Zum Hauptinhalt springen
Nicht aus der Schweiz? Besuchen Sie lehmanns.de

Die Anaphora der Apostel Addai und Mari (eBook)

Ausdrucksform einer eucharistischen Ekklesiologie
eBook Download: PDF
2013 | 1. Auflage
231 Seiten
Vandenhoeck & Ruprecht Unipress (Verlag)
978-3-8470-0148-5 (ISBN)

Lese- und Medienproben

Die Anaphora der Apostel Addai und Mari -  Dominik Heringer
Systemvoraussetzungen
59,00 inkl. MwSt
(CHF 57,60)
Der eBook-Verkauf erfolgt durch die Lehmanns Media GmbH (Berlin) zum Preis in Euro inkl. MwSt.
  • Download sofort lieferbar
  • Zahlungsarten anzeigen
On January 17th, 2001, the Congregation for the Doctrine of the Faith of the Catholic Church recognised the liturgy of the Apostles Addai and Mari of the Assyrian Church of the East without the Words of Institution as a valid celebration of the Eucharist. This was a theological sensation, and in theological, pastoral and ecumenical terms seemed to be a breakthrough. Nevertheless, it sparked a heated debate, as it affected the innermost essence of catholic sacramental theology - the question of the Words of Institution as the sacramental form of the Eucharist. The non-inclusion of the Words of Institution as the sacramental form in the Anaphora of Addai and Mari thus raises the question whether this decision does not signify a general reorientation of the Catholic eucharistic doctrine. The author acknowledges Rome's decision as theologically well-founded and shows what effect it might have on the Church as a whole.

Dominik Heringer studierte Philsophie und Theologie in Frankfurt a.M. (Sankt Georgen) und Rom (Gregoriana). 2007 wurde er für das Bistum Aachen zum Priester geweiht. 2013 folgte die Promotion an der katholischen-theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Dominik Heringer studierte Philsophie und Theologie in Frankfurt a.M. (Sankt Georgen) und Rom (Gregoriana). 2007 wurde er für das Bistum Aachen zum Priester geweiht. 2013 folgte die Promotion an der katholischen-theologischen Fakultät der Universität Bonn.

