Morale internationale und humanité im Völkerrecht des späten 19. Jahrhunderts
Bedeutung und Funktion in Staatenpraxis und Wissenschaft
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Eine nicht allein ideelle, sondern juristische Verankerung moralisch-humanitärer Bezüge im Völkerrecht des späten 19. Jahrhunderts zeichnet die Studie nach: Entgegen zeitgenössischer Einordnung als "Pseudo-Völkerrecht" beschreiben die Termini morale internationale und humanité Grundlegung, Rechtsgrundlage wie auch Grenze des Völkerrechts.
Die Verankerung moralisch-humanitärer Bezüge im Völkerrecht sieht sich im 19. Jahrhundert juristisch dem Vorwurf eines "Pseudo-Völkerrechts" zu Unrecht ausgesetzt. Während eine zunehmende internationale Vertragspraxis für eine Positivierung des Völkerrechts und zugleich Abkehr vom Naturrecht spricht, zeichnet der vielfache Rekurs auf die Termini morale internationale sowie humanité in Völkerrechtslehre und -praxis ein differenzierteres wie auch ambivalentes Bild angesichts von Kolonial- und Kriegsgreuel.Anhand der zeitgenössischen Völkerrechtslehre sowie drei ausgewählten Fallbeispielen aus den Themenfeldern Vertragspraxis (Kongo-Konferenz), Humanitäre Intervention (Kongo-Skandal) und Kriegsrecht/Schiedsgerichtsbarkeit verdeutlicht die Studie besondere juristische Funktionen der Termini: als unverzichtbarer Teil der Rechtsquellenlehre, Fundament der Völkerrechtsordnung und schließlich wehrhafte Grenze staatlichen Handelns.
Die Verankerung moralisch-humanitärer Bezüge im Völkerrecht sieht sich im 19. Jahrhundert juristisch dem Vorwurf eines "Pseudo-Völkerrechts" zu Unrecht ausgesetzt. Während eine zunehmende internationale Vertragspraxis für eine Positivierung des Völkerrechts und zugleich Abkehr vom Naturrecht spricht, zeichnet der vielfache Rekurs auf die Termini morale internationale sowie humanité in Völkerrechtslehre und -praxis ein differenzierteres wie auch ambivalentes Bild angesichts von Kolonial- und Kriegsgreuel.Anhand der zeitgenössischen Völkerrechtslehre sowie drei ausgewählten Fallbeispielen aus den Themenfeldern Vertragspraxis (Kongo-Konferenz), Humanitäre Intervention (Kongo-Skandal) und Kriegsrecht/Schiedsgerichtsbarkeit verdeutlicht die Studie besondere juristische Funktionen der Termini: als unverzichtbarer Teil der Rechtsquellenlehre, Fundament der Völkerrechtsordnung und schließlich wehrhafte Grenze staatlichen Handelns.
| Erscheint lt. Verlag | 14.10.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Studien zur Geschichte des Völkerrechts ; 30 |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 153 x 227 mm |
| Gewicht | 315 g |
| Themenwelt | Geschichte ► Teilgebiete der Geschichte ► Militärgeschichte |
| Recht / Steuern ► Allgemeines / Lexika | |
| Recht / Steuern ► Rechtsgeschichte | |
| Schlagworte | 19. Jahrhundert; Recht • Allgemeine Grundlagen des Rechts • Geschichte des Rechts • Rechtsgeschichte • Völkerrecht • Völkerrecht (VölkerR) |
| ISBN-10 | 3-8487-0929-5 / 3848709295 |
| ISBN-13 | 978-3-8487-0929-8 / 9783848709298 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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