Der Rückstoß der Methode (eBook)
611 Seiten
De Gruyter (Verlag)
978-3-11-025165-4 (ISBN)
This study is the first comprehensive presentation of Kierkegaard's method of an indirect communication from a philosophical perspective. The indirect communication is described as Kierkegaard's method of thinking. Indirect communication not only represents a form of broken communication but also a theory on the limits of language and concept and a counterconcept to the systematically hermetic form. Here Kierkegaard's place in history becomes evident in the constellation of change of post-idealism. In total, he emancipates himself from Schelling's and Hegel's systematic form and already points the way to Nietzsche and Derrida.
Philipp Schwab, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
lt;!doctype html public "-//w3c//dtd html 4.0 transitional//en">
Philipp Schwab, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.
Vorbemerkung 13
Teil I. Kierkegaards indirekte Methode 19
I.1 Die systematische Bestimmung der indirekten Methode 21
1. Das Problem einer direkten Bestimmung der Methode 24
2. Die aszendierende Bestimmung – Der Begriff ‚Indirekte Mitteilung‘ 26
3. Die deszendierende Bestimmung – Der doppelte Rückstoß der Methode 28
4. Begriff und Durchführung der indirekten Methode 29
5. Die Vielgestaltigkeit der Methode 31
6. Die zwei Aspekte der indirekten Methode 32
a) Kommunikationsaspekt 33
b) Darstellungsaspekt 39
7. Experiment, Aporie, Wiederholung 42
8. Die vierfache Funktion der Pseudonymität 44
9. Das christliche Selbstverständnis und die Methode 46
I.2 Kierkegaards geschichtliche Stellung 50
1. Die Konstellation des Übergangs 50
2. Hegel 52
3. Schelling 55
4. Nietzsche 58
5. Derrida 61
I.3 Zum Stand der Forschung 64
1. Der Mitteilungsbegriff in der Frührezeption 65
2. Der sachbezogene Ansatz 66
3. Die ältere Forschung zur Mitteilungsfrage 69
4. Der dekonstruktive Ansatz 72
5. Ansätze der neueren Forschung zur Mitteilungsfrage 75
Teil II. Der Begriff der indirekten Mitteilung 79
Orientierende Vorbemerkung 81
II.1 Doppelreflexion der Mitteilung in Begriff und Durchführung – Die Abschließende unwissenschaftliche Nachschrift 92
1. Die Doppelreflexion des subjektiven Denkers und die Dialektik der Mitteilung – Climacus’ erste Lessing-These 99
a) Lessing, Hegel und Sokrates – Der Auftakt zur Mitteilungsfrage 100
b) Das objektive Denken und der subjektive Denker 104
c) Die Doppelreflexion des subjektiven Denkers 107
d) Die Doppelreflexion der Mitteilung 112
e) Der Empfänger und das Gottesverhältnis 116
f) Hypothese und Aneignung 120
g) Form und Ausdruck 124
h) Sokrates und das Geheimnis 128
i) Der Begriff der Mitteilung in der ersten Lessing-These 131
2. Rückblick von Außen – Climacus über ,Ein gleichzeitiges Streben in der dänischen Literatur‘ 136
a) Climacus’ Plan 137
b) Der ,Blick‘ zurück 143
c) ,Mitteilung über das Indirekte‘ und ,Fortnehmen‘ 146
3. ,Möglichkeitsmitteilung‘ – Die Form des subjektiven existierenden Denkers 151
4. Der Abtritt des Pseudonyms – Climacus’ Widerruf der Nachschrift 154
5. Der Auftritt des Autors – Kierkegaards ,Erste und letzte Erklärung‘ 156
II.2 Maieutisch-teleologischer Begriff der Mitteilung – Der Gesichtspunkt und Über meine Wirksamkeit als Schriftsteller 160
1. Der Grundgedanke des retrospektiven Selbstverständnisses 165
a) Wirksamkeit 165
b) Gesichtspunkt 169
2. Der Begriff der Mitteilung als bloße Taktik 170
a) Wirksamkeit 170
b) Gesichtspunkt 176
3. Das inhaltliche Problem 180
4. Das methodische Problem 185
5. Die Gegenbewegung in Gesichtspunkt und Wirksamkeit 190
a) ,Aufmerksam-Machen‘ 190
b) Mitteilungstheoretische Abweichungen 193
