Koptische Schenkungsurkunden aus der Thebais
Formeln und Topoi der Urkunden, Aussagen der Urkunden, Indices
Seiten
2001
|
1., Aufl.
Harrassowitz Verlag
978-3-447-04464-6 (ISBN)
Harrassowitz Verlag
978-3-447-04464-6 (ISBN)
Die koptischen Schenkungsurkunden führen die aus paganer Zeit bekannte Donation an religiöse Institutionen fort. Erstmals werden die koptischen Formeln und Topoi untersucht. Dies gilt ferner für die Art des Übereigneten (Personen, Grundstücke, Fruchtpflanzen, Tiere, Gegenstände), desgleichen für die Beziehungen zwischen den Personen (Übereigner, Vertreter der Klöster, geschenkte Personen (/Hierodulen), Unterzeichner, Zeugen, Schreibhelfer,
Schreiber (/Notare). Angeschlossen sind Überlegungen zum Grund
der Schenkung, zur Art der Erkrankung übereigneter Personen und deren Heilung, zu Pflichten und Rechten/Möglichkeiten der Parteien. Letztlich ergeben sich noch bei näherer Betrachtung der Personen Modifikationen der Datierung. So wird zum ersten Mal auch untersucht, warum in einigen Urkunden neben dem Abt der Verwaltungsrat des Klosters, der Bischof und der Dioiket genannt werden, in anderen der Abt alleine das Kloster vertritt. Hieraus
und im Zusammenhang mit bestimmten Pflichten der Hierodulen lassen sich spezielle Schlüsse ziehen in Bezug auf die Lebensbedingungen aller Beteiligten, insbesondere auch auf die Zustände innerhalb des Klosters bzw. auf das Verhältnis zwischen christlicher Kirche und Staat im 8. Jahrhundert. Insgesamt gibt die Arbeit einen detaillierten Überblick zur äußeren Form, zu
Datierung und Aussagen aller Schenkungsurkunden.
Schreiber (/Notare). Angeschlossen sind Überlegungen zum Grund
der Schenkung, zur Art der Erkrankung übereigneter Personen und deren Heilung, zu Pflichten und Rechten/Möglichkeiten der Parteien. Letztlich ergeben sich noch bei näherer Betrachtung der Personen Modifikationen der Datierung. So wird zum ersten Mal auch untersucht, warum in einigen Urkunden neben dem Abt der Verwaltungsrat des Klosters, der Bischof und der Dioiket genannt werden, in anderen der Abt alleine das Kloster vertritt. Hieraus
und im Zusammenhang mit bestimmten Pflichten der Hierodulen lassen sich spezielle Schlüsse ziehen in Bezug auf die Lebensbedingungen aller Beteiligten, insbesondere auch auf die Zustände innerhalb des Klosters bzw. auf das Verhältnis zwischen christlicher Kirche und Staat im 8. Jahrhundert. Insgesamt gibt die Arbeit einen detaillierten Überblick zur äußeren Form, zu
Datierung und Aussagen aller Schenkungsurkunden.
| Reihe/Serie | Göttinger Orientforschungen, IV. Reihe: Ägypten ; 41 |
|---|---|
| Zusatzinfo | 1 Abb. |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 240 x 170 mm |
| Gewicht | 300 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Schlagworte | Ägyptologie • Kopten /Geschichte • Koptologie • Rechtsgeschichte • Theben (Ägypten) /Recht • Theologie • Urkunde |
| ISBN-10 | 3-447-04464-0 / 3447044640 |
| ISBN-13 | 978-3-447-04464-6 / 9783447044646 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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