Diaspora als Wüstenzeit
Übersetzungswissenschaftliche und theologische Aspekte des griechischen Numeribuches
Seiten
2015
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-042502-4 (ISBN)
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-042502-4 (ISBN)
In der Reihe Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft (BZAW) erscheinen Arbeiten zu sämtlichen Gebieten der alttestamentlichen Wissenschaft. Im Zentrum steht die Hebräische Bibel, ihr Vor- und Nachleben im antiken Judentum sowie ihre vielfache Verzweigung in die benachbarten Kulturen der altorientalischen und hellenistisch-römischen Welt.
Von den Erkenntnissen der modernen Übersetzungswissenschaft wird in der Septuagintaforschung bisher nur wenig Gebrauch gemacht. Um diesem Desiderat zu begegnen, wendet die vorliegende Studie die Skopostheorie (Reiß und Vermehr, 1984), die einen funktionalen Ansatz darstellt, auf das griechische Numeribuch an. Durch eine retrospektive Anwendung der ursprünglich präskriptiv formulierten Theorie lassen sich Rückschlüsse auf den „Sitz im Leben“ der Übersetzung und auf die theologische Tendenz des Übersetzers ziehen. Das griechische Numeribuch präsentiert sich als ein Dokument der alexandrinischen Diaspora, dessen Skopos in einem Spannungsfeld zwischen Historisierung und Aktualisierung, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Ideal und Wirklichkeit liegt. Damit demonstriert die Studie die Anwendbarkeit der Skopostheorie auf die Schriften der Septuaginta.
Von den Erkenntnissen der modernen Übersetzungswissenschaft wird in der Septuagintaforschung bisher nur wenig Gebrauch gemacht. Um diesem Desiderat zu begegnen, wendet die vorliegende Studie die Skopostheorie (Reiß und Vermehr, 1984), die einen funktionalen Ansatz darstellt, auf das griechische Numeribuch an. Durch eine retrospektive Anwendung der ursprünglich präskriptiv formulierten Theorie lassen sich Rückschlüsse auf den „Sitz im Leben“ der Übersetzung und auf die theologische Tendenz des Übersetzers ziehen. Das griechische Numeribuch präsentiert sich als ein Dokument der alexandrinischen Diaspora, dessen Skopos in einem Spannungsfeld zwischen Historisierung und Aktualisierung, zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Ideal und Wirklichkeit liegt. Damit demonstriert die Studie die Anwendbarkeit der Skopostheorie auf die Schriften der Septuaginta.
Carsten Ziegert, Association SIL, N'Djaména, Tschad.
| Erscheint lt. Verlag | 16.2.2015 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft ; 480 |
| Zusatzinfo | 12 b/w tbl. |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 629 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Bibelausgaben / Bibelkommentare |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Sprachwissenschaft | |
| Schlagworte | Numbers • Numeri • Septuagint • Septuaginta • Septuagint; Numbers; translation theory; Skopos theory • Skopostheorie • Skopos theory • Translation theory • Übersetzung • Übersetzung 138616 • Übersetzungswissenschaft |
| ISBN-10 | 3-11-042502-5 / 3110425025 |
| ISBN-13 | 978-3-11-042502-4 / 9783110425024 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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