Grenzobjekte (eBook)
X, 314 Seiten
Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (Verlag)
978-3-531-18953-6 (ISBN)
Dr. Reinhard Hörster ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale).
Dr. Stefan Köngeter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim.
Dr. Burkhard Müller ist Professor (i.R.) für Sozialpädagogik an der Universität Hildesheim und Gastprofessor an der International Psychoanalytic University (IpU) in Berlin.
Dr. Reinhard Hörster ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpädagogik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Halle (Saale).Dr. Stefan Köngeter ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Hildesheim.Dr. Burkhard Müller ist Professor (i.R.) für Sozialpädagogik an der Universität Hildesheim und Gastprofessor an der International Psychoanalytic University (IpU) in Berlin.
Inhalt 6
Vorwort 8
Grenzobjekte und ihre Erfahrbarkeit in sozialen Welten 9
1. Grenzobjekte bei Star und Griesemer – bedeutsame Gesichtspunkte 11
2. Themenfelder 16
2.1 Die Erfahrung von Grenzobjekten in epistemologischer Perspektive 17
2.2 Grenzobjekte in der Kasuistik und im professionellen Feld 19
2.3 Grenzobjekte in Kooperation und Übersetzung 23
2.4 Situationen und Identitäten als Grenzobjekte 26
3. Entwicklungen 28
4. Literatur 32
I. Forschung und Erfahrung 35
Erfahrung als Ausweg: Wie sich zeigt, was sich zeigt 36
1. 37
2. 39
3. 40
4. 42
5. Literatur 45
Dialogik. Grenzsysteme in der lappländischen Sozial-psychiatrie und ihre sozialpädagogische Bedeutung 47
1. Innovation und Dialogik in der praxeologischen Empirie der finnischenSozialpsychiatrie 53
1.1 Ausgangspunkte 54
1.2 Antizipierende Dialoge, ihre experimentelle Entstehung und ihr experimen-teller Charakter 58
1.3 Der Antizipierende Dialog als Methode 62
1.4 Der Offene Dialog 63
1.5 Die Relevanz der experimentell entwickelten Verfahren 65
2. Bachtins allgemeiner Dialogbegriff 67
3. Die Neuerungen von Bachtins Dostoevskij und von Seikkula und Arnkil im Vergleich 70
4. Der sozialpädagogische Gehalt des kollektiven Experimentes 76
5. Literatur 79
Die trans-sequentielle Analyse – und ihre formativen Objekte 84
1. Einleitung 84
2. Die trans-sequentielle Konstellation in Situationen 87
3. Minimale trans-sequentielle Konstellation 89
4. Formative Objekte im praktischen Zusammenhang 90
5. ETWAS relevant machen – Karrieren und Qualifizierungsstufen 92
6. Die TSA als methodische Schrittfolge 95
6.1 Hier/jetzt – Wie weiter damit? 96
6.2 Die Verkettung von Situationen 99
6.3 Medienanalyse 101
7. Schluss: Wozu TSA? 105
8. Literatur 107
II. Professionalität und Kasuistik 110
Die Fallgeschichte als Grenzobjekt 111
1. Einleitung 111
2. Die Fallchronologie 113
3. Narratives Wissen 117
3.1 Eine Struktur gebundener Zeit 118
3.2 Probleme 118
3.3 Typische Partikularität 119
3.4 Begründete Handlungen 120
3.5 Ambiguität der Referenz 120
4. Narrative Sinnstiftung, Emotionen und die Bewegungsrichtung lose gekoppelter Handlungen 121
5. Literatur und Einbildungskraft 126
6. Literatur 127
Supervision ist eine Beobachtung, wie Therapeuten (sich) bei der Arbeit beobachten – oder: Etwas Empi-rie ist manchmal Salz in der Suppe organisierter An-archie 130
1. Ist Supervision Therapie? „Teach or Treat“? Lehren oder Entwickeln? Wertschätzen oder Beurteilen? – Dilemmata der Supervision 131
2. Kritische Ereignisse 133
3. Bewusste Einstellungsunterschiede beim Umgang mit „boundary ob-jects“ beachten 135
4. Welche Lösungen gibt es? 137
5. Gegenübertragung – oder was? 139
6. Die Rolle der Theorie bei dem, was man „daraus macht“ 142
7. Therapeuten in der Sitzung berichten aus der Sitzung 143
8. Kognition und Konversation 147
9. Methode und/oder Person 150
10. Literatur 152
Unterricht auf der Kippe – Über das Ausbalancieren von Aufmerksamkeit und disziplinierter Subjektivität 156
1. Einleitung 156
2. Vorarbeiten 157
2.1 Unterricht als interaktive Herstellung von Aufmerksamkeit 157
2.2 Raumwirksamkeit 158
2.3 Disziplinierte Subjektivität 158
2.4 Die Herstellung von Ambivalenz untersuchen 159
3. Analysen: „On doing in between“ 161
3.1 Distanzierungen von der Unterrichtordnung 162
3.2 Hinwendungen zu Gegenständen und zur Lehrperson 168
