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Biografie und Lebenswelt (eBook)

Perspektiven einer Kritischen Sozialen Arbeit
eBook Download: PDF
2014 | 2015
VIII, 226 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-658-03835-9 (ISBN)

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Biografie und Lebenswelt -
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Biografie und Lebenswelt gelten als zentrale Fachbegriffe innerhalb der Sozialen Arbeit, die gleichermaßen für Theorie, Praxis und Forschung bedeutsam sind. In theoretischer und empirischer Weise werden in dem Sammelband die theoretischen Zugänge zu Biografie und Lebenswelt in unterschiedlichen Positionierungen hinsichtlich ihres Potentials für eine Kritische Soziale Arbeit diskutiert und aufgeschlossen. Weitere Fragen in diesem Spektrum lauten: In welcher Weise haben unterschiedliche und möglicherweise auch konkurrierende Perspektiven auf Lebenswelt und Biografie (oftmals unreflektiert) Einfluss auf die Rekonstruktion sozialer Wirklichkeiten? Wie kann Forschung - als ein machtvoller intersubjektiver Prozess - betrachtet werden - und wie können hierbei auch die selbsterzeugten Blindstellen Sozialer Arbeit in den Fokus genommen werden?



Dr. phil. Margret Dörr ist Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit der Katholischen Hochschule Mainz.

Dr. rer.soc. Cornelia Füssenhäuser ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain Wiesbaden.

Dr. phil. Heidrun Schulze ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain Wiesbaden.

Dr. phil. Margret Dörr ist Professorin am Fachbereich Soziale Arbeit der Katholischen Hochschule Mainz.Dr. rer.soc. Cornelia Füssenhäuser ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain Wiesbaden.Dr. phil. Heidrun Schulze ist Professorin am Fachbereich Sozialwesen der Hochschule RheinMain Wiesbaden.