Title Page 3
Copyright 4
Table of Contents 7
Body 11
Vorwort 11
Einleitung 13
I Theologiegeschichtliche Grundlegung – eine Auseinandersetzung mit der assyrischen Sondertradition 19
1 Geschichte und ekklesiologische Entwicklung der „Kirche des Ostens” 19
2 Der Weg in die Autokephalie – Nestorianische oder rechtgläubige Christologie? 24
3 Das Sakramentenverständnis – Gegenüberstellung lateinischer und assyrischer Denkformen 26
3.1 Die Entwicklung im Westen 28
3.1.1 Erste theologische Reflexion bis Augustinus – das Verständnis der Begriffe µ.st..... und sacramentum 28
3.1.2 Die Scholastik und das Konzil von Florenz – sakramententheologische Präzisierung und Festlegung der Siebenzahl 33
3.1.3 Das II. Vatikanische Konzil und die lehramtlichen Aussagen im 20. Jahrhundert – die Kirche als Sakrament 36
3.2 Die Entwicklung in der Assyrischen Kirche 38
3.2.1 Patriarch Mar Dinkha IV – die Begriffe raza/rozo und µ.st..... in ihrem heutigen Verständnis 38
3.2.2 Timotheos II. und ´Abdîshô bar Brîkâ – raze in ihrer Bedeutungsvielfalt 39
4 Die römische Anerkennung der Anaphora der Apostel Addai und Mari als gültige Eucharistiefeier 43
4.1 Erstes Argument – das hohe Alter der Anaphora 44
4.2 Zweites Argument – die apostolische Sukzession der Kirche 45
4.3 Drittes Argument – die Intention der Einsetzungsworte 46
II Der Beginn einer Debatte – die Kontroverse um die Frage nach der Gültigkeit der Anaphora der Apostel Addai und Mari 49
1 Die Quellen I – biblische und liturgische Überlegungen zu den Einsetzungsworten der Eucharistie 52
1.1 Der biblische Befund – die Suche nach den ipsissima verba Christi 52
1.2 Vergleichende Liturgiewissenschaft – Ist die Anaphora von Addai und Mari wirklich eine Ausnahme unter den Hochgebeten verschiedenener Tradition? 56
1.2.1 Zeugnisse der alten Kirche 57
1.2.2 Die alexandrinische Tradition 62
1.2.3 Die antiochenische Tradition 64
1.2.4 Die syro-orientalische Tradition 64
1.2.5 Die westliche Tradition 65
1.3 Schlussfolgerung 66
2 Die Quellen II–Consensus Patrum über den Konsekrationsmoment? 67
2.1 Irenäus, Tertullian und Cyprian von Karthago 68
2.2 Cyrill von Jerusalem und die kappadokischen Väter 72
2.3 Ambrosius und Johannes Chrysostomus 74
2.4 Johannes von Damaskus und Isidor von Sevilla 81
3 Die Quellen III – Thesen über den Zeitpunkt der Konsekration in der Theologie des Westens 84
3.1 Die Frühscholastik 85
3.2 Die Scholastik 87
3.2.1 Petrus Lombardus und Petrus von Poitiers 88
3.2.2 Thomas von Aquin 90
3.3 Lehramtliche Entwicklung und Festlegung des Konsekrationsmomentes 93
3.3.1 Das Konzil von Florenz 95
3.3.2 Das Konzil von Trient 98
3.3.3 Durchgehende Bestätigung? 99
III Eucharistie und Kirche – Eine Verhältnisbestimmung 103
1 Vorüberlegung 103
2 Die Messe: Opfer oder Mahl? 105
2.1 Die Frage nach der Grundgestalt 105
2.2 Die geschichtliche Gestaltwerdung der Eucharistie 108
2.2.1 Die Eucharistie Jesu beim letzten Abendmahl 109
2.2.2 Die Eucharistie in Verbindung mit dem apostolischen Gemeindemahl 111
2.2.3 Die vom Gemeindemahl getrennte nachapostolische Eucharistiefeier 113
2.3 Die historische.[n] Wurzel.[n] der Eucharistie 114
2.3.1 Die jüdische Toda 116
3 Die Messe – Selbstvollzug der Kirche 119
3.1 Die Eucharistie macht Kirche 120
3.2 Die Kirche macht Eucharistie 121
3.3 Die Bindung an die Urform 122
3.3.1 Exkurs – Die Taufe 123
3.3.2 Exkurs – Die Firmung 124
3.3.3 Exkurs – Die Buße 126
3.3.4 Exkurs – Die Krankensalbung 127
3.3.5 Exkurs – Die Weihe 129
3.3.6 Exkurs – Die Ehe 130
4 Die römische Entscheidung – erneut gelesen 132
4.1 Das hohe Alter 133
4.2 Die apostolische Sukzession 134
4.3 Die Intention 137
IV. Die Anaphora von Addai und Mari – Grund zur Auseinandersetzung mit der Postmoderne 141
1 Postmoderne vs. Christliche Theologie 142
1.1 Fünf Wesensmerkmale postmoderner Philosophie und ihre Auswirkung auf die Theologie 142
1.1.1 Kein letzter Grund 142
1.1.2 Kein letztes Ziel 143
1.1.3 Ablehnung neuzeitlicher Subjektphilosophie 144
1.1.4 Der Primat des Anderen 144
1.1.5 Das radikal absente Absolute 144
1.1.6 Auswirkungen auf die Theologie 145
2 Intention vs. Sprache? – Philosophische Überlegungen zu sprachunabhängigen Akten 146
2.1 Die Verteidigung des Subjektbegriffs 147
2.2 Die Verteidigung sprachunabhängiger Akte 149
3 Gottesexistenz – notwendige Bedingung für das Subjektsein 152
3.1 Robert Spaemann – futurum exactum 153
3.2 Biblische Beglaubigung 155
4 Die Verbindung von Repräsentations- und Inkarnationsdenken – Voraussetzung eucharistischen Handelns 158
4.1 Inkarnation aus erstphilosophischer Sicht – die Entwürfe von Thomas Pröpper und Hans-Jürgen Verweyen 160
4.1.1 Inkarnation als (real-).symbolische Vermittlung 161
4.1.2 Inkarnation als Bild des Absoluten 163
4.1.3 Der Akt des Staunens 163
4.1.4 Inkarnation in Konkretion 165
5 Ergebnissicherung 169
V. Die Wahrnehmung der Intention im Gesamt des Hochgebetes – ein Struktur- und Textvergleich 175
1 Geschichtliche Einordnung 176
2 Die Struktur der neu eingeführten Hochgebete II bis IV 179
2.1 Lobpreis und Dank 181
2.2 Bitte für die Kirche 185
2.3 Die Doxologie 186
3 Exkurs – Die Struktur des Canon Romanus 187
4 Die Anaphora der Apostel Addai und Mari 188
4.1 Die Geschichte der Anaphora – Ursprung und Entwicklung des Textcorpus 188
4.2 Die Veränderung des Textes seit dem 16. Jahrhundert 189
4.3 Der Text 191
4.4 Textanalyse und -vergleich 193
5 Ergebnissicherung 200
Schluss 203
Anhang 207
Literaturverzeichnis 221

Erscheint lt. Verlag 19.6.2013
Verlagsort Göttingen
Sprache deutsch
Themenwelt Geisteswissenschaften Religion / Theologie Christentum
Schlagworte Addai und Mari • Assyrische Kirche des Ostens • Ekklesiologie • Eucharistie
ISBN-10 3-8470-0148-5 / 3847001485
ISBN-13 978-3-8470-0148-5 / 9783847001485
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
Haben Sie eine Frage zum Produkt?
PDFPDF (Ohne DRM)

Digital Rights Management: ohne DRM
Dieses eBook enthält kein DRM oder Kopier­schutz. Eine Weiter­gabe an Dritte ist jedoch rechtlich nicht zulässig, weil Sie beim Kauf nur die Rechte an der persön­lichen Nutzung erwerben.

Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seiten­layout eignet sich die PDF besonders für Fach­bücher mit Spalten, Tabellen und Abbild­ungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten ange­zeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smart­phone, eReader) nur einge­schränkt geeignet.

Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.

Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.

Mehr entdecken
aus dem Bereich