Ein einzelner vielfacher Tod
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
978-3-95565-037-7 (ISBN)
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In ihren fiktionalen Memoiren verbindet Nora Strejilevich Autobiographie, dokumentarischen Journalismus, Fiktion und Lyrik, um dem Chor der Stimmen der Tausenden Menschen Ausdruck zu verleihen, die von 1976 bis 1983 in Argentinien von der Militärjunta gefangen gehalten, gefoltert und ermordet wurden. Die Autorin zieht den Leser in den Bann der Geschichte eines blutigen Militärputsches und erkundet dabei Themen wie Exil, Identität und Gewalt.
"Ein einzelner vielfacher Tod" ist eine Verabredung mit den Ermordeten, ein Gespräch, das am Ende zu einem Grab aus Papier für die Verschwundenen wird.
Nora Strejilevich wurde 1951 in Buenos Aires geboren. Nach ihrer Freilassung aus dem Folterlager „Club Atlético“ erhielt sie politisches Asyl in Kanada, wo sie über lateinamerikanische Literatur promoviert wurde. Sie ist Dozentin an der San Diego State University (USA) und hat Lyrik, Prosa und Essays publiziert. Aktuell befasst sie sich mit dem Widerstand von Künstlerinnen gegen totalitäre Regimes.
"Strejilevichs Buch ist eine Montage (…), eine beeindruckende und verstörende Collage aus Kindheitserinnerungen, der Zeit im Gefängnis und der Zeit im Ausland; ein Mosaik aus kurzen Teilchen, die durch ihre Zusammensetzung das Unerhörte dieser entsetzlichen Epoche in der Geschichte Argentiniens erst sichtbar machen. (…) Wer das Grauen nur annähernd nachempfinden will und die Spuren der (nicht nur individuellen) Verletzungen, die das perfide Terrorregime hinterlassen hat, verstehen will, für den ist die Arbeit von Strejilevich eine unverzichtbare Lektüre."
Lateinamerikaarchiv, Februar 2016
"'Ein einzelner vielfacher Tod' ist ein starkes, literarisch überzeugendes Buch. Die unterschiedlichen Elemente sind klug angeordnet und verbunden, der Text ist sehr sorgsam komponiert, ohne dass ihm dadurch die Unmittelbarkeit des Erlebten genommen wurde. Dazu benutzt Nora Strejilevich eine sehr eigene bildhafte Sprache, die die Übersetzerin Elisabeth Schmalen beeindruckend übertragen hat."
ila, November 2014
"In einem Chor von Stimmen, in dem auch Zeitungsartikel, Liedtexte, offizielle Verlautbarungen der Junta oder Kinderreime verarbeitet sind, verbindet die Autorin ihr Erlebtes mit den kollektiven Erfahrungen der Gefangenen und Gefolterten. Inhaltlich keine leichte Kost, die den Leser aber gleichwohl in Bann zieht."
ekz-Bibliotheksservice, ID 2014/40
| Erscheint lt. Verlag | 14.4.2014 |
|---|---|
| Übersetzer | Elisabeth Schmalen |
| Vorwort | Liliana Ruth Feierstein, Kirsten Mahlke |
| Verlagsort | Leipzig |
| Sprache | deutsch |
| Original-Titel | Una sola muerte numerosa |
| Maße | 114 x 191 mm |
| Gewicht | 220 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Literatur ► Biografien / Erfahrungsberichte |
| Literatur ► Romane / Erzählungen | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Judentum | |
| Sozialwissenschaften ► Politik / Verwaltung ► Politische Systeme | |
| Schlagworte | Argentinien • Argentinien; Berichte/Erinnerungen • Autobiografie • Biografisch • Diktatur • Exil • Folter • Gefängnis • Gewalt • Identität • Jüdisch • Lyrik • Memoiren • Militär • Militärdiktatur • Militärjunta • Opfer • Politische Gefangene • Politische Gefangene / Häftlinge • Täter • Verschwundene |
| ISBN-10 | 3-95565-037-5 / 3955650375 |
| ISBN-13 | 978-3-95565-037-7 / 9783955650377 |
| Zustand | Neuware |
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