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"Dies ist mein letzter Brief..."

Eine Münchner Familie vor der Deportation im November 1941
Buch | Hardcover
288 Seiten
2014
Volk Verlag
978-3-86222-111-0 (ISBN)

Lese- und Medienproben

"Dies ist mein letzter Brief..." - Alfred Koppel
CHF 13,85 inkl. MwSt
Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel in Colorado eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter. Er stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie.
Alfred Koppel wurde 1926 in Hamburg geboren und lebte mit seiner Familie in den 1930er Jahren in München. Mit seinem Bruder und seinem Vater konnte er noch rechtzeitig vor Kriegsbeginn Deutschland verlassen, seine Mutter musste mit den vier kleineren Kindern in München zurückbleiben. Bis zuletzt hoffte Carola Koppel, ihrem Mann in die Emigration folgen zu können. Unermüdlich schrieb sie ihm Briefe nach New York, den letzten wenige Tage vor der Deportation nach Kaunas im November1941, wo sie und ihre Kinder ermordet wurden.
Im Alter von beinahe siebzig Jahren hatte Alfred Koppel begonnen, die Geschichte seiner Familie zu erforschen und die Briefe seiner Mutter zu übersetzen. 2002 erschienen sie in den USA unter dem Titel My Heroic Mother. Voices from the Holocaust . Nun werden sie erstmals auch im deutschen Original veröffentlicht.
Erst Jahrzehnte nach dem Tod seines Vaters öffnete Alfred Koppel in Colorado eine Schachtel mit Briefen seiner Mutter. Er stieß auf erschütternde Dokumente einer jüdischen Familie, seiner eigenen Familie.

Alfred Koppel wurde 1926 in Hamburg geboren und lebte mit seiner Familie in den 1930er Jahren in München. Mit seinem Bruder und seinem Vater konnte er noch rechtzeitig vor Kriegsbeginn Deutschland verlassen, seine Mutter musste mit den vier kleineren Kindern in München zurückbleiben. Bis zuletzt hoffte Carola Koppel, ihrem Mann in die Emigration folgen zu können. Unermüdlich schrieb sie ihm Briefe nach New York, den letzten wenige Tage vor der Deportation nach Kaunas im November1941, wo sie und ihre Kinder ermordet wurden.

Im Alter von beinahe siebzig Jahren hatte Alfred Koppel begonnen, die Geschichte seiner Familie zu erforschen und die Briefe seiner Mutter zu übersetzen. 2002 erschienen sie in den USA unter dem Titel „My Heroic Mother. Voices from the Holocaust“. Nun werden sie erstmals auch im deutschen Original veröffentlicht.

Ilse Macek ist Politikwissenschaftlerin und Programmbereichsleiterin des Querschnittprogramms der Münchner Volkshochschule; ehrenamtlich ist sie seit 2008 Münchner Sprecherin der Vereinigung "Gegen Vergessen - Für Demokratie". Beruflich, politisch und ganz persönlich beschäftigt sie sich seit vielen Jahren pädagogisch und publizistisch mit zeitgeschichtlichen Fragestellungen.

Friedbert Mühldorfer, geboren 1951, Lehrer an einem Münchner Gymnasium und Historiker, seit 1975 Mitarbeit in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten, Landesverband Bayern. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Widerstand und Verfolgung im Nationalsozialismus, Geschichte der Arbeiterbewegung, Nachkriegsgeschichte.

Erscheint lt. Verlag 28.1.2014
Zusatzinfo mit historischen Abbildungen und umfangreichem Personenverzeichnis
Verlagsort München
Sprache deutsch
Maße 140 x 210 mm
Gewicht 495 g
Einbandart gebunden
Themenwelt Geschichte Allgemeine Geschichte 1918 bis 1945
Geschichte Allgemeine Geschichte Zeitgeschichte
Schlagworte Briefe • Deportation • Drittes Reich / 3. Reich; Briefe • Drittes Reich; Briefe • Emigration • Familiengeschichte • Juden in München • Judenverfolgung (Nationalsozialismus); Briefe • jüdische Familie • München 1933-1945 • München, Geschichte; Berichte/Erinnerungen • My heroic mother • Personenregister • Zeitgeschichte
ISBN-10 3-86222-111-3 / 3862221113
ISBN-13 978-3-86222-111-0 / 9783862221110
Zustand Neuware
Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR)
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