Revolution als Zeitgeschichte (eBook)
366 Seiten
Vandenhoeck und Ruprecht (Verlag)
978-3-647-36845-0 (ISBN)
Dr. Anna Karla ist Juniorprofessorin für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Friedrich-Meinecke-Institut an der Freien Universität Berlin.
Dr. Anna Karla ist Juniorprofessorin für Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts am Friedrich-Meinecke-Institut an der Freien Universität Berlin.
Cover
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Title Page
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Copyright
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Table of Contents
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Body
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Einleitung 10
1. Revolution und Restauration 10
2. Buchgeschichte als Ereignisgeschichte 13
3. Begriff der Zeitgeschichte und Figur des Zeugen 18
4. Forschungsstand und Forschungsbedarf 22
Erster Teil: Geschichtsmarkt und Gedächtnistradition 32
Kapitel I: Ein Pariser Verlagshaus um 1820 und das Geschäft mit der Revolutionserinnerung 34
1. Renaissance du livre: Restaurationsgeschichte als Buchgeschichte 34
2. Die Collection des Mémoires relatifs à la Révolution française 37
2.1 Titelei und Umfang 39
2.2 Themenspektrum 40
2.3 Nachdrucke und Neuauflagen 44
3. Akteure des Geschichtsmarkts 45
3.1 Verlagspraxis zwischen Gelehrsamkeit und Geschäftsgeist 45
3.2 Das Verlagshaus Baudouin Frères 48
3.3 Die Herausgeber Berville und Barrière 60
4. Verbreitungswege 65
4.1 Auflagenhöhe 65
4.2 Reichweite 68
5. Zusammenfassung 73
Kapitel II: Tradition und Aktualität der Memorialistik im Revolutionszeitalter 74
1. Frankreichs Mémoires: Krise und Kritik eines Erinnerungsortes 75
2. Der alteuropäische Memoirenbegriff 78
2.1 Schreibpraxis: Administration, Jurisprudenz, Diplomatie, Historiographie 78
2.2 Gattungskonstitution und Sammlungsprinzip 81
3. Aufwertung der Memorialistik in der Spätaufklärung 82
3.1 Restauration der Aufklärung? 84
3.2 Historiographische Positionen: Geschichte durch Zeugen 87
3.3 Die Sammlungstradition 93
4. Memoiren im frühen 19. Jahrhundert 96
4.1 Quellen der Nationalgeschichte 97
4.2 Memoirensammlungen und serielle Revolutionspublizistik 101
5. Zusammenfassung 107
Zweiter Teil: Zeugenschaft der Revolution 110
Kapitel III: Revolution durch Erzählung 112
1. Memoiren als Erzähltexte 116
2. Beglaubigungsstrategien 120
2.1 Sinneseindrücke 121
2.2 Lektüren und Gewährsleute 123
2.3 Wissensgrenzen und Gedächtnislücken 129
2.4 Miterleben und Nachempfinden 32
3. Erzählsituationen 137
3.1 Handlungsdarbietung 137
3.2 Standortbestimmung 2
4. Ereigniskonstitution 7
4.1 Chronologische Rahmung 7
4.2 Individueller Revolutionsanfang 9
4.3 Vorrevolution und Ancien Régime 158
4.4 Zeitverläufe und Schwerpunkte 162
4.5 Handlungsspielräume 172
4.6 Endpunkte 176
5. Erklärungsmuster 182
5.1 Triebkräfte und Verantwortlichkeiten 183
5.2 Sprachgebrauch und Vertrauensverlust 191
6. Beweggründe 200
6.1 Rechtfertigungsdruck 200
6.2 Wahrheitsanspruch 202
6.3 Kohärenzbedürfnis 207
6.4 Zeugenpflicht 208
7. Zusammenfassung 212
Dritter Teil: Memoirenlektüren in der Restaurationszeit 214
Kapitel IV: Revolutionsgeschichte aus Memoiren 216
1. Mémoires versus Histoire: Grenzen einer restaurationstypischen Dichotomie 216
2. Verleger als Zeithistoriker 220
2.1 Zeugenrekrutierung und Expertenwissen 221
2.2 Quellenkritische Distanz 228
2.3 Emotionale Nähe 232
2.4 Gegenwartsbezug 235
3. Memoiren in Adolphe Thiers’ Histoire de la Révolution française (1823–1827) 237
3.1 Verlagspolitik und Gelegenheitsauftrag 238
3.2 Zeugen als Faktenquellen 242
3.3 Memoiren als Erfahrungsquellen 244
3.4 Revolution als Personendrama 247
3.5 Geschichte für Leser 252
3.6 Geschichte durch Zeugen 256
4. Zusammenfassung 259
Kapitel V: Restaurationskonsens und Revolutionskampf 260
1. Terminer la Révolution: Erkenntnispotential eines politischen und historiographischen Programms 261
2. Geteilte Revolutionserfahrung 267
2.1 Mai 1820: Revolutionsangst und Restaurationsdruck 269
2.2 Einfühlungsvermögen 273
2.3 Beendigungswille 275
3. Deutungskämpfe 277
3.1 Individueller Korrekturbedarf 278
3.2 Historiographische Klärungspflicht: Das Beispiel Varennes 283
3.3 Politisches Aufklärungspostulat 288
4. Verlagspolitik als Geschichtspolitik 294
4.1 Union: Devise der Restaurationsgegenwart 294
4.2 Oubli: Grenzen bourbonischer Geschichtspolitik 298
4.3 Aufklärungsbezug als Marktstrategie 300
4.4 Zitierzirkel und Klientelpolitik 303
4.5 Stellungnahmen und Zukunftsoptionen 308
4.6 Parteiverdacht 311
4.7 Deutungshoheit einer Erfahrungsgemeinschaft 315
5. Zusammenfassung 322
Fazit 325
Nachwort 333
Literaturverzeichnis 335
1. Siglen und Abkürzungen 335
2. Quellen 335
2.1 Ungedruckte Quellen 335
2.2 Die Collection des Mémoires relatifs à la Révolution française 336
2.3 Publikationsreihen und Nachschlagewerke 339
2.4 Tagespresse und Periodika 340
2.5 Weitere gedruckte Quellen 341
3. Darstellungen 346
Personenregister 362
Back Cover
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| Erscheint lt. Verlag | 18.6.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Bürgertum. Neue Folge |
| Bürgertum. Neue Folge | |
| Bürgertum. Neue Folge. | Bürgertum. Neue Folge. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Zeitgeschichte |
| Schlagworte | Bürgertum • Erinnerungsliteratur • Europa /Geschichte • Frankreich /Neuere Geschichte • Französische Literatur • Französische Revolution • Restauration |
| ISBN-10 | 3-647-36845-8 / 3647368458 |
| ISBN-13 | 978-3-647-36845-0 / 9783647368450 |
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