Die geschichliche Literatur über die römische Kaiserzeit bis Theodesius I (eBook)
908 Seiten
Edition Ruprecht (Verlag)
978-3-89744-007-4 (ISBN)
Aus dem Vorwort: Darzustellen, wie die uns vorliegende schriftlche Überlieferung über die römische Kaisergeschichte sich gebildet hat, und welcher Wert ihr demnach beigemessen werden muss, ist der Zweck dieses Buches.
Vorrede 5
Inhaltsübersicht 8
Erstes Buch. Das Publikum und die Geschichte der Vergangenheit. 13
Erstes Kapitel. Die Geschichte in der Jugendbildung 15
Der Unterricht des jungen Römers im allgemeinen 15
Emporkommen der Rhetorenschule 16
das Sachliche wird verdrängt, die allgemeine Bildung verflacht 17
das Declamare 18
Kenntnis des Griechischen 18
Die zweite Sophistik dringt in Rom ein 19
gewinnt das Übergewicht über die lat. Rhetorik 21
Die Geschichte bei den Römern keine selbständige Wissenschaft 22
wie die Geschichtschreibung ein Opus oratorium, so tritt auch ihr Inhalt in den Dienst der Rhetorik 22
gleich den Erfindungen der Dichter u. der Mythologie 24
Auflösung der Geschichte in Exempla 26
Valerius Maximus 27
Richtung der Rhetorik auf Variation der üblichen Themen 28
des ält. Seneca Controuersiae u. Suasoriae 29
Quintilians Deklamationen 30
daher Einengung des Kreises der geschichtlichen Kenntnisse in der Schule 31
und willkürliche Verdrehung und Fälschung der Überlieferung 33
bis endlich die Deklamationen sich von der Historia lösten 35
Die Schulhistorien der Griechen u. Römer 36
die typischen Figuren u. Beispiele 40
Geringe Berücksichtigung der Kaisergeschichte 43
infolge der Abkehr der Schule von der Wirklichkeit 44
Sinn für Wahrheit getrübt 48
Deklamationen gegen Tyrannen 50
Verstaatlichung der Rhetorenschule 53
Die Sophistik am kaiserlichen Hofe 55
Flavius Philostratus 57
Nachblüte der römischen Rhetorik seit Diocletian 58
besonders in Gallien 60
Kenntnis der röm. Geschichte bei dem Griechen Themistios 62
bei Ausonius 63
Zweites Kapitel. Das geschichtliche Interesse des Publikums 66
Die lebendige Traditon schwindet mit den sie tragenden adeligen Geschlechtern 66
Das Zuströmen von Provinzilaen nach Rom 67
Kenntnis der röm. geschichte bei den Eingewanderten von aussen vermittelt 72
weniger durch das Lesen von Geschichtswerken 73
als durch die Rhetorenschule 75
Das allgemeine Interesse besonders kriegerischen Ereignissen zugewandt 76
dem j. Cato 77
Geschichtliche Kenntnisse der Dichter 79
(Bearbeitung von Stoffen aus der römischen Geschichte 84
der Schöngeister Seneca 89
u. des j. Plinius 89
der Kaiser 92
Augustus 93
Begrünstigung des Livius 96
Diocletian u. Constantin 107
Rückschluß von dem Interesse der Kaiser auf das des Publikums 113
das für die Kaisergeschichte von ihnen nicht angeregt, daher auch die Kenntnis auf die Namen einzelner beschränkt 115
das Gedächtnis matt 118
Drittes Kapitel. Die antiquarischen Studien und die Curiositas 120
Anfänge wissenschaftlichen Lebens in Rom 120
Varro u. s. w. 121
Die Litteratur der gelehrten Freigelassenen 122
Teilung des Arbeitsgebiets 124
antiquarische Studien des Fenestella 125
Asconius 126
Im Publikum richtung auf Vielwisserei 128
encyklopädische Litteratur 130
C. Plinius 130
Sueton 134
Gellius 137
Einfluss auf die Geschichtschreibung 141
Granius Licinianus 141
Die Antiquare Athenaios 143
Censorinus 144
Solinus 145
Ampelius 146
Nonius 147
