Wort halten - gestern, heute, morgen (eBook)
372 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-647-55066-4 (ISBN)
Prof. Dr. Hans Otteist seit 1981 Direktor des Landeskirchlichen Archivs Hannover und lehrt niedersächsische Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen.
Prof. Dr. Hans Otteist seit 1981 Direktor des Landeskirchlichen Archivs Hannover und lehrt niedersächsische Kirchengeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen.
Title Page 3
Copyright 4
Table of Contents 5
Body 7
Vorwort 7
Hans-Wilhelm Heine: Die Luccaburg und das Kloster Loccum 9
Einleitung 9
Topographie 11
Nachforschungen und Grabungen 13
Funde 14
Historische Einordnung 18
Die Luccaburg im Kontext der europäischen Burgenforschung 21
Zusammenfassung 25
Bernd Ulrich Hucker: Die Grafen von Lucca und Hallermund und die Anfänge der Zisterzienserabtei Loccum 35
1. Rote Rosen auf dem Stiftergrab 35
2. Der Klostergründer: Graf Wilbrand d.Ä. von Hallermund, Erbe der Herrschaft Lucca 37
3. Der Graf von Lucca – ein „wahrer Mann” 43
4. Dynastiewechsel 45
5. Warum stifteten Graf Wilbrand d.Ä. und seine Schwiegersöhne ein Kloster? 48
6. Der rätselhafte Name von Kloster und Ort 49
Hermann Josef Roth: Zum inneren Leben im mittelalterlichen Zisterzienserkloster. Mit besonderer Berücksichtigung von Loccum 53
Evangelische Anfänge 54
Prägende Persönlichkeiten 56
Herkunft und Ankunft 59
Arbeit und Armut 63
Arbeitsethos 64
Habitus 65
Eros 66
Frauen 69
Ende der alten Ordnung 71
Konturen zisterziensischer Frömmigkeit 72
Fazit 76
Hedwig Röckelein: Heilige und Reliquien des Zisterzienserklosters Loccum im Mittelalter 77
Simon Sosnitza: Über das Mühlenwesen der Zisterze Loccum. Von der Gründung bis zum Konfessionswechsel 105
Die Mühlenwirtschaft des Zisterzienserordens 105
Kloster Loccums Mühlen 109
Die Mühlen im inneren Klosterbereich 110
Die Mühlen am Meerbach 113
Loccums Mühlen nördlich der Zisterze um Leese und Meringen 114
Die Klostermühlen der Grangien 115
Die Mühlenwirtschaft auf der größten Grangie Oedelum 115
Mühlenwirtschaft im Wunstorfer Raum – Die Grangie Kolenfeld 116
Kauf von Mühlen im Wesertal – Mühlenbetrieb der Grangie Lahde 118
Die Mühlen der Grangie Hamelspringe 119
Schlussfolgerung 119
Abbildungsverzeichnis 121
Arnd Reitemeier: Die ökonomische Entwicklung des Klosters Loccum im Mittelalter bis 1589 125
Ökonomische Prosperität im hohen Mittelalter 126
Ökonomische Schwierigkeiten im späten Mittelalter und im 16. Jahrhundert 133
Gerald Kruhöffer: Der Übergang zur Reformation – Kontinuität und Neubeginn 141
1 Die Anfänge 142
2 Die Macht der Tradition 145
3 Schritte zur Erneuerung 147
4 Reformation – Kloster und Gemeinde 150
4.1 Grundlegende Entscheidungen 150
4.2 Neues Leben in alten Formen 152
4.3 Das Kloster als politische Größe 154
4.4 Stracke als evangelischer Abt 155
4.5 Praktische Veränderungen 157
5 Krise und Neubeginn 158
Manfred von Boetticher: Die Integration des Klosters Loccum in das Fürstentum Calenberg 163
1. Loccum als eigenständiges Kloster zwischen den benachbarten Territorien 163
2. Die Einbindung Loccums in den welfischen Herrschaftsbereich 165
3. Loccums Sonderstellung im Fürstentum Calenberg 167
4. Der Abt von Loccum in der Calenberger Landschaft und als Beauftragter des Landesherrn 170
5. Der Weg des Klosters Loccum in die hannoversche Landeskirche 173
Martin Ohst: Abt Molan und die Ökumene 177
I. 180
II. 186
III. 189
IV. 200
Heinrich Holze: Das Predigerseminar im Kloster Loccum. Eine geschichtliche Einordnung 205
Instruktion für das Hospitium zu Loccum 205
Zu dem heiligen Predigt-Ambte recht erzogen werden 207
In aller stille seines Studirens abzuwarten 208
Seine Studia und practischen Uebungen als den eigentlichen Zweck seines Aufenthalts im Closter fortsetzen 209
Denen fratribus einen richtigen methodum concionandi gezeigt 211
Gott zu Ehren und der Evangelischen Religion zur Aufnahme und Gedeyn 212
Wenn Prediger in Kenntnissen, die ihr Amt voraussetzt, so weit zurück sind, daß sie von denkenden Layen übersehen werden 214
Gedanken über die gewöhnliche Erziehung junger Geistlichen 215
Ein Predigerseminarium, darin junge Theologen ihrer Bestimmung näher geführt werden 216
