Zwischen Normierung und Rüstungswettlauf
Die Entwicklung des Seekriegsrechts, 1856-1914
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Warum gibt es eine Haager Landkriegsordnung, aber keine Haager Seekriegsordnung? Motiviert durch diese Frage werden die seekriegsrechtlichen Abkommen und Kodifikationsbem hungen im Zeitraum zwischen 1856, dem Jahr der Pariser Erkl rung, und 1914, dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, betrachtet. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf den seekriegsrechtlichen Verhandlungen auf den beiden Haager Friedenskonferenzen 1899 und 1907 sowie auf der Londoner Seekriegsrechtskonferenz 1908/09. Diese Konferenzen standen im Spannungsfeld zwischen massivem internationalem R stungswettlauf und teils weitreichenden v lkerrechtlichen Normierungs- und Kodifikationsbem hungen, an denen eine ganze Reihe von Nationen beteiligt waren. Diese Arbeit widerlegt unter anderem die oft behauptete These, dass England als wichtigste Seemacht im 19. Jahrhundert das Seekriegsrecht alleine bestimmt h tte. Ein kurzer Ausblick behandelt die Wirksamkeit (bzw. Unwirksamkeit) seekriegsrechtlicher Vereinbarungen w hrend des Ersten Weltkriegs.
| Erscheint lt. Verlag | 5.3.2014 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zur Geschichte des Völkerrechts ; 31 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 227 mm |
| Gewicht | 655 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Militärgeschichte |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Recht / Steuern ► Rechtsgeschichte | |
| Schlagworte | Allgemeine Grundlagen des Rechts • Geschichte des Rechts • Kriegsrecht • Rechtsgeschichte • Seekrieg |
| ISBN-10 | 3-8329-6983-7 / 3832969837 |
| ISBN-13 | 978-3-8329-6983-7 / 9783832969837 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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