Die Philologie der Symmachi u. Nicomachi (relegere u. emendare) 148
Macrobius 153
Martianus Capella 156
Eindringen von Unredlichkeit 157
Die griechischen Wunderbücher 161
Die Antiquare u. die Biographen durch die Rhetorik zu Unredlichkeit verführt 162
Erdichtung von Citaten bei den Griechen 163
(Ptolemaios Chennos 164
u. bei den Römern 165
Die Schwindelbücher des Dictys 166
Dares 167
u. des Julius Valerius 168
Zweites Buch. Die zeitgenössischen Aufzeichnungen und geschichtlichen Denkmäler 171
Einleitung 173
Erstes Kapitel. Die Litteratur der Flugschriften 175
Anfänge 175
Die Pompejaner u. Cäsarianer 176
(die Laudationes Catonis) 177
Antonius 181
(Brutus u. Porcia) 183
Octavian 185
Die Zeit des Tiberius u. s. w. 187
Senecas Apokolokyntosis 188
Nero 191
Vespasian 193
die Tendenztragödie 193
(die Octauia) 195
Domitian, Nerva, Trajan 196
die Exitus illustrium uirorum 196
(des Tacitus Agricola) 199
Neuer Aufschwung im 4. Jahrh. 201
Julian 202
u. seine Caesares 203
De mortibus persecutorum 208
Zweites Kapitel. Die vom Hof unabhängigen Denkwürdigkeiten 213
Commentarii 213
Agrippa u. Mäcenas 214
Die Memoiren der Feldherrn unter Nero (Corbulo) 214
Drittes Kapitel. Die Acta senatus und die Acta urbis 217
Acta 217
Protokollieren der Senatsverhandlungen 218
Redaktion u. Verwahrung der Niederschriften 220
An die Stelle öffentlicher Bekanntmachungen u. Korrespondenzen treten die Acta urbis 222
ihr (offiziöser) Charakter 224
Inhalt 226
Glaubwürdigkeit u. Benutzung 228
Viertes Kapitel. Die geschichtlichen Denkmäler 230
Erster Abschnitt: Die Urkunden 230
a) Die Urkunden auf Erz u. Stein. 230
Sammlung u. Aufbewahrung, auf dem Kapitol u. in der Stadt 230
b) Die geschriebenen Urkunden in Archiven u. Bibliotheken 235
Zweck der Archive (Rechtsgültigkeit) 235
Reichsarchiv 236
Verwaltung 236
Einrichtung eines klassischen Archivs 237
Inhalt 240
Verwaltung 243
Art der Aufbewahrung 244
Geschäftsjournale 246
Registranden 247
Benutzung 248
Glaubwürdigkeit 249
Archive außerhalb Roms 252
Bibliothken in Rom 252
(Verwaltung) 253
u. außerhalb 255
c) Die Urkunden in der historischen Litteratur, bei Thukydides 256
bei Sallust, Livius, Tacitus 257
Polybios, Josephus 257
den nichtrhetorischen Histrikern 259
Fälschungen 260
Wissenschaftliches Interesse für Urkunden 263
Sammlungen 265
Genauigkeit in der Wiedergabe 267
Zweiter Abschnitt: Münzen u. Monumente 269
Familienmünzen Denkmünzen 269
Kaiserliche Prägung 271
Porträtbüsten u. Statuen 273
durch Kaiser errichtet 275
Elogia 276
Ehrensäulen 278
Triumphbogen 280
Malerei 281
Glaubwürdigkeit dieser Darstellung 282
Drittes Buch. Die höfische Überlieferung 285
Erstes Kapitel. Die Vorbedingungen für die Verbreitung 287
Sorge für die Überlieferung als Pflicht der Kaiser angesehn 287
unterstützt durch den allgemeinen Servilismus 288
zunehmend unter den Dichtern bis Domitian 289
unter den Frontonianern u. den Sophisten 294
die Lobreden auf die kaiser gelehrt u. allgemein 294
Ungünstige Meinung über die Wahrheit der Überlieferung 296
Mißtrauen 298
Gleichgültigkeit gegen die Zeitgeschichte 300
außer gegen Anekdoten 301
(Nachrichten über den Tod der Kaiser) 303
Unabhängige ziehen sich von der Zeitgeschichte zurück 305
Zweites Kapitel. Die Richtungen in der höfischen Beeinflussung der Überlieferung 307
Keine Censur, dafür Vernichtung mißliebiger Litteratur 307
