Zur Methodik der deutschen Orientalisten bei ihrer Behandlung der Person des Propheten Mohammed
Das Buch "Mohammed und der Koran" von Rudi Paret als Beispiel
Seiten
2013
|
13001 A. 1. Auflage
GRIN Verlag
978-3-656-45398-7 (ISBN)
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Magisterarbeit aus dem Jahr 2012 im Fachbereich Orientalistik / Sinologie - Islamwissenschaft, Note: Ausgezeichnet, Al-Azhar Universität Kairo (Sprachen- und Übersetzungsfakultät, Sektion für islamische Studien in Deutsch), Sprache: Deutsch, Abstract: Seit dem 19. Jahrhundert begann die Erforschung der islamischen Religion und Geschichte auf historischer Ebene. Dieses Jahrhundert betrachtet man als Anfangsphase der wissenschaftlichen Orientalistik und Islamkunde. Diese historischen Forschungen sollten das Ziel haben, die Biografie Muhammads auf der Grundlage der ursprünglichen Quellen zu untersuchen. Die Werke Weils, Wellhausens, Sprengers, Grimmes, Nöldekes und Anderer sind bis heute noch gültige Quellen für die Islamforscher und Orientalistik Studierenden, auch wenn einige von ihnen bei den muslimischen Wissenschaftlern mehr oder weniger umstritten sind.
Rudi Paret (1901 - 1983) gilt als einer der größten deutschen Orientalisten. Bekannt wurde Paret vor allem durch seine erstmals 1962 erschienene Koran-Übersetzung, deren Plan er erst im Jahr 1935 in einer Festschrift zu Enno Littmann zur Diskussion stellte. Sein Übersetzungsvorhaben modifizierte Paret in seinem Aufsatz "Grenzen der Koranforschung" im Jahr 1950. Aus der Koran-ÜbersetzungKoran-Übersetzung Parets entstand dessen weit verbreitete Schrift über das Leben des arabischen Propheten Muhammad "Mohammed und der Koran", die im Rahmen dieser Studie erforscht wird.
In seinem Buch "Mohammed und der Koran" behandelt Rudi Paret als arabisch- und islamwissenschaftlich tiefgründiger Orientalist das Bild des Propheten Muhammad in der deutschen Orientalistik. Der Titel des Buches lautet "Mohammed und der Koran. Geschichte und Verkündigung des arabischen Propheten". Das Buch wurde zum ersten Mal im Jahr 1957 veröffentlicht und bis heute noch zehn Mal verlegt, was seine große Bedeutung widerspiegelt . Es wurde auch im Jahr 2009, zum Teil neu überarbeitet, vom in Tübingen promovierten Professor Radwan As-Sayyed ins Arabische übersetzt . Weiter ist es - vielleicht wegen seines Verfassers - ein sehr wichtiges Buch im Fachbereich der Islamwissenschaft, zumal es als eine der Vorarbeiten der Übersetzung des Korans durch Paret von erheblicher Bedeutung im Rahmen der Orientalistik ist .
Bemerkenswert ist weiter, dass Paret folglich zu den wenigen Orientalisten gehört, die über die Person des Propheten geschrieben und gleichzeitig eine Koran-Übersetzung angefertigt haben; insofern ergibt sich, dass der wissenschaftliche Hintergrund der Bearbeitung des Themas der Prophetenpersönlichkeit identisch - oder zumindest ähnlich - mit dem wissenschaftlichen Hintergrund ist, der in der Paret-Übersetzung des Koran eine Rolle spielt.
Rudi Paret (1901 - 1983) gilt als einer der größten deutschen Orientalisten. Bekannt wurde Paret vor allem durch seine erstmals 1962 erschienene Koran-Übersetzung, deren Plan er erst im Jahr 1935 in einer Festschrift zu Enno Littmann zur Diskussion stellte. Sein Übersetzungsvorhaben modifizierte Paret in seinem Aufsatz "Grenzen der Koranforschung" im Jahr 1950. Aus der Koran-ÜbersetzungKoran-Übersetzung Parets entstand dessen weit verbreitete Schrift über das Leben des arabischen Propheten Muhammad "Mohammed und der Koran", die im Rahmen dieser Studie erforscht wird.
In seinem Buch "Mohammed und der Koran" behandelt Rudi Paret als arabisch- und islamwissenschaftlich tiefgründiger Orientalist das Bild des Propheten Muhammad in der deutschen Orientalistik. Der Titel des Buches lautet "Mohammed und der Koran. Geschichte und Verkündigung des arabischen Propheten". Das Buch wurde zum ersten Mal im Jahr 1957 veröffentlicht und bis heute noch zehn Mal verlegt, was seine große Bedeutung widerspiegelt . Es wurde auch im Jahr 2009, zum Teil neu überarbeitet, vom in Tübingen promovierten Professor Radwan As-Sayyed ins Arabische übersetzt . Weiter ist es - vielleicht wegen seines Verfassers - ein sehr wichtiges Buch im Fachbereich der Islamwissenschaft, zumal es als eine der Vorarbeiten der Übersetzung des Korans durch Paret von erheblicher Bedeutung im Rahmen der Orientalistik ist .
Bemerkenswert ist weiter, dass Paret folglich zu den wenigen Orientalisten gehört, die über die Person des Propheten geschrieben und gleichzeitig eine Koran-Übersetzung angefertigt haben; insofern ergibt sich, dass der wissenschaftliche Hintergrund der Bearbeitung des Themas der Prophetenpersönlichkeit identisch - oder zumindest ähnlich - mit dem wissenschaftlichen Hintergrund ist, der in der Paret-Übersetzung des Koran eine Rolle spielt.
Mahmoud Abu-Shuair, M.A., wurde 1983 in Behira - Ägypten geboren. Sein Studium der Germanistik und der islamischen Studien auf Deutsch an der Al-Azhar Universität schloss der Autor im Jahre 2006 mit dem akademischen Grad "Ausgezeichnet mit Ehrengrad" ab. Bereits während des Postgradualstudiums sammelte der Autor umfassende Erfahrungen in den islamischen Studien.
| Sprache | deutsch |
|---|---|
| Maße | 148 x 210 mm |
| Gewicht | 240 g |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Literaturwissenschaft |
| Geisteswissenschaften ► Sprach- / Literaturwissenschaft ► Sprachwissenschaft | |
| Schlagworte | Behandlung • Beispiel • Buch • Koran • Methodik • Mohammed • Orientalisten • paret • Person • Propheten • Rudi |
| ISBN-10 | 3-656-45398-5 / 3656453985 |
| ISBN-13 | 978-3-656-45398-7 / 9783656453987 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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