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Medien des Wissens (eBook)

Interdisziplinäre Aspekte von Medialität
eBook Download: PDF
2011 | 1. Auflage
270 Seiten
Transcript Verlag
978-3-8394-0779-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Medien des Wissens -
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Ziel des Bandes ist es, mit dem Begriff der Medialität die spezifische Verfasstheit des Wissens in den Mittelpunkt zu rücken - systemtheoretisch formuliert: die Form der Kommunikation. Dabei handelt es sich nicht nur um schriftlich verfasste Texte, Fotos oder Filme, sondern auch um Karten, Münzen, Bilder, Embleme und Inschriften bis hin zu Reliquien und anderen symbolträchtigen Medien, die Information über verschiedene Kanäle transportieren. Der Transport ist dabei nicht notwendig zeitlich eingeschränkt, so dass auch die Speicherung von Informationen und damit die Frage nach dem Archiv impliziert sein kann. Gleichzeitig erfahren die Informationen durch den Medientyp eine spezifische Gestalt, sie werden selektiert, präsentiert und gegebenenfalls auch kommentiert - kurz: verarbeitet. Dieser Verarbeitungsprozess hat spezifische Ein- und Ausschlussmechanismen zur Folge, die sowohl die Produktion wie die Rezeption betreffen: Die mediale Verfasstheit des Wissens zieht konkrete Demarkationslinien im sozialen Raum. Die populäre Vorstellung, dass die »neuen« Medien nicht mehr sind als technologisch entwickelte, aber neutral vermittelnde und letztlich doch sinnindifferente Kommunikationskanäle der modernen Massenkommunikation, erscheint somit als durchaus problematisch.

Georg Mein (Dr. phil.) ist Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Luxemburg. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind die Literatur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart, Medien und Kulturtheorien, Literatursoziologie sowie Literalitätsforschung. Heinz Sieburg (Ass. Prof. Dr. phil.) lehrt Germanistik an der Universität Luxemburg.

Inhalt 5
Medien des Wissens – Anstelle einer Einführung 7
Medialität und Interdiskursivität 23
Mündlichkeit und Schriftlichkeit in der luxemburgischen Sprachengemeinschaft 43
Zwischen Frömmigkeit und Politik Reliquien im Mittelalter. Das Beispiel Erzbischof Egberts von Trier 65
Gutenberg als Medienrevolution 99
Vom Pergament zum Hypertext. Zur Medialität mittelalterlicher Rechtsquellen 115
Schreib maschine und Handschrift: Drei Szenen zur Ethologie des Schreibens 133
Tote leben länger. Sakralisierung, Vergemeinschaftung und Gesellschaftskritik durch Monumente 153
Lektionen in symbolischer Gewalt. Der Körper als Gedächtnisstütze 169
Stimme – Präsenz – Medialität. Dekonstruktion und Medientheorie 187
Sex, Sport, Splatter, Shoa, Shopping. Elfriede Jelineks Poetik der Medialität 203
Dämonen und Vampire. Der frühe expressionistische Stummfilm in der Medienkonkurrenz 223
CSI and more. Negotiating Perceptions of Justice, Crime and Self in Contemporary Detective Fiction 243
Autorenverzeichnis 261
Register 263

Erscheint lt. Verlag 6.2.2011
Reihe/Serie Literalität und Liminalität
Literalität und Liminalität
Literalität und Liminalität
Literalität und Liminalität
Verlagsort Bielefeld
Sprache deutsch
Maße 140 x 140 mm
Gewicht 383000 g
Themenwelt Literatur
Geisteswissenschaften Sprach- / Literaturwissenschaft Literaturwissenschaft
Sozialwissenschaften Kommunikation / Medien Medienwissenschaft
Schlagworte Allgemeine Literaturwissenschaft • Analoge Medien • Analogue Media • General Literature Studies • Information • Literatur • Literature • Massenkommunikation • media • Media Aesthetics • Medialität • Media Studies • Medien • Medienästhetik • Medienwissenschaft
ISBN-10 3-8394-0779-6 / 3839407796
ISBN-13 978-3-8394-0779-0 / 9783839407790
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