4. Zusammenfassung 173
5. Literatur 175
Gefühlte Erkenntnis als Grenzobjekt zwischen „praxissensiblen“ Sozialforschern und praktischen Akteuren 177
1. Grenzobjekte praxissensibler Beratung 180
2. „Philosophie der Gefühle“ und professionelles Handeln. 182
2.1 Zur Art der möglichen Rationalität von Emotionen im professionellen Han-deln 183
2.2 Handeln nach intuitiv gefühlte ‚Richtigkeit‘ von Emotionen und Handeln nach bestmöglichem Urteil 185
2.3 Reason-tracker und reason-responder 188
2.4 Zwischenbilanz 190
3. Emotionen als Grenzobjekte für eine produktive Zusammenarbeit von praxissensibler Forschung und professioneller Praxis 191
4. Literatur 194
III. Kooperation und Übersetzung 198
Das Kindeswohl als Grenzobjekt – die wechselhafte Karriere eines unbestimmten Rechtsbegriffs 199
1. Einleitung 199
2. Unbestimmte Rechtsbegriffe als ‚Grenzobjekte‘ im Recht 201
3. Die Karriere des Kindeswohlbegriffs im Familienrecht – multiple Funktionen 204
3.1 ‚Verwahrlosung‘ und ‚Kindeswohlgefährdung‘ als Legitimationen staatli-cher Interventionen – von der Zweispurigkeit zur Einspurigkeit 204
3.2 Kindeswohlgefährdung gemäß § 1666 BGB von 1900 bis heute 205
3.3 Unterhalb der ‚Gefährdungsschwelle‘ – ‚Kindeswohl‘ als Entscheidungskri-terium im Streit um das Kind 208
3.4 Kindeswohl und Interessenkonflikte – wie wird das konzipiert? 215
4. An der Grenze – was bleibt vom ‚Kindeswohl‘? 218
5. Literatur 219
Die Erforschung der Slums – Transnationale Grenz-objekte der Settlement- und Social-Survey-Bewegung 222
1. Transnationalität der Sozialen Arbeit 222
2. Die Entdeckung der Slums der Großstadt 225
3. Social surveys und Settlements 229
3.1 Charles Booth und Toynbee Hall 230
3.2 Hull House und ihre “Maps and Papers” 232
3.3 Die Presbyterianischen Settlements in Kanada 236
4. Gab es eine transnationale boundary infrastructure sozialer Reformbe-wegungen? 240
5. Literatur 242
Alltägliche Grenzarbeit – Organisationspädagogik im Spiegel einer entgrenzten Sozialpädagogik 246
1. Von der Normalisierung zur Entgrenzung – sozialpädagogische Selbst-betrachtungen und organisationspädagogische Optionen 248
2. Wenn die „weichen“ zu den „harten Stellen“ werden: Organisationspä-dagogik als Organisationserhalt 251
3. Grenzobjekt irritiert Grenzobjekt – Handlungsfähigkeit und Entgren-zung 253
4. Literatur 255
Sonnenschein als Grenzobjekt 258
1. 258
2. 259
3. 261
4. 266
5. 268
6. 270
7. Bibliographie 271
8. Diskographie 271
IV. Situationen und Identitäten 272
Die Trivialität der Katastrophe – Situationen als Grenzobjekte 273
1. „Störungen“ als soziale Konstruktion 274
2. Störungen als thematische Impulse 276
3. Störungen als konkurrierende Themen 279
4. Die Trivialität der Katastrophe 284
5. Literatur 285
Und wie wäre es mit einem Grenzenlosigkeitssinn? Identitätspolitik zwischen kosmopolitischer Euphorie und fremdenfeindlicher Ausgrenzung 288
1. Globalisierungserfahrungen: Chancen und Risiken von Grenzüber-schreitungen 291
2. Kosmopolitische Perspektive: Ein Weg mit Hindernissen 294
2.1 Die (irrationale) Furcht vor der Freiheit 299
2.2 Die (legitime) Sorge um das Eigene 304
2.3 Die Chance kosmopolitisch-hybrider Selbstentwürfe 305
3. Literatur 308
Verzeichnis der AutorInnen 310
| Erscheint lt. Verlag | 1.11.2012 |
|---|---|
| Zusatzinfo | X, 314 S. 4 Abb. |
| Verlagsort | Wiesbaden |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften |
| Sozialwissenschaften ► Pädagogik ► Sozialpädagogik | |
| Schlagworte | boundary objects • Diversität • Intersektionalität • Pädagogik • Soziale Arbeit |
| ISBN-10 | 3-531-18953-0 / 3531189530 |
| ISBN-13 | 978-3-531-18953-6 / 9783531189536 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasserzeichen und ist damit für Sie personalisiert. Bei einer missbräuchlichen Weitergabe des eBooks an Dritte ist eine Rückverfolgung an die Quelle möglich.
Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seitenlayout eignet sich die PDF besonders für Fachbücher mit Spalten, Tabellen und Abbildungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten angezeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smartphone, eReader) nur eingeschränkt geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich