigenbaum (VII, 160-72) 374
2.1. Der Feigenbaum als heilsgeschichtliche Chiffre 374
2.2. Christi Kommen zum Feigenbaum 380
2.3. Diskussion abweichender Auslegungen 282
2.4. Die wechselseitige Interpretation von Gleichnis und Sabbatheilung 385
3. Christus und der Glaube: Das Gleichnis vom Senfkorn (VII, 176-86) 388
4. Die verwandelnde Wirkung Christi am Gläubigen: Das Gleichnis vom Sauerteig (VII, 187-194) 396
4.1. Der Ansatz der Erklärung bei Christus 396
4.2. Grundsätze der exegetischen Sinnfindung: Der Turmbau 398
4.3. Ambrosius’ Auslegung der Durchsäuerung 400
5. Die Widerspiegelung der Heilsgeschichte im Bußgeschehen: Der verlorene Sohn (VII, 207-43) 403
5.1. Der innere Zusammenhang der Gleichnisse vom verlorenen Schaf, Drachme und Sohn 404
5.2. Die Einzelauslegung des Gleichnisses vom verlorenen Sohn 409
6. Zusammenfassung: Charakteristika der Gleichnisauslegung 420
IX. Die Ambrosianische Predigt als auslegende Nachgestaltung des Evangeliums 429
Rückblick und Ausblick 439
Literatur- und Abkürzungsverzeichnis 451
1. Ambrosius 451
2. Sekundärliteratur 453
3. Hilfsmittel 461
Register 463

Erscheint lt. Verlag 10.6.2013
Reihe/Serie ISSN
ISSN
Patristische Texte und Studien
Patristische Texte und Studien
Verlagsort Berlin/Boston
Sprache deutsch
Themenwelt Geschichte Teilgebiete der Geschichte Religionsgeschichte
Religion / Theologie Christentum Kirchengeschichte
Schlagworte Ambrosius <Mediolanensis>: Expositio evangelii secundum Lucam
ISBN-10 3-11-088315-5 / 3110883155
ISBN-13 978-3-11-088315-2 / 9783110883152
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
PDFPDF (Wasserzeichen)
Größe: 16,4 MB

DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasser­zeichen und ist damit für Sie persona­lisiert. Bei einer missbräuch­lichen Weiter­gabe des eBooks an Dritte ist eine Rück­ver­folgung an die Quelle möglich.

Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seiten­layout eignet sich die PDF besonders für Fach­bücher mit Spalten, Tabellen und Abbild­ungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten ange­zeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smart­phone, eReader) nur einge­schränkt geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.

Zusätzliches Feature: Online Lesen
Dieses eBook können Sie zusätzlich zum Download auch online im Webbrowser lesen.

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.