II.3 Der Weg zum Gesichtspunkt 197
1. Die Entdeckung der ,Maieutik‘ und der ,Reduplikation‘ – Die Journale und Entwürfe 1846/47 203
a) Maieutik 207
b) Reduplikation 216
2. Das Maieutische und das Ethische – Das Vorlesungsfragment zur ,Dialektik der Mitteilung‘ I 220
a) Der Plan zum Vorlesungsfragment und seine Niederlegung 225
b) Die Wissenschaft, die Kunst und das Ethische 227
c) Mitteiler, Empfänger, Gegenstand 231
d) Indirekte Mitteilung, Doppelreflexion, Maieutik 237
e) Das Ethisch-Religiöse, das Maieutische im Christentum und die Pseudonymität 243
f) ,Hineinbetrügen in das Wahre‘ 1 – Die Taten der Liebe 248
3. Die direkte Mitteilung als persönliche Frage – Die Journale und Entwürfe 1847/48 250
a) ,Hineinbetrügen in das Wahre‘ 2 – Die dritte Fassung des Buchs über Adler 251
b) Die ‚eigentümliche Dialektik der Mitteilung‘ – Das Journal NB3 254
c) Selbstreflexionen – Die Journale NB4 und NB5 256
4. Die Herausbildung des Gesichtspunkts – Das Journal NB6 260
a) Der Salon-Held, die Reduplikation und die ,pia fraus‘ 263
b) ‚Jener kleine Artikel‘ 267
c) ,Sein, was man sagt‘ – Reduplikation 270
d) ,Sagen, was man ist‘? – Der erste Plan zur direkten Mitteilung und seine Umkehrung 272
e) Die Symmetrie des Werks und die Übernahme der maieutischen Anlage 280
5. Reduplikation vs. Doppelreflexion – Die Einübung im Christentum 288
a) Der Gott-Mensch als ,Zeichen des Widerspruchs‘ 291
b) Die zwei Formen der indirekten Mitteilung 296
6. Die Abfassung des Gesichtspunkts – Das Journal NB7 304
II.4 Der Mitteilungsbegriff nach dem Gesichtspunkt 314
1. Die Frage nach der Herausgabe des Gesichtspunkts – Die Journale 1848/49 319
a) Die ,Situation‘ 1848/49 und der erste Plan zur pseudonymen Publikation – NB8 und NB9 320
b) Die Gegenbewegung zur direkten Mitteilung, Zeugnis und „Rechenschaft“ – NB10 324
c) Die ,Lösung‘ und der zweite Plan zur pseudonymen Publikation – NB11 – NB13 330
d) Der dritte Plan zur pseudonymen Publikation – NB14 335
2. Mitteilung ex cathedra? – Das Vorlesungsfragment zur ,Dialektik der Mitteilung‘ II 340
a) Zur Datierung des Vorlesungsfragments 344
b) Die erste Vorlesung – Direkte Mitteilung des Indirekten? 364
c) Das erste Distinktionsschema – Synchrone Systematik 387
d) Das zweite Distinktionsschema – Diachrone Systematik 401
e) Die zweite Vorlesung – Durchführung in Abbreviatur 422
3. Der ,letzte Begriff der Mitteilung‘ – Die Journale und Entwürfe 1850-1852 427
a) ,Heterogenität‘ und letzte Abwägung zur Herausgabe des Gesichtspunkts – NB15 und NB16 431
b) Die Debatte um Martensens Dogmatik als ,Faktor‘ der Mitteilungsreflexion – NB17 – NB19 437
c) Nachschrift vs. „Rechenschaft“ und die indirekte Mitteilung als ,höhere‘ Form – NB20 442
d) Die Wirksamkeit als ,Reduplikation‘ und ,Handlung‘ – NB22 und NB24 447
e) L. J. M. Gude und die letzte Aufzeichnung zur Mitteilungsfrage in NB27 453
Teil III. Ironie und indirekte Mitteilung 461
Orientierende Vorbemerkung 463
III.1 Der Einzelne und die Weltgeschichte – Über den Begriff der Ironie 467
1. Die heterogene Konzeption der Ironieschrift und die ,Ironiethese‘ 471
2. Die Ironie als Standpunkt des Sokrates und die ,unendliche absolute Negativität‘ 478
3. Die weltgeschichtliche Betrachtung der Ironie 483
4. Die ,existenzanalytische‘ Kritik der romantischen Ironie 487
5. Die ,Ironie als beherrschtes Moment‘ 488
6. Die Darstellungsstruktur der Ironie 492
III.2 Innen und Außen – Parallele und Differenz von romantischer Ironie und indirekter Mitteilung 496
1. Die strukturelle Parallele – Darstellung des Undarstellbaren 501
a) Die fragmentarische Theorie der Ironie 501
b) Die ,Unverständlichkeit‘ der Ironie 506
2. Die wesentliche Differenz – Der Einzelne und das Absolute 508