in der höfischen Litt. Aneigunung fremden Verdienstes durch den Kaiser 309
Erdichtung vornehmer Abkunft 310
Verklärung des Ahnherrn 315
Begünstigung durch die Götter 317
Verherrlichung der Vorbilder der Kaiser 320
(Alexander) 321
Antonine 325
Verunglimpfung der Gegner 327
u. der Vorgänger 328
auch indirekt 336
durch Verherrlichung des Vorvorgängers 337
u. Verkleinerung des Vordermanns des Musters oder Ahnherrn 339
Verurteilung des Erbkaisertums 339
Drittes Kapitel. Die kaiserlichen Kanzleien u. litterarischen Hausämter 341
Streben nach Formvollendung in den amtlichen Schriftstücken 341
Schätzung der Bildung auch von seiten der Kaiser 344
Die Reden abgelesen 347
Das Amt ab epistulis 348
Entwicklung 348
Umfang der Thätigkeit 350
hohes Ansehn 351
Einrichtung des Amtes 353
Nach Constantin verdrängt durch das Scrinium memoriae 354
Entwicklung 354
Quaestor sacri Palatii 357
Das Amt a studiis 358
a manu 361
Procurator ab ephemeride 362
Viertes Kapitel. Öffentliche Kundgebungen der Kaiser 364
Erster Abschnitt: Die amtlichen Kundgebungen 364
a) Die auf innere Vorgänge bezüglichen 364
Einteilung 364
Orationes 366
Berichte über die kaiserliche Familie 367
Edicta 369
seit Diocletian 372
b) Die auf die äußeren Vorgänge bezüglichen 373
Cäsars u. Agrippas Neuerungen 374
Monopolisierung des Nachrichtenwesens aus den Provinzen 375
Charakter der Bulletins (Orationes u. Edicta) 376
Dürftige Kunde im Volke 378
u. Mißstrauen 379
Inanspruchnahme des Verdienstes der Feldherren durch die Kaiser 380
c) Die auf die häuslichen Vorgänge bezüglichen 382
Zweiter Abschnitt: Autobiographisches aus dem Kreis der kaiserlichen Familie 384
Cäsar, Augustus) 384
Tiberius, Claudius 385
Agrippina, Vespasian, Trajan, Hadrian 386
Septimiu Severus 387
Constantin, Julian 388
Fünftes Kapitel. Geschichtliche Schriftstellerei im Dienste, unter dem Einfluß und zum Gefallen der Kaiser 390
Vorbereitung durch den Hof (Verus u. Fronto) 390
Erhaltene höfische Darsteller der gesamten röm. Geschichte bis in die Gegenwart 394
C. Vellejus Paterculus, Leben u. Stellung zu Tiberius 394
Tendenz des Werks 395
(principes) 397
Darstellung des Cäsar, Augustus u. Tiberius 398
Sejan 401
sprachliche Form 402
Verhältnis zu den Vorlagen 403
Scriptores historiae Augustae, Tendenz der einzelen 404
Höfische Darsteller der jüngsten Vergangenheit 406
Josephus, Leben u. Werke 406
Art der Verherrlichung der Flavier 408
Eitelkeit 410
Glaubwürdigkeit 410
Anfeindung durch andere Juden 412
Nikolaos von Damaskos, Leben u. Werke 413
Verherrlichung des Augustus 415
des Eusebios Biographie Constantins d. Gr., höfischer Charakter 417
Rhetorik u. Glaubwürdigkeit 421
Verlorene höfische Darstellungen 424
des Timagenes 425
anderer unter Augustus 427
u. den folgenden Kaisern 431
C. Plinius Sec. 432
Arrian 438
Appian 440
Dio 443
Sechstes Kapitel. Der Niederschlag der höfischen Litteratur in unserer Überlieferung 458
Mangel an Kontinuität in der kaiserlichen Überlieferung 458
Einfluß des Senats 460
unterstützt durch die allgemeine Neigung, das Schlechte zu glauben, u. den Abscheu vor Scheichelei 461
daher keine Biographie von Höflingen aus der Regierungszeit des betr. Kaisers erhalten 463
Folge des Cäsarismus 464
Eine Ausnahme macht Augustus 465
seine Bemühungen um die Überlieferung seiner Thaten: Monumentum Ancyranum (Zweck u. charakter) 465
Beurteilung durch den Senat u. das Publikum 473
