Mutter- und Vaterbilder im Familienrecht des BGB 1900–2010
Seiten
2014
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-65255-8 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-65255-8 (ISBN)
Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen und der Entwicklung von Mutter- und Vaterbildern im Familienrecht. Rechtshistorische Materialien werden in Bezug auf Rollenstereotype ausgewertet, Funktionszuschreibungen von Mutter und Vater untersucht. Die Arbeit trennt dabei zwischen ehelichem Kindschaftsrecht und Nichtehelichenrecht.
Die Normen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über die Rechtsstellung von Müttern und Vätern im Bereich des Rechts der elterlichen Sorge beruhen zum Teil auf stereotypen Rollenbildern und tradierten Funktionszuschreibungen. Die langlebigsten Vorstellungen bestimmter Charaktere finden sich im Nichtehelichenrecht. Der Autor zeichnet die Entwicklung der Mutter- und Vaterbilder sowohl im Bereich des ehelichen wie auch des nichtehelichen Kindschaftsrechts in historischen Zeitabschnitten nach. Die Untersuchung beginnt mit den Grundlagen des modernen deutschen Familienrechts in der Aufklärung und folgt der Entwicklung über das deutsche Kaiserreich, die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Periode bis in die heutige Bundesrepublik. Detailliert untersucht werden dabei die jeweils geltenden Normen, Gesetzesmaterialien, die Rechtsprechung sowie ein breites Spektrum zeitgenössischer rechtswissenschaftlicher Literatur. Der Autor nimmt Stellung zu alten und neuen Stereotypen im Familienrecht wie denen des Zahlvaters und des an seinem nichtehelichen Kinde desinteressierten Vaters und zum Bestehen eines Muttermythos.
Die Normen des Bürgerlichen Gesetzbuchs über die Rechtsstellung von Müttern und Vätern im Bereich des Rechts der elterlichen Sorge beruhen zum Teil auf stereotypen Rollenbildern und tradierten Funktionszuschreibungen. Die langlebigsten Vorstellungen bestimmter Charaktere finden sich im Nichtehelichenrecht. Der Autor zeichnet die Entwicklung der Mutter- und Vaterbilder sowohl im Bereich des ehelichen wie auch des nichtehelichen Kindschaftsrechts in historischen Zeitabschnitten nach. Die Untersuchung beginnt mit den Grundlagen des modernen deutschen Familienrechts in der Aufklärung und folgt der Entwicklung über das deutsche Kaiserreich, die Weimarer Republik, die nationalsozialistische Periode bis in die heutige Bundesrepublik. Detailliert untersucht werden dabei die jeweils geltenden Normen, Gesetzesmaterialien, die Rechtsprechung sowie ein breites Spektrum zeitgenössischer rechtswissenschaftlicher Literatur. Der Autor nimmt Stellung zu alten und neuen Stereotypen im Familienrecht wie denen des Zahlvaters und des an seinem nichtehelichen Kinde desinteressierten Vaters und zum Bestehen eines Muttermythos.
Moritz Hinz ist promovierter Volljurist. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und ist derzeit als Rechtsanwalt in Eutin tätig.
Inhalt: Grundlagen der Vater- und Mutterbilder im modernen deutschen Familienrecht - Vater und Mutter im Bürgerlichen Gesetzbuch von 1900 - Entwicklungen des Vater- und Mutterbildes in der Weimarer Republik - Mutterkult und Führerprinzip - Das Vater- und Mutterbild im Nationalsozialismus - Entwicklungen des Vater- und Mutterbildes im Familienrecht der BRD.
| Erscheint lt. Verlag | 23.6.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Europaeische Hochschulschriften Recht ; 5624 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 490 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Militärgeschichte |
| Recht / Steuern ► Privatrecht / Bürgerliches Recht | |
| Recht / Steuern ► Rechtsgeschichte | |
| Schlagworte | 1900-2010 • 1900–2010 • Familienrecht • Hinz • Moritz • Mutter • Mutterbilder • Nichtehelichenrecht • Rechtsgeschichte • Rollenbilder • Sorgerecht • Vater • Vaterbilder |
| ISBN-10 | 3-631-65255-0 / 3631652550 |
| ISBN-13 | 978-3-631-65255-8 / 9783631652558 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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