Weisheit im Widerspruch
Studien zu den Elihu-Reden in Ijob 32-37
Seiten
2013
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-033083-0 (ISBN)
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-033083-0 (ISBN)
In der Reihe Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft (BZAW) erscheinen Arbeiten zu sämtlichen Gebieten der alttestamentlichen Wissenschaft. Im Zentrum steht die Hebräische Bibel, ihr Vor- und Nachleben im antiken Judentum sowie ihre vielfache Verzweigung in die benachbarten Kulturen der altorientalischen und hellenistisch-römischen Welt.
Die Elihu-Reden in Ijob 32-37 sind eine erste Interpretation und Kommentierung der Dialogdichtung. In der Auslegungsgeschichte werden sowohl die literarische Eigenart als auch der theologische Beitrag zum Ijob-Problem kontrovers beurteilt.Die Studie zieht zunächst eine Bilanz der bisherigen Forschung und legt vor diesem Hintergrund eine eigene Literar- und Kompositionskritik und Strukturanalyse vor. Dabei erweist sich der Komplex als redaktionelle Verbindung ursprünglich selbständiger Einheiten, der auf der Endtextebene mit der Verbindung konträrer Weisheitskonzepte eine Art Kompendium aus Dialogdichtung und Gottesreden bietet. Die theologische Gesamtaussage der Komposition ist damit subtiler und anspruchsvoller, als dass ihr die immer wieder unternommene Etikettierung als Restitution orthodoxer Positionen gerecht werden könnte.Theologische Bedeutung hat auch die (u.a. durch den Vergleich mit einem Text des griechischen Rhetorikers Isokrates gewonnene) gattungskritische Einordnung des Einleitungskapitels als hellenistisches Proömium: Entgegen der häufig vertretenen Interpretation beabsichtigt die Präsentation Elihus keine Ironisierung und Dekonstruktion seiner textuellen Rolle, sondern signalisiert deutlich den Anspruch, als gewichtige Stimme in der Diskussion des Buches wahrgenommen zu werden.
Die Elihu-Reden in Ijob 32-37 sind eine erste Interpretation und Kommentierung der Dialogdichtung. In der Auslegungsgeschichte werden sowohl die literarische Eigenart als auch der theologische Beitrag zum Ijob-Problem kontrovers beurteilt.Die Studie zieht zunächst eine Bilanz der bisherigen Forschung und legt vor diesem Hintergrund eine eigene Literar- und Kompositionskritik und Strukturanalyse vor. Dabei erweist sich der Komplex als redaktionelle Verbindung ursprünglich selbständiger Einheiten, der auf der Endtextebene mit der Verbindung konträrer Weisheitskonzepte eine Art Kompendium aus Dialogdichtung und Gottesreden bietet. Die theologische Gesamtaussage der Komposition ist damit subtiler und anspruchsvoller, als dass ihr die immer wieder unternommene Etikettierung als Restitution orthodoxer Positionen gerecht werden könnte.Theologische Bedeutung hat auch die (u.a. durch den Vergleich mit einem Text des griechischen Rhetorikers Isokrates gewonnene) gattungskritische Einordnung des Einleitungskapitels als hellenistisches Proömium: Entgegen der häufig vertretenen Interpretation beabsichtigt die Präsentation Elihus keine Ironisierung und Dekonstruktion seiner textuellen Rolle, sondern signalisiert deutlich den Anspruch, als gewichtige Stimme in der Diskussion des Buches wahrgenommen zu werden.
Stephan Lauber, Universität Freiburg,Schweiz.
Stephan Lauber, University of Fribourg,Switzerland.
| Erscheint lt. Verlag | 17.9.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Beihefte zur Zeitschrift für die alttestamentliche Wissenschaft ; 454 |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 155 x 230 mm |
| Gewicht | 844 g |
| Themenwelt | Religion / Theologie ► Christentum ► Bibelausgaben / Bibelkommentare |
| Religion / Theologie ► Christentum ► Kirchengeschichte | |
| Schlagworte | Elihu speeches • Isocrates • Job • Job; Elihu speeches; wisdom concepts; Isocrates • wisdom concepts |
| ISBN-10 | 3-11-033083-0 / 3110330830 |
| ISBN-13 | 978-3-11-033083-0 / 9783110330830 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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