Soziale Bindungen und gesellschaftliche Strukturen im späten Mittelalter (14.–16. Jahrhundert)
Seiten
2013
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
978-3-525-37304-0 (ISBN)
Vandenhoeck & Ruprecht (Verlag)
978-3-525-37304-0 (ISBN)
Der Band untersucht den Einfluss von Personen-, Gruppen- und Verwandtschaftsbeziehungen auf den Zusammenhalt bzw. die Funktionalität sozialer Gemeinschaften im späten Mittelalter.
Im europäischen Mittelalter wirkten Personen-, Gruppen- und Verwandtschaftsbeziehungen verschiedenster Art unmittelbar auf den Zusammenhalt bzw. die Funktionalität sozialer Gemeinschaften und die Dynamik ihrer Entwicklung ein. Die Autoren des Bandes beleuchten dieses Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven am Beispiel des Deutschen Reiches und Böhmens: so die Rolle des Herrscherhofes als soziales System und kulturelles Vorbild; kirchliche Institutionen und Klerus in ihrer Funktion als soziales System sowie als personale Verbindung zwischen Böhmen und dem Reich; die Vielfalt der Lehns- und Dienstbindungen sowie der Verwandtschafts- und Freundschaftsbeziehungen innerhalb der Adelsgesellschaft einschließlich ihrer Bedeutung für den Ausbau und die Legitimation mittelalterlicher Herrschaft; die Kommunikation sozialer Beziehungen durch Bilder, Wappen, Rituale oder andere öffentliche und nichtöffentliche Äußerungen bzw. Handlungen.
Im europäischen Mittelalter wirkten Personen-, Gruppen- und Verwandtschaftsbeziehungen verschiedenster Art unmittelbar auf den Zusammenhalt bzw. die Funktionalität sozialer Gemeinschaften und die Dynamik ihrer Entwicklung ein. Die Autoren des Bandes beleuchten dieses Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven am Beispiel des Deutschen Reiches und Böhmens: so die Rolle des Herrscherhofes als soziales System und kulturelles Vorbild; kirchliche Institutionen und Klerus in ihrer Funktion als soziales System sowie als personale Verbindung zwischen Böhmen und dem Reich; die Vielfalt der Lehns- und Dienstbindungen sowie der Verwandtschafts- und Freundschaftsbeziehungen innerhalb der Adelsgesellschaft einschließlich ihrer Bedeutung für den Ausbau und die Legitimation mittelalterlicher Herrschaft; die Kommunikation sozialer Beziehungen durch Bilder, Wappen, Rituale oder andere öffentliche und nichtöffentliche Äußerungen bzw. Handlungen.
Dr. Robert Šimůnek ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Historischen Institut der Akademie der Wissenschaften, Prag, Abteilung für mittelalterliche Geschichte und historische Geographie.
Dr. Uwe Tresp ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Dr. Eva Schlotheuber ist Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf.
Dr. Hubertus Seibert ist Akademischer Oberrat im Bereich Mittelalterliche Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
| Erscheint lt. Verlag | 18.9.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Veröffentlichungen des Collegium Carolinum ; Band 132 |
| Co-Autor | Johannes Abdullahi, Martin Bauch, Eva Dolezalova, Dana Dvorácková, Julia Eulenstein, Patrick Fiska, Helge Kuppe, Jiri Kuthan, Romana Petráková, Robert Šimunek, František Šmahel, Uwe Tresp, Lukas Wolfinger, Zdenek Žalud, Eva Schlotheuber, Hubertus Seibert |
| Zusatzinfo | mit 26 Abb. |
| Verlagsort | Göttingen |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 160 x 237 mm |
| Gewicht | 741 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Allgemeine Geschichte ► Mittelalter |
| Schlagworte | Geschichte • Geschichte/Europäische • Geschichte/Mittelalter • Spätmittelalter; Sozial-/Wirtschafts-G. |
| ISBN-10 | 3-525-37304-X / 352537304X |
| ISBN-13 | 978-3-525-37304-0 / 9783525373040 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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