Was einen jungen Theologen zu seinem künftigen Amte vorbereiten kann 217
Dem Conventual, dem die Leitung der Studien und practischen Arbeiten der Hospitum anvertrauet ist 218
Kommen Sie zu uns und genießen einer glücklichen Muße, die Loccum gewährt 220
Von dem bewährten Grundsatz ausgegangen, dem Geiste der Zeit nicht voreilen zu dürfen 221
Die damaligen kriegerischen Zeiten und Aussichten 223
Freiheit gedeihet nicht in klösterlicher Zucht 225
Anregung und Behütung eines geistlichen Sinnes und Eifers 226
Ein Prediger-Seminarium im vollsten und edelsten Sinne des Wortes 227
Wie allmählich, was Wissenschaft war, Glauben wird 229
Hier über die höchsten Angelegenheiten des Menschen nachzudenken 231
Ueber die theologischen Bildungsanstalten zu Loccum und Hannover 233
So eine Seele in die Cur nehmen, um sich an ihr zu üben 235
Eine Schule der christlichen Frömmigkeit 237
Die Nothwendigkeit der Predigerseminarien 238
Hans Otte: Ein ‚freies` Stift in preußischer Zeit. Das Kloster Loccum 1866–1924 241
I 242
Abt, Prior und Kurator 242
1.1 Abt Rupstein und das Kloster als ‚althannoversche` Einrichtung 243
1.2 Die Nachfolge des Abts 246
1.3 Die Klostervisitation und ihre Folgen 247
1.4 Der Kurator und der Abt 253
1.5 Der Rang des Abts 257
II 262
2.1 Ein freies Stift oder: Das Verhältnis zur Landeskirche 262
2.2 Das Gutachten Paul Schoens 264
2.3 Stalmanns Widerspruch 266
2.4 Hermann Fürstenaus Gutachten 270
2.5 Stalmanns Rückzug 273
Thomas Kück: „Die Schwere der bischöflichen Verantwortung” – August Marahrens als Abt in der NS-Zeit 277
1. Der erste hannoversche Landesbischof wird Abt zu Loccum 277
2. Frühe kirchenpolitische Herausforderungen 279
3. Wochenbriefe in der NS-Zeit 281
4. Wohnsitz in Loccum 283
5. Amtsjubiläum im Abseits – die letzten Jahre 284
Martin Kruse: Das Kloster aus der Sicht der Gemeinde 289
1. Anwalt des Dorfes? 289
2. Das Kloster existierte nie für sich allein 290
3. Die bedrohliche Lage des Klosters in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts 292
4. Das „Statutum perpetuum et irrevocabile betreffend den priorat und pastorat beym „Keyserlich Freyen Stifte Lockum” vom 16. August 1677 293
5. Die Verantwortung des Klosters Loccum für das Schulwesen im Stiftsbezirk 299
6. Die Befreiung des Klosters von der weltlichen Herrschaft über die Dörfer – eine Skizze 304
7. Die Verhärtung im Verhältnis zwischen Kloster und Gemeinde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts 304
8. Und heute? 308
Fritz Erich Anhelm: Der Bischof, die Konvente und das Kloster – oder: Wie die Akademie nach Loccum kam 311
Die Standortsuche 312
Der Standort als Konzept 315
Die Finanzierung als Argument 319
Die Entscheidung und ihre Untertöne 322
Die Finanzierung und die Sponsoren 325
Der Bauplatz und der Bau 329
Deutungen und Bedeutung 332
Christoph Wiesenfeldt: Die „68er” und das Predigerseminar 337
Michael Wöller: Die Zukunft der kirchlichen Ausbildung für den Pfarrdienst 349
I. Einleitung 349
II. Pfarrdienst und kirchliche Entwicklung 350
a) Kirchliche Entwicklung zwischen Institution und Organisation 350
b) Entwicklung des Pfarrdienstes zwischen Amt und Beruf 354
III. Theologische Kompetenz und Ordination 356
IV. Perspektiven für die kirchliche Ausbildung für den Pfarrdienst 358
Christian Stäblein: Das Predigerseminar im Kloster Loccum – Wandel, Beheimatung, Schwelle und Wegweiser. Ein Nachwort mit Rück- und Ausblick 363
Abkürzungen 369
Autorinnen und Autoren der Festschrift Loccum 371
| Erscheint lt. Verlag | 18.9.2013 |
|---|---|
| Co-Autor | Manfred von Boetticher, Heinrich Holze, Gerald Kruhöffer, Martin Kruse, Martin Ohst, Arnd Reitemeier, Hedwig Röckelein, Hermann Josef Roth, Michael Wöller, Fritz Erich Anhelm, Bernd Ulrich Hucker, Simon Sosnitza, Christoph Wiesenfeldt, Thomas Jan Kück |
| Zusatzinfo | mit zahlreichen Abbildungen |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum |
| Schlagworte | Evangelische Kirchengeschichte • Kloster • Zisterzienser |
| ISBN-10 | 3-647-55066-3 / 3647550663 |
| ISBN-13 | 978-3-647-55066-4 / 9783647550664 |
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