Inhaltsverzeichnis 6
Autorenverzeichnis 8
Kapitel 1 10
Einleitung 10
1 Anmerkungen zum Konzept „Biographie“ 11
1.1 Professionelle als Co-Erzähler_innen von Biographien 13
1.2 Forscher_innen und Praktiker_innen als Dialogpartner_innen 15
2 Anmerkungen zum Konzept der Alltags- und Lebensweltorientierung 17
2.1 Alltag: Begriffs- und theoriegeschichtliche Erinnerungen 18
2.2 Zentrale Begriffe 21
3 Zu den einzelnen Beiträgen 23
4 Theoretische Perspektiven einer biographie- und lebensweltorientierten Sozialen Arbeit 23
5 Perspektiven einer biographie- und lebensweltorientierten Forschung für eine Kritische Soziale Arbeit 25
6 Einblicke in biographie- und lebensweltorientierte Forschung und Praxis 26
Literatur 28
Teil I 31
Theoretische Perspektiven einerbiographie- und lebensweltorientiertenSozialen Arbeit 31
Kapitel 2 32
Von der Widerspenstigkeit im alltäglich gelebten Leben zur widerständigen Aktion im öffentlichen Raum? Zum kritisch-utopischen Potential einer alltags- und Lebensweltorientierung 32
1 Auftakt I: Eine Theoretikerin mischt sich praktisch ein …1 32
2 Auftakt II: Praktiken im gelebten Alltag der Kritik 34
3 Der Eigensinn der Subjekte und das alltäglich gelebte Leben 35
4 Ein Schritt zur Seite: ‚Das Subjekt‘ zwischen unterschiedlichen kritisch-theoretischen Bezügen 37
5 Freilegung des Kritisch-Utopischen im Alltäglichen? 40
Literatur 43
Kapitel 3 46
Lebenswelt als Dimension von Forschung und Praxis einer Kritischen Sozialen Arbeit 46
1 Ausgangsthese 46
2 Die unterschiedlichen Wurzeln des Lebensweltbegriffs bei Husserl und Schütz und ihre Synthese durch Habermas 47
3 Ansätze, um den Lebensweltbegriff „vom Kopf […] auf die Füße“ (Engels 1984, S. 293) zu stellen 49
4 Ein dialektisch materialistischer Begriff von Lebenswelt und seine Implikationen für Forschung und Praxis Kritischer Sozialer Arbeit 52
Literatur 57
Kapitel 4 60
Lebensweltorientierte und organisationssoziologische Perspektiven auf Organisation(en) als Beitrag einer kritischen Sozialen Arbeit 60
1 Einführung 60
2 Das Konzept der Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit 62
3 Zum sozialwissenschaftlichen Begriff der Organisation 64
4 Zur Steuerbarkeit von Organisationen der Sozialen Arbeit 66
5 Organisationen in der Sozialen Arbeit aus der Perspektive einer kritischen Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit 68
Literatur 72
Kapitel 5 76
Selbst-Bildung zwischen alltäglicher Lebensführung und biografischem Sinn-Entwurf 76
1 Vorbemerkungen 76
2 Bildung und Leiblichkeit: Selbst-Bildung als emanzipatorische Sinnlichkeit 77
3 Lebensbewältigung im Spannungsfeld zwischen verallgemeinerter und restriktiver Handlungsfähigkeit 80
3.1 Psychosoziale Konflikte und ihre Bewältigungsformen: Psychodynamische Verarbeitung vs. Abwehr 80
4 Bildung und Biografie: Sinn-Bildung 85
4.1 Alltägliche Lebensführung im Spannungsfeld zwischen Alltagsroutine und dem „eigentlichen Leben“ 85
4.2 Existentielle Bildung: Die Suche nach dem Sinn des Menschseins und des eigenen Lebens 87
Literatur 89
Teil II 91
Perspektiven einer biographie- undlebensweltorientierten Forschung für eineKritische Soziale Arbeit 91
Kapitel 6 92
Potenziale eines alltags- und lebensweltorientierten Forschens als Beitrag für ‚das Projekt einer kritischen Sozialen Arbeit‘ 92
1 Das kritische Potenzial der Alltagsorientierung 93
1.1 Kritisches Alltagsverständnis – alltagstheoretische Kritik 93
2 Alltag als ein Ort des kollektiven Realitätsverlustes – Das kritische Potenzial feministischer Forschung für die Alltagsorientierung 97
3 Konfliktorientierung in ihrer Relevanz für eine kritische Perspektiventwicklung einer ‚Lebensweltorientierten Sozialen Arbeit‘ 99
4 Zur Notwendigkeit eines ‚kritischen Adressaten_innenverständnisses‘ für ein lebensweltorientiertes Forschen 102
5 Perspektiven für ‚das Projekt einer kritischen Sozialen Arbeit’ 103
Literatur 106
Kapitel 7 110
Lebenswelt und biographische Bewegungen – Überlegungen zu zwei Schlüsselkategorien der Biographieforschung 110
1 Biographie 110
1.1 Biographie als Bewegung und Aufgabe 110
1.2 Das Problem der Abstraktion und Lebensferne biographischer Analysen 112
2 Lebenswelten 114
2.1 Biographische Landkarten 114
2.2 Begriff der Lebenswelt 115
2.3 Offenheit, Vielgestaltigkeit, Vielfalt und Vielzahl der Lebenswelten 116
