Innovationen durch Deuten und Gestalten
Klöster im Mittelalter zwischen Jenseits und Welt
Seiten
2014
Schnell & Steiner (Verlag)
978-3-7954-2898-3 (ISBN)
Schnell & Steiner (Verlag)
978-3-7954-2898-3 (ISBN)
Mittelalterliche Klöster entwickelten im sozialen und religiösen Wandel des 11. bis 13. Jh. innovative Formen der Lebensgestaltung und Weltdeutung. Vor diesem Hintergrund untersucht der Band in 22 Beiträgen die klösterliche Welt des Mittelalters als eine Wegbereiterin der Moderne.
Klöster des Mittelalters entwickelten zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert eine beispiellose Rationalität der Lebensgestaltung. Sie vertrauten auf die Geltungskraft von gesatztem Recht und gaben sich erstmals ganz Europa überspannende Verfassungen. Klösterliche Gemeinschaften verlangten aber nicht nur die Verinnerlichung der jeweiligen Verhaltensregeln. Der Einzelne sollte auch die individuelle Kraft seines Gewissens mit den gemeinschaftlichen Vorgaben in Einklang bringen und somit Transzendenz (er)leben. Bekanntes Wissen über Jenseits und Welt wurde gezielt gesammelt und neu geordnet. Somit entstanden sinnstiftende Weltdeutungen, die mit ihren gesellschaftlichen und politischen Ordnungsentwürfen in die Welt wirken wollten. Der Band analysiert, wie Klöster im Mittelalter zwischen Jenseits und Welt Innovationen durch Deuten und Gestalten schufen.
Klöster des Mittelalters entwickelten zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert eine beispiellose Rationalität der Lebensgestaltung. Sie vertrauten auf die Geltungskraft von gesatztem Recht und gaben sich erstmals ganz Europa überspannende Verfassungen. Klösterliche Gemeinschaften verlangten aber nicht nur die Verinnerlichung der jeweiligen Verhaltensregeln. Der Einzelne sollte auch die individuelle Kraft seines Gewissens mit den gemeinschaftlichen Vorgaben in Einklang bringen und somit Transzendenz (er)leben. Bekanntes Wissen über Jenseits und Welt wurde gezielt gesammelt und neu geordnet. Somit entstanden sinnstiftende Weltdeutungen, die mit ihren gesellschaftlichen und politischen Ordnungsentwürfen in die Welt wirken wollten. Der Band analysiert, wie Klöster im Mittelalter zwischen Jenseits und Welt Innovationen durch Deuten und Gestalten schufen.
Gert Melville, geb. 1944, ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der TU Dresden und Direktor der Forschungsstelle für Vergleichende Ordensgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt.
Bernd Schneidmüller ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
Prof. Dr. Stefan Weinfurter ist Professor für Mittelalterliche Geschichte an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, Direktor des Instituts für fränkisch-pfälzische Geschichte und Landeskunde an derselben Universität sowie Ordentliches Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften.
| Erscheint lt. Verlag | 29.10.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Klöster als Innovationslabore ; 1 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 170 x 240 mm |
| Gewicht | 1335 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Schlagworte | Europa • Geistesgeschichte • Gemeinschaft • Innovation • Jenseits • Kloster • Klöster • Klosterleben • Kulturgeschichte • Lebensgestaltung • Mittelalter • Mittelalter; Religion • Sozialgeschichte • Verhalten • Weltdeutung • Wissen |
| ISBN-10 | 3-7954-2898-X / 379542898X |
| ISBN-13 | 978-3-7954-2898-3 / 9783795428983 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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