Psychologie vom empirischen Standpunkt. Zweiter Band (eBook)
339 Seiten
Meiner, F (Verlag)
978-3-7873-2664-8 (ISBN)
Franz Brentano wird 1838 in Marienberg am Rhein in einer berühmten katholischen Familie als Neffe von Clemens Brentano und Bettina von Arnim geboren. Von 1856 bis 1862 studiert Brentano Mathematik, Dichtung, Philosophie und Theologie in München, Würzburg, Berlin und Münster. Nach einem Aufenthalt im Dominikanerkonvent in Graz wird er zum Priester geweiht, gerät aber mit seiner ablehnenden Haltung dem Unfehlbarkeitsdogma des Papstes gegenüber schnell in Konflikt mit der Kirche und tritt 1879 aus der Kirche aus.Seine vielbesuchten Vorlesungen wie auch die erfolgreiche schriftstellerische Tätigkeit haben eine weitreichende Wirkung auf die wissenschaftliche Öffentlichkeit seiner Zeit. In Psychologie vom empirischen Standpunkt entwickelt Brentano die Lehre von der philosophischen Psychologie als Bewußtseinsphilosophie, die ihn gleichzeitig zu einem Wegbereiter der Phänomenologie macht. Zu seinen Schülern zählen Edmund Husserl, Alexander Meinong, Sigmund Freud und Rudolf Steiner.Franz Brentano stirbt 1917 in der Schweiz.
Inhaltsverzeichnis 5
Einleitung des Herausgebers 13
Vorwort Franz Brentanos zur 2. Auflage aus dem
27
Fünftes (Erstes) Kapitel: Überblick über die vorzüglichsten Versuche einer Klassifikation der psychischen Phänomene 29
Sechstes (Zweites) Kapitel: Einteilung der Seelentätigkeiten in Vorstellungen, Urteile und Phänomene der Liebe und des Hasses 54
Siebentes (Drittes) Kapitel: Vorstellung und Urteil zwei verschiedene Grundklassen 64
Achtes (Viertes) Kapitel: Einheit der Grundklasse für Gefühl und Willen 109
Neuntes (Fünftes) Kapitel: Vergleich der drei Grundklassen mit dem dreifachen Phänomen des inneren Bewußtseins. Bestimmung ihrer natürlichen Ordnung 151
Anhang
157
Nachträgliche Bemerkungen zur Erläuterung und Verteidigung, wie zur Berichtigung und Weiterführung
159
I. Die psychische Beziehung im Unterschied von der Relation im eigentlichen Sinne 159
II. Von der psychischen Beziehung auf etwas als sekundäres Objekt 164
III. Von den Modis des Vorstellens
168
IV. Von der attributiven Vorstellungsverbindung in recto und in obliquo 171
V. Von der Modifikation der Urteile und Gemütsbewegungen durch die Modi des Vorstellens 173
VI. Von der Unmöglichkeit, jeder psychischen Beziehung eine Intensität zuzuerkennen und insbesondere die Grade der Überzeugung und Bevorzugung als Unterschiede der Intensität zu fassen 177
VII. Von der Unmöglichkeit, Urteil und Gemütsbeziehung in einer Grundklasse zu vereinigen 178
VIII. Von der Unmöglichkeit, für Gefühl und Wille in Analogie zu Vorstellung und Urteil verschiedene Grundklassen anzunehmen 181
IX. Von den wahren und fiktiven Objekten 184
X. Von den Versuchen, die Logik zu mathematisieren 198
XI. Vom Psychologismus 205
XII. Miklosich über subjektlose Sätze (1883) 209
Neue Abhandlungen aus dem Nachlasse
223
XIII. Universell Denkendes und individuell Seiendes. Diktat vom 21. Februar 1917 225
XIV. Anschauung und abstrakte Vorstellung. Letztes Diktat vom 9. März 1917 230
XV. Von den Gegenständen des Denkens. 22. Febr.
239
XVI. Über das Sein im uneigentlichen Sinne, abstrakte Namen und Verstandesdinge. Diktat vom 30. Januar 1917 252
XVII. Vom ens rationis. Diktat vom 6. Januar 1917 264
Anmerkungen des Herausgebers
305
Register
341
| Erscheint lt. Verlag | 1.1.1971 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Philosophische Bibliothek | Philosophische Bibliothek |
| Co-Autor | Oskar Kraus |
| Vorwort | Oskar Kraus |
| Verlagsort | Hamburg |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Geschichte der Philosophie |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit | |
| Schlagworte | Bewußtseinslehre • Bewußtseinspsychologie • Phänomenologie |
| ISBN-10 | 3-7873-2664-2 / 3787326642 |
| ISBN-13 | 978-3-7873-2664-8 / 9783787326648 |
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