2.4 Zweiseitigkeit der Lebenswelten 119
3 Biographische Bewegungen 120
3.1 Struktur und Charakter des biographischen Prozesses 120
3.2 Biographische Bewegungen 122
4 Schlussbemerkung: Biographieforschung und Soziale Arbeit 124
Literatur 125
Kapitel 8 127
Über einige Bedingungen von biographischer Forschung als widerständiger Praktik 127
1 Das narrativ-biographische Interview zwischen Geständniszwang und möglichem Ort der Diskreditierungsabwehr 130
2 Biographische Erzählungen als Bestandteil von und Positionierung zu hegemonialen (Problem-)Diskursen 133
3 Biographieforschung als Aufdeckung von Konflikten und Ort der Konstitutierung von Konfliktsubjekten 137
4 Reflexive Biographieforschung oder episodenorientierte Alltagsforschung? 140
Literatur 140
Kapitel 9 144
Zur Relevanz biographischer Neukonzeptualisierungen. Theoretische Perspektiven zu empirischen Ergebnissen aus einer Studie zu den „Konstruktionen des Sterbens“ 144
1 Einleitung 144
2 Biographische Selbstpräsentationen sterbender Menschen 147
2.1 Fallbeispiel Frank Odenthal 149
3 Biographie zwischen biographischer Strukturiertheit und biographischer Neukonzeptualisierung 154
4 Soziale Arbeit 156
Literatur 158
Teil III 160
Einblicke in biographie- und lebensweltorientierte Forschung und Praxis 160
Kapitel 10 161
Was mich bewegt und doch zusammenhält. Biografische Notizen zum postmodernen Körperselbst 161
1 Eintritt 161
2 Übersetzung: Luisa und Ruth machen sich ihren Reim 163
3 Übergang I 166
4 Vermittlung: Selma und Erika fassen das heiße Eisen an 167
5 Übergang II 170
6 Vernähung: Jennifer ist es kalt ums Herz 171
7 Schlusssequenz 174
Literatur 175
Kapitel 11 177
Ist das Bildung? Eine anerkennungstheoretische Perspektive auf Bildung und Benachteiligung im Kontext Kritischer Sozialer Arbeit 177
1 Einleitung: Problematisierung des Benachteiligungsdiskurses im Bildungsbereich 177
2 Eine kritische Reflexion der Kategorie „benachteiligte (männliche) Jugendliche“ 179
2.1 Die Initiierung der Forschungssituation 180
2.2 Die Wahl der Erhebungs- und Auswertungsmethoden 180
2.3 Die theoriegeleitete kritische Reflexion 180
3 Adoleszente Bildungsprozesse im Kontext sozialer Ungleichheit 181
4 Das Problem der Anerkennbarkeit von Bildungsprozessen – Zwei Beispiele 185
5 Implikationen für eine kritische Soziale (Bildungs -)Arbeit 189
Literatur 190
Kapitel 12 193
„Warum erklären die mir dann etwas über mein Leben, wenn sie es nicht leben’?“ 193
1 Einleitung: „Man wird immer nur als Problem angesehen!“ 193
2 „[…] damit ich wenigstens weiß, wovon ich da rede!“ – methodische Modifikationen 195
2.1 Wer spricht für wen? 195
2.2 Von wo aus wird gesprochen? 196
2.3 Welche Sprache wird gesprochen? 197
3 Formen der Beteiligung und Partizipationsmöglichkeiten 199
3.1 Biografische Dimension 199
3.2 Lebensweltliche Dimension 202
3.3 Gewaltvolle Strukturen auf der Ebene sozialer Strukturen 203
3.4 Ebene der symbolischen Repräsentationen und der Identitätskonstruktionen 206
4 Conclusio 208
Literatur 209
Kapitel 13 211
Sozialreportage als Methode der sozialraumbezogenen Tiefenhermeneutik – am Beispiel städtischer Grafittikulturen 211
1 Zur Begründung der Sozialreportage als einer Methode der kritisch-konstruktiven Tiefenhermeneutik 212
2 Exemplarische Sozialreportage: Graffitis als Medien der symbolischen Sozialraumaneignung von Jugendlichen 216
2.1 Jugendkulturelle Präsenz und staatlicher Ordnungswille: Kommunalpolitische Machtkonflikte 217
2.2 Graffitis als öffentliche und halb-öffentliche jugendkulturelle Aneignungs- und Ausdrucksmedien 219
2.3 Graffitis gestalten will gelernt sein 220
2.4 Graffitis im öffentlichen Raum: Zwischen Selbstverständlichkeit und sozialen und politischen Machtkonflikten 221
Literatur 226

Erscheint lt. Verlag 5.11.2014
Reihe/Serie Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit
Perspektiven kritischer Sozialer Arbeit
Zusatzinfo VIII, 226 S. 5 Abb.
Verlagsort Wiesbaden
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften
Sozialwissenschaften Pädagogik Sozialpädagogik
Schlagworte Jugendhilfe • Lebensführung • Soziale Sinnwelten • Sozialraum
ISBN-10 3-658-03835-7 / 3658038357
ISBN-13 978-3-658-03835-9 / 9783658038359
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