Gedenkort Rosenstraße 2–4
Internierung und Protest im NS-Staat
Seiten
2013
|
1., Aufl
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
978-3-95565-001-8 (ISBN)
Hentrich und Hentrich Verlag Berlin
978-3-95565-001-8 (ISBN)
In der Rosenstraße 24 errichtete die Jüdische Gemeinde 1905 ein großes Verwaltungsgebäude, das später unter anderem das Wohlfahrts- und Jugendamt beherbergte. Im Februar 1943 verhaftete die Gestapo über Zehntausend jüdische Berliner meist an ihren Zwangsarbeitsplätzen. Im Gebäude Rosenstraße 24 hielt die Gestapo etwa 2.000 Menschen, die nach der NS-Rassengesetzgebung in Mischehen lebten, bis zu zwei Wochen lang fest, um ihren Status zu überprüfen und unter ihnen Fachpersonal als Ersatz für zu deportierende Mitarbeiter jüdischer Einrichtungen auszuwählen.
Vor dem Haus versammelten sich damals viele Verwandte der Internierten, tagelang. Dass dabei die Freilassung der Festgehaltenen gefordert wurde, fand in den letzten zwei Jahrzehnten in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit Beachtung und Würdigung. Seit den 1990er Jahren erinnern ein Denkmal sowie zwei Litfaßsäulen mit historischen Bild- und Textdokumenten in der Nähe des im Krieg zerstörten Gebäudes an die Ereignisse.
Der Band schildert die Hintergründe des Jahres 1943, die Geschehnisse im und vor dem Gebäude sowie die Erinnerung an jene seit dem Kriegsende.
Vor dem Haus versammelten sich damals viele Verwandte der Internierten, tagelang. Dass dabei die Freilassung der Festgehaltenen gefordert wurde, fand in den letzten zwei Jahrzehnten in der deutschen und internationalen Öffentlichkeit Beachtung und Würdigung. Seit den 1990er Jahren erinnern ein Denkmal sowie zwei Litfaßsäulen mit historischen Bild- und Textdokumenten in der Nähe des im Krieg zerstörten Gebäudes an die Ereignisse.
Der Band schildert die Hintergründe des Jahres 1943, die Geschehnisse im und vor dem Gebäude sowie die Erinnerung an jene seit dem Kriegsende.
Wolf Gruner, geboren 1960 in Berlin (Ost), Studium der Geschichtswissenschaften, 1994 Dr. phil., anschließend wissenschaftlicher Mitarbeiter u.a. am Zentrum für Antisemitismusforschung (TU Berlin), Gastwissenschaftler und -professor in Israel, Japan und den USA. Zur Zeit Stipendiat der S. Fischer Stiftung am Institut für Zeitgeschichte / Abteilung Berlin. Autor mehrerer Bücher zur nationalsozialistischen Verfolgung der Juden.
Besprechung bei DradioKultur vom 26. Februar 2013 unter
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/fazit/2023876/
"Ein neues Buch zeigt überraschende Hintergründe." Der Tagesspiegel, 28. Februar 2013
| Erscheint lt. Verlag | 1.2.2013 |
|---|---|
| Reihe/Serie | Topographie des Terrors. Notizen ; 6 |
| Verlagsort | Leipzig |
| Sprache | deutsch |
| Maße | 125 x 190 mm |
| Gewicht | 135 g |
| Einbandart | Paperback |
| Themenwelt | Sachbuch/Ratgeber ► Geschichte / Politik ► 20. Jahrhundert bis 1945 |
| Geisteswissenschaften ► Geschichte | |
| Schlagworte | 1943 • Berlin • Deportation • Drittes Reich • Fabrik-Aktion • Frauen • Gestapo • Holocaust • Juden • Judenverfolgung (Nationalsozialismus) • Mischehe • Nationalsozialismus • Protest • Rassengesetze • Rosenstraße (Berlin) • Widerstand • Widerstand (Nationalsozialismus) • Zwangsarbeit |
| ISBN-10 | 3-95565-001-4 / 3955650014 |
| ISBN-13 | 978-3-95565-001-8 / 9783955650018 |
| Zustand | Neuware |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
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