III.3 Die inkommensurable Innerlichkeit – Zum Vorwort von Entweder/Oder 514
Teil IV. Die Durchführung der indirekten Mitteilung 519
Orientierende Vorbemerkung 521
IV.1 Experimentalpsychologie – Die Wiederholung 524
1. Mitteilungssituation und Experimentalstruktur 525
a) Titel und Auftakt 525
b) Darstellungs- und Kommunikationsaspekt 527
c) Die zwei Pseudonyme der Schrift 528
2. Constantins Experimente 531
3. Die Briefe des ,jungen Menschen‘ 535
4. Reinterpretationen 537
IV.2 An der Grenze der Wissenschaft – Der Begriff Angst 540
1. ,Grundlegung‘ und ,Grenze‘ der Wissenschaft – Einleitung 541
a) Wissenschaft und Wirklichkeit 542
b) Der Nicht-Ort der Sünde und die Aneignung 544
c) Erste und zweite Philosophie 546
d) Psychologie 549
2. Der Einzelne und die Wissenschaft – Caput II 553
3. Das Schema – Caput IV 555
4. Das ,Zweitpseudonym‘ – Vorwort 557
5. Climacus über die Form der Angstschrift 558
IV.3 Anti-Climacus und die brüchige Leiter – Die Krankheit zum Tode 561
1. Kombinationsrechnung 563
a) Vom Begriff Angst zur Nachschrift 564
b) Hegel und der ,Sich vollbringende Skeptizismus‘ 567
c) Climacus und Anti-Climacus 569
d) Die ,Buchstabenrechnung des Dialektischen‘ 574
2. Die Krankheit zum Tode 575
a) Das Wissenschaftliche und das Erbauliche im Vorwort 575
b) Spuren des Indirekten in der Verzweiflungsanalyse 577
Literatur 582
1. Primärliteratur 582
2. Forschungsliteratur 585
Namensregister 597
Sachregister 601
Register der zitierten Nachlassstellen 607
| Erscheint lt. Verlag | 1.10.2012 |
|---|---|
| Reihe/Serie | ISSN |
| ISSN | |
| Kierkegaard Studies. Monograph Series | Kierkegaard Studies. Monograph Series |
| Verlagsort | Berlin/Boston |
| Sprache | deutsch |
| Themenwelt | Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Allgemeines / Lexika |
| Geisteswissenschaften ► Philosophie ► Philosophie der Neuzeit | |
| Geisteswissenschaften ► Religion / Theologie ► Christentum | |
| Schlagworte | Criticism of the System • Existential Philosophy • Existenzphilosophie • Experimentalphilosophie • Experimental Philosophy • idealism • Idealismus • Perspectivism • Perspektivismus • Systemkritik |
| ISBN-10 | 3-11-025165-5 / 3110251655 |
| ISBN-13 | 978-3-11-025165-4 / 9783110251654 |
| Informationen gemäß Produktsicherheitsverordnung (GPSR) | |
| Haben Sie eine Frage zum Produkt? |
Größe: 2,6 MB
DRM: Digitales Wasserzeichen
Dieses eBook enthält ein digitales Wasserzeichen und ist damit für Sie personalisiert. Bei einer missbräuchlichen Weitergabe des eBooks an Dritte ist eine Rückverfolgung an die Quelle möglich.
Dateiformat: PDF (Portable Document Format)
Mit einem festen Seitenlayout eignet sich die PDF besonders für Fachbücher mit Spalten, Tabellen und Abbildungen. Eine PDF kann auf fast allen Geräten angezeigt werden, ist aber für kleine Displays (Smartphone, eReader) nur eingeschränkt geeignet.
Systemvoraussetzungen:
PC/Mac: Mit einem PC oder Mac können Sie dieses eBook lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. den Adobe Reader oder Adobe Digital Editions.
eReader: Dieses eBook kann mit (fast) allen eBook-Readern gelesen werden. Mit dem amazon-Kindle ist es aber nicht kompatibel.
Smartphone/Tablet: Egal ob Apple oder Android, dieses eBook können Sie lesen. Sie benötigen dafür einen PDF-Viewer - z.B. die kostenlose Adobe Digital Editions-App.
Zusätzliches Feature: Online Lesen
Dieses eBook können Sie zusätzlich zum Download auch online im Webbrowser lesen.
Buying eBooks from abroad
For tax law reasons we can sell eBooks just within Germany and Switzerland. Regrettably we cannot fulfill eBook-orders from other countries.
aus dem Bereich