«Nach Schottland also!»
Schottlandwahrnehmungen und Deutungen deutscher Reisender zwischen Romantik und Sachlichkeit von 1800-1870
Seiten
2013
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-64196-5 (ISBN)
Peter Lang Gmbh, Internationaler Verlag Der Wissenschaften
978-3-631-64196-5 (ISBN)
Die Studie ist eine perzeptionschronologische Aufarbeitung deutscher Reiseberichte nach Schottland. Sie arbeitet interdisziplinär vier typische Wahrnehmungsepochen für das 19. Jahrhundert heraus. Die Basis bildet die Geschichtsphilosophie Johann Gottfried Herders. Die Wahrnehmung des Fremden aus der Sicht des Eigenen ist von besonderer Bedeutung.
Die Studie geht einem bisher kaum behandelten Aspekt der Romantik nach, der Scotophilie. Es handelt sich dabei um eine perzeptions- und mentalitätsgeschichtliche Entwicklung Schottlands und Deutschlands. Ziel der Studie ist die Rekonstruktion der Wirklichkeitsauffassung deutscher Reisender anhand ihrer publizierten Erfahrungsberichte, nicht die Wirklichkeit selbst. Aufgrund der Vielschichtigkeit einer kulturwissenschaftlichen Untersuchung ist die Methode interdisziplinär und synthetisch ausgelegt, um den zeitgeistbedingten Deutungskontext philosophisch und kulturhistorisch zu fassen. Die Wahrnehmung des Fremden aus der Sicht des Eigenen ist dabei von besonderer Bedeutung. Sie prägt letztlich ein klischeehaftes und verklärtes Bild von Schottland, das bis in unsere Tage bestand hat.
Die Studie geht einem bisher kaum behandelten Aspekt der Romantik nach, der Scotophilie. Es handelt sich dabei um eine perzeptions- und mentalitätsgeschichtliche Entwicklung Schottlands und Deutschlands. Ziel der Studie ist die Rekonstruktion der Wirklichkeitsauffassung deutscher Reisender anhand ihrer publizierten Erfahrungsberichte, nicht die Wirklichkeit selbst. Aufgrund der Vielschichtigkeit einer kulturwissenschaftlichen Untersuchung ist die Methode interdisziplinär und synthetisch ausgelegt, um den zeitgeistbedingten Deutungskontext philosophisch und kulturhistorisch zu fassen. Die Wahrnehmung des Fremden aus der Sicht des Eigenen ist dabei von besonderer Bedeutung. Sie prägt letztlich ein klischeehaftes und verklärtes Bild von Schottland, das bis in unsere Tage bestand hat.
Tobias Zabel, Studium der Germanistischen Sprachwissenschaft, Politikwissenschaft, Europäischen Ethnologie, Kulturgeschichte und Soziologie an der Universität Jena von 2001 bis 2009. 2013 Promotion in Europäischer Kulturgeschichte.
Inhalt: Objektiv hermeneutische Textanalysen - Spatial Turn - Mental Maping - Anglophilie - Landschaftserfahrung in der Romantik - Perzeptionsgeschichte Schottlands (1458-1773) - Deutsche Scotophilie im 19. Jahrhundert - Invention of Tradition (Geschichtsmodellierung) - Klischee- und Stereotypentstehung.
| Erscheint lt. Verlag | 30.7.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Quellen und Forschungen zur Europäischen Kulturgeschichte ; 2 |
| Verlagsort | Berlin |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 680 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Geschichte ► Allgemeines / Lexika |
| Sozialwissenschaften ► Ethnologie | |
| Schlagworte | 1800 • 1870 • also!» • Deutscher • Deutungen • Maurer • Mentalitätsgeschichte • Michael • «nach • Perzeptionsgeschichte • Reisender • Romantik • Sachlichkeit • Schottland • Schottlandwahrnehmungen • Scotophilie • Thomas • Zabel • zwischen |
| ISBN-10 | 3-631-64196-6 / 3631641966 |
| ISBN-13 | 978-3-631-64196-5 / 9783631641965 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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