Selbständigkeit 474
Schmeichelei 475
Augustische Überlieferung bei Livius 476
Sueton 477
Plutarch 478
Appian, Dio 479
Charakter derselben u. Prüfung einzelner Thatsachen 480
Julianus in der Überlieferung ebenfalls nach seinem Sinne festgehalten 486
Abschluß 489
Inhaltsübersicht 493
Viertes Buch. Der Senat und die Geschichte. 497
Erstes Kapitel. Das Verhältnis des Senats zu den Kaisern 499
Senat, Volk, Heer in der Überlieferung 499
Stellung des Senats zum Kaiser 500
Der Senat im allgemeinen unterwürfig 501
keine prinzipielle Opposition gegen die Monarchie 502
mit dem Schein einer gewissen Macht zufrieden 505
Von wirklichem Einfluss nur bei einem Thronwechsel 506
Eine wesentliche Stütze seine Bildung 508
Herrschaft der Phrase 509
Verhältnis des Senats zu den einzelnen Kaisern 511
Aufschwung der geschichtlichen Litteratur seit Nerva 513
unter Alexander Severus 518
unter Diocletian u. Constantin 521
Der Senat Stütze des Heidentums gegenüber der neuen Religion 524
Der Kreis der Symmachi u. Nicomachi 527
Ihr Verdienst um die Erhaltung nationaler Werke 530
Zweites Kapitel. Die Gestaltung der geschichtlichen Überlieferung des ersten nachchristlichen Jahrhunderts unter Trajan 533
Einleitung: Die unabhängigen Geschichtschreiber im ersten Jahrh. 533
Erster Abschnitt: P. Cornelius Tacitus 538
Der senatorische Kreis des j. Plinius 538
Leben des Tacitus 539
Ziel seiner Geschichtschreibung 540
Seine 'Virtus' 542
Stellung zu den Stoikern 542
Bevorzugung des Adels als des Trägers der Virtus 546
Verhältnis zu den übrigen Ständen u. Nationen 548
zu den Staatsformen im allgemeinen 549
nicht prinzipieller Gegner der Monarchie 550
erkennt die Schäden der Bürgerschaft an, auch die des Senats 552
betrachtet den Kampf zwischen dem Senat u. dem Kaiser von der ethischen Seite 555
Ideal der Staatsform: Übertragung der Herrschaft durch Adoption 557
Pessimismus 558
Einseitigkeit in der Überschätzung der politischen Macht seiner Virtus 560
Befangenheit durch die Anschauungen der Umgebung 562
Die Gründe der oft parteilichen Darstellung 558
Zweiter Abschnitt: C. Suetonius Tranquillus. 563
Verhältnis zu Plinius 563
und zum Hofe 564
Antiquar, nicht Politiker 565
Aber beherrscht von senatorischen Illusionen 566
Dritter Abschnitt: Plutarchos. 569
Memoirenartiger Charakter der Bioggaphien des Galba u. Otho 569
Seine römischen Freunde 571
politische Haltung 572
Vierter Abschnitt: D. Junius Juvenalis 573
Leben 573
Rhetorischer Charakter seiner Dichtung 574
Übereinstimmung seiner Kaisertypen mit denen des Tacitus u. Sueton 577
Bedeutung für die Überlieferung des ersten Jahrhunderts 579
Drittes Kapitel. Die Darstellung der früheren Kaisergeschichte unter den Senatskaisern im zweiten Viertel des dritten Jahrhun 580
Erster Abschnitt: Cassius Dio. 580
Denkt römisch 580
Wahrheitsliebe bethätigt in der Überlieferung der erlebten Kaiser 582
Einsicht in die Schwierigkeiten der Darstellung der Kaisergeschichte 587
Sein Ideal Herrschaft eines Kaisers 'von Senats Gnaden' 590
Daher wird die Gerichtsbarkeit des Senats über seinen Stand verlangt 592
Sonst nicht blind gegen die Verkehrtheiten des Senats 593
Verachtet die Masse 594
Hasst die Soldateska 595
Und die Höflingswirtschaft 596
Seine Beurteilung der einzelnen Kaiser 596
Zweiter Abschnitt: Herodianos 597
Leben 597
Programm seines Werkes 598
Der Inhalt senatorisch 599
Beurteilung der Zeitgeschichte 600
Dritter Abschnitt: Marius Maximus. 602
Leben 602
Beurteilung der Kaiser 603
Abschluss des Buches: Festlegung des Bildes von Alexander Severus 605
Und seinen nächsten Nachfolgern 608
Fünftes Buch. Die heidnische geschichtliche Litteratur im vierten Jahrhundert. 611
Erstes Kapitel. Ammianus Marcellinus 613
Einleitung: Der Kampf des nationalen Römertums mit den Germanen 613
Und der alten Religion mit der neuen 614
Leben des Ammian 617
Sein Heidentum 618
Bildung 619
Glaubwürdigkeit 621
Beurteilung der Zeitgeschichte 623
Dilettantismus in den Exkursen 624
Urteil über die früheren Kaiser 625
Zweites Kapitel. Die Breviarien in den letzten Jahrzehnten des vierten Jahrhunderts 627
Leben des S. Aur. Victor 627
des Eutrop 629
des Festus 629
ihre Werke 631
ihr Heidentum 633
Gemeinsamkeit der Grundlage bis Diocletian 633
seit Deocletian 641
Origo Constantini imp. 645
Auffassung und Darstellungsweise 646
Die Epitome 648
Ungleichheit in der Behandlung der Kaiser 648
Beurteilung der Kaiser 651
Nachleben 653
Drittes Kapitel. Die heidnische Überlieferung der kaisergeschichte im griechischen Osten 656
Allgemeine STellung des Ostens zur röm. Geschichte 656
P. Herennius Dexippus 657
Eunapios 659
Zosimos 660
Die Chronisten 667
(Malalas) 668
Zonaras 670
Sechstes Buch. Allgemeine Würdigung der Geschichtschreibung der römischen Kaiserzeit nach ihrer Aufgabe, Behandlung des Stoff 673
Erstes Kapitel. die Ziele der Geschichtschreibung 675
Verschiedenheit der Ziele im Altertum u. in der Neuzeit 675
Forderung der Wahrheit im Altertum gestellt, aber nicht beobachtet 676
(Lucians De hist. conscr.) 678
Unvollkommene Entwicklung des Wahrheitssinnes bei den Griechen 679
schädlicher Einfluss der Rhetorik 680
bei den Römern 682
Zusicherung der Wahrheit zur Redensart herabgewürdigt 684
Ziel im Altertum: ästhetischer Genuss 684
besonders durch Schönheit der Form 685
daher seit Isokrates immer erneute Behandlung des nämlichen Stoffes 686
nach den Gesetzen der Rhetorik (von denen die Darsteller der Zeitgeschichte entbunden sind 689
sorgfältige u. langdauernde Ausarbeitung (Forderung des Ohrs) 689
Die Stilgattung der Historie 691
Varietas im Stil 693
u. im Inhalt 694
Schädigung der Geschichte durchdie Rhetorik in der Wahl des Stoffes 696
u. in seiner Gestaltung 697
durch die Verwischung der Grenzen zwischen Geschichte u. Poesie 699
(Historia 700
Die Rhetorik Lucans 703
Die Dichter 'auctores' 705
Verhältnis zur Geographie durch die Rhetorik bestimmt 706
Geogr. Litteratur der Römer 707
der praktische Nutzen gewürdigt 708
geogr. Abschnitte in den Geschichtswerken 710
Des Tacitus Germania 712
Verhältnis zu den Naturwissenschaften 714
Zweites Ziel: Nutzen 714
d. h. ethischer 715
daher Zerschneidung der Geschichte in Beispiele 716
Auch Tacitus fehlt Einheitlichkeit der Auffassung 717
Einfluss der politischen u. nationalen Beschränktheit 718
Keine Univesalhistorie 719
Zweites Kapitel. Würdigung nach dem geschichtlichen Inhalt 724
Erster Abschnitt: Die Quellensammlung u. Quellenkritik 724
Unterscheidung in der Behandlung der Geschichte der Gegenwart u. der Vergangeheit 724
Nur die erstere verlangt Sammlung des Stoffes 725
Empfindlichkeit der Zeitgenossen 726
in der letzteren sind die Versicherungen über die Benutzung der Quellen mit Vorsicht aufzunehmen 727
Kritisieren 731
Schätzung der Angaben von Augenzeugen 733
sonst wird kritik nur gelegentlich geübt 734
vereinzelte Regungen richtiger Einsicht 738
Zweiter Abschnitt: Die quellenbenutzung. 740
1. Willkür im Abschreiben u. Herausgeben 740
Genauigkeit in wörtlichen Citaten verschieden 742
2. Freiheit im Übersetzen 743
3. In der eigenen Produktion 'Plagiat' 746
Verschweigen u. Verheimlichen der unmittelbaren Vorlage 749
Die Versicherung des Gehört- u. Gesehnhabens nicht immer glaubwürdig 753
Citate über die nämliche Thatsache bei mehreren Schriftstellern u. Häufung von Citaten an derselben Stelle 753
Fehler in den (nicht wörtlichen) Citaten 754
Vergleichung des Verhältnisses erhaltener Autoren zu einander 756
Anlehnung in der Form einzelner Sätze 757
Abweisung des sog. Einquellenprinzips 760
Cornelius Nepos u. Thukydides 761
Livius u. Polybios 762
Plutarch u. Dionys 763
Casius Dio 765
Capitolinus u. Herodian 766
Auch Auszüge sind kontaminiert: Florus 767
Hegesippus 768
Ähnliches sonst in der Litteratur 768
Abschluss 769
Tacitus, Sueton, Plutrarch, Dio 770
Drittes Kapitel. Würdigung nach der Darstellung 772
Erster Abschnitt: Die rhetorische Geschichtschreibung 772
Sie bethätigt sich namentlich in der Geschichte der Vergangenheit 772
Die Rhetorik der einzelnen Historiker 773
Arten der Schäden durch die Rhetorik: 776
Willkür in der Auswahl des Stoffs 776
Scheu vor genauen Zahlen 777
daher Unbestimmtheit der Zeitangaben 778
(Eusebios) 779
u. Wirrwarr in der Chronologie 780
Sparsamkeit in den Namen 783
Scheu vor fremdsprachlichen u. technischen Ausdrücken 785
Erweiterungen u. Zuspitzungen 786
Vergleiche u. Gegensätze 787
Übertreibungen 788
Ausschmückung 789
durch Ausstattungsstücke: 792
Reden 792
Verhältnis zu den wirklich gehaltenen 795
bei Livius 795
Tacitus 796
Dio 797
Würdigung des Innalts der erdichteten bei den einzelnen Historikern 798
Schlachtbeschreibungen 803
mit Glanzstellen aus den Beschreibungen anderer kriegerischer Ereignisse 808
u. andere 809
durch Erdichtungen (Träume) 810
durch Situationsmalerei 811
(Tacitus) 813
Verteilung des Stoffes über die Bücher 818
Zweiter Abschnitt: die Kaiserbiographie. 822
Entwicklung aus der Curiositas 822
Die Biographie des Cornelius Nepos 823
Sueton: Gliederung des Stoffes nach Species 824
(Vit. augusti), Verhältnis zur Überlieferung 831
Marius Maximus 832
Scriptores historiae Augustae 834
Viertes Kapitel. Die Arbeitsweise in den Breviarien des vierten Jahrhunderts 837
Anfänge der Litteratru der Kürzungen 837
besonders des Livius 837
Die Periochae des Livius 840
u. ihr Verhältnis zum Orginal 841
Julius Obsequens 843
Eutrops Verhältnis zu Livius 844
zu Sueton 846
zu Festus 849
Festus' Verhältnis zu Florus 850
Verhältnis des Aurelius Victor zu Sueton 852
zu Eutrop 854
der Epitome verh. zu Aur. Victor 856
zu Eutrop 858
Abhängigkeit von der Vorlage 859
Abhängigkeit der Epitomen überhaupt vom Original 861
Erster Anhang: 863
Die anonyme Schrift De uiris illustribus 863
Zweiter Anhang: 868
Die kleinen (Welt-) Chroniken 868
Africanus 869
Eusebios 870
Hieronymus 870
Zeittafel 880
Register 886
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Altertum / Antike |
| Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Kulturgeschichte | |
| ISBN-10 | 3-89744-007-5 / 3897440075 |
| ISBN-13 | 978-3-89744-007-4 / 9